Forschungsstark durch Nachwuchsförderung und interdisziplinäre Kooperationen

Kooperationen über Fachbereiche hinweg und die ausschließlich leistungsbezogene Mittelvergabe sind das Wiedererkennungsmerkmal der Konstanzer Forschung. Der Förderatlas 2015 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) positioniert die Universität Konstanz im Verhältnis zum „statistisch erwartbaren Drittmittelvolumen“ bundesweit auf Platz 1 der erfolgreichsten wissenschaftlichen Drittmitteleinwerber. Die flachen Hierarchien, die Sektionsstrukturen ohne Institute und nicht zuletzt die Campusstruktur der Universität, die alltägliche Berührungspunkte zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aller Disziplinen schafft, fördern die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit. Forschungsschwerpunkte der Universität Konstanz sind in den Geistes- und Sozialwissenschaften die Kulturwissenschaften und Entscheidungswissenschaften; in den Lebens- und Naturwissenschaften die Chemische Biologie und Ökologie sowie Molekulare Nano- und Materialwissenschaften.

„Die Universität Konstanz schafft Berührungspunkte und sehr gute Rahmenbedingungen für Forschende, an der Schnittstelle zwischen den Fachbereichen wissenschaftliches Neuland zu erschließen. Das ist das Konstanzer Modell für Spitzenforschung.“
Prof. Dr. Dr. h.c. Ulrich Rüdiger, Rektor der Universität Konstanz

Spitzenforschung für den Wissenschaftsstandort Deutschland

Die Universität Konstanz ist in der zweiten Phase der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder erfolgreich aus dem Wettbewerb um die besten deutschen Universitäten hervorgegangen: Alle vier Anträge wurden bewilligt. In ihrem Zukunftskonzept „Modell Konstanz – für eine Kultur der Kreativität“ formuliert die Universität ihre institutionelle Strategie zum Ausbau ihres Profils zu einem führenden Zentrum für Spitzenforschung.

International vernetzt

Die Universität Konstanz baut kontinuierlich ihr internationales Netzwerk und ihre Zusammenarbeit mit exzellenten, forschungsstarken Universitäten weltweit aus – im Interesse der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ebenso wie im Interesse der Studierenden. Die bewusste Ausrichtung auf Internationalisierung ist fest in die Handlungsstrukturen und das Serviceumfeld der Universität integriert.

Die „Entprivatisierung“ der Doktorandenausbildung

Die Doktorandenausbildung an der Universität Konstanz findet überwiegend in strukturierten Promotionsprogrammen statt. In ihrem Nachwuchskodex verpflichtet sie sich, höchstmögliche Standards an wissenschafts- und karriereförderlichen Rahmenbedingungen für ihre jungen Forscherinnen und Forscher zu bieten. Einzigartig ist das Zukunftskolleg, das seinen „Fellows“ in einer interdisziplinären Arbeitsumgebung Forschung in beispielhafter Freiheit und Eigenständigkeit ermöglicht.