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Wie funktioniert moderner Arbeitsschutz?

Einführung in die Grundlagen der Gefährdungsbeurteilung

Arbeitsabläufe an einem Arbeitsplatz sind komplex. Meist ist uns nicht bewusst, welche Tätigkeiten mit welchen Arbeitsmitteln zu welchem Zeitpunkt an welchem Ort Gefährdungen beinhalten. Wir führen unsere Tätigkeiten routiniert aus, also was soll schon passieren?


Um diese Frage zu beantworten folgt eine Gefährdungsbeurteilung einem vorgegebenen Schema. Streng genommen wird dabei jede einzelne Tätigkeit mit verschiedenen Abläufen und Arbeitsmitteln an verschiedenen Arbeitsplätzen in einzelne Teilschritte "zerlegt" und genau hingeschaut, was dabei schief gehen kann. Wie gesagt: "Streng genommen." Dies ist allerdings nicht immer praktikabel.

Mögliche Gefährdungen werden im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung ermittelt und Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter*Innen daraus abgeleitet. Wir als Sicherheitsingenieure beraten hierbei die Vorgesetzten gerne.

Was genau eine Gefährdungsbeurteilung ist und wie man bei deren Erstellung vorgeht, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.


Was ist eine Gefährdungsbeurteilung

und wie geht man dabei vor?


Gefährdungsanalyse

Welche Gefährdungen entstehen in Ihrem Bereich und in welchem Ausmaß? Das muss zuerst festgestellt bzw. analysiert werden.


Gefährdungsfaktoren

Lärm, Hitze und Kälte, scharfe Kanten, Abstürzen von einem Gerüst... das sind Gefährdungsfaktoren


Risikobewertung

Wie hoch ist das Risiko, dass eine Gefährdung zu einem Unfall führt? Erfahren Sie mehr über die Schadensschwere und deren Eintrittswahrscheinlichkeit.


Maßnahmenhierarchie

Mit welchen Maßnahmen kann das Eintreten von Unfällen, also das Wirksamwerden einer Gefährdung verhindert bzw. verringert werden? Warum gibt es eine Maßnahmenhierarchie?