Erasmus+ 2021-2027

Die neue Programmgeneration wird digitaler, güner, inklusiver ... Pünktlich zum Frühlingsbeginn 2021 erscheint der neue Programme Guide und die Universität Konstanz erhält ihre ECHE 2021-2027

Das Erasmus Programm ist das zentrale Bildungsprogramm des europäischen Bildungsraumes. Die Universität Konstanz will sich an der Erasmus Generation 2021-2027 intensiv beteiligen. In mehr als 30 Jahren haben die Fachbereiche Beziehungen zu rund 230 Partneruniversitäten aufgebaut und bieten umfangreiche Mobilitätsoptionen für Studierendenaustausch in allen Studienniveaus (Bachelor, Master, PhD) sowie Gastdozenturen und Personalmobilitäten. Diese InterInstitutional Agreements sind die Basis für vielfältige Optionen. 

Hinweis: Aufgrund der anhaltenden Pandemie kommt es Verzögerungen auf europäischer Ebene.  Am 25. März ist der neue Programme Guide erschienen: dies ist der Auftakt für den Start der praktischen Umsetzung der nächsten spannenden Erasmus+ Periode. Informationen werden wir nun sukzessive für die einzelnen Webseiten und Förderlinien aufbereiten. 2021 ist dabei ein Übergangsjahr: Mobilitäten im Hochschuljahr 2021/2022 werden teilweise aus Restmitteln der alten Erasmus Generation finanziert (daher weitherin auch nach Großbritannien). Die Partnerschaftsverträge werden erst im Sommer/Herbst 2021 für die kommenden Hochschuljahre verlängert und Neuerungen nach und nach eingeführt.

Schwerpunkte der neuen Programmgeneration sind

Erasmus+ Digital: Förderung von digitalen Kompetenzen von Studierenden und Lehrenden, virtuelle und hybride Mobilitätsformate; aber auch Digitalisierung der Programmadministration unter dem Stichwort „Erasmus without Paper“ (digitale Learning Agreements und Anerkennungsprozesse, InterInstitutional Manager, Nominierungstools) und die European Student Card sollen in den nächsten Jahren zum Standard werden.

Erasmus+ Green :  Integration des Bildungsprogrammes  in den European Green Deal durch Förderung umweltfreundlicher Reisewege und Engagement sowie Kooperationsprojekte zu „grünen Themen“, Sensibilisierung für Nachhaltigkeit, Umwelt und Klimawandel

Erasmus+ Soziale Teilhabe: Focus auf Chancengleichheit durch zusätzliche und neue Mobilitäts- und Förderangebote und will bisher unterrepräsentierte Zielgruppen (z.B. sozial Benachteiligte und Personen mit besonderen Bedürfnissen, Erstakademiker*innen, Studierende/Lehrende kleiner Fächergruppen) explizit ansprechen

Bereits seit letztem Jahr ist die Universität Konstanz Partner in unserem Netzwerk ERUA - European Reform Universities Alliance - auch dies ein Pilotpojekt der European Universities 2020-2023 im Rahmen des Erasmus Programms - ergänzt durch Maßnahmen in Horizon2020, DAAD und MWK.

"Erasmus" ist mehr als ein Austauschprogramm. Wie die Universität Konstanz das Programm nutzt und welche Förderlinien es gibt, erfahren Sie im Folgenden...

Das Europäische Bildungsprogramm "Erasmus+ 2021-2027"

Allgemeine Hintergrundinformationen

2021 beginnt das neue EU Bildungsprogramm "Erasmus". Rund 23 Milliarden Euro stehen dafür in den Jahren 2021 bis 2027 zur Verfügung. Erasmus ist nicht nur das weltweit bekannteste Mobilitätsprogramm, sondern auch eine wichtige Möglichkeit der Internationalisierung für über 3.000 Hochschulen in Europa. Erwachsenen- und Berufsbildung, Schule sowie Jugendprogramme und Sport gehören ebenfalls zu diesem Programm, spielen im Hochschulkontext jedoch eine sehr kleine Rolle.

Erasmus gilt als Motor für die Auslandsmobilität deutscher Studierender, unterstützt die Ziele der europäischen Bildungsagenda und ist ein Motor für Internationalisierung, Modernisierung und qualitative Verbesserung und Vergleichbarkeit im Hochschulbereich Europas. Das Programm trägt auch zur Entwicklung in Partnerländern bei.

Erasmus steht weiterhin für EuRopean community Action Scheme for the Mobility of University Students und ist für Studierende, die sich für einen Studienaufenthalt im europäischen Ausland interessieren, das bedeutendste Mobilitätsprogramm.

Unter dem Dach des EU-Bildungsprogramms „Erasmus+ 2021-2027“ können durch Erasmus+ an der Universität Konstanz folgende Mobilitätsmaßnahmen gefördert werden:

Mobilität von Einzelpersonen im Rahmen der Inter-Institutional Agreements

  • Auslandsstudium für Studierende
  • Auslandspraktikum für Studierende
  • Auslandsaufenthalte von Promovierenden (neuer Focus)
  •  virtuelle und blended Austauschformate (neues Format: Blended Intensiv Programm)
  • Gastdozenturen
  • Mobilität des wissenschaftsunterstützenden Dienstes
  • in geringerem Umfang Mobilität in weltweite Partnerländer (bislang ICM – International Credit Mobility)
  • Joint Master Degrees

Kooperationsprojekte

  • Partnerschaften für Kooperation
  • Partnerschaften für Innovation ( Knowledge Alliances, Forward looking projects)
  • Partnerschaften für Exzellenz: Europäische Universitätsinitiative, Erasmus Mundus
  • Jean Monnet Programm

Darüber hinaus gibt es Fördermaßnahmen in der Programmlinie  Sport

Weitergehende Informationen und Beratung zu den Erasmus+ Mobilitätsmaßnahmen erhalten Sie  selbstverständlich beim International Office der Universität Konstanz und beim:

Deutschen Akademischen Austauschdienst
Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit
Kennedyallee 50
53115 Bonn
Mail:
 

Teilnehmende Länder

33 Länder beteiligen sich am Programm 2021-2027 (Stand März 2021)

Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU)

Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern

Programmländer außerhalb der EU

Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien, Türkei

Hinweis: Die Schweiz und Großbritannien gelten in „Erasmus 2021-2027“ als Partnerländer  - Fördermittel für OutBound Mobiltäten können unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls genutzt werden.

Erasmus+ Charta und European Policy Statement 2021-2027

Die Erasmus+ Charta for Higher Education (ECHE) wird von der EU-Kommission vergeben, sie beweist, dass eine Hochschule alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilname am Erasmus+ Programm erfüllt und sich im European Policy Statement zu den Kernthemen der europäischen Hochschulbildung  und den Schwerpunkten dieser Programmgeneration bekennt:

Urkunde ECHE

European Policy Statement - Antrag incl. Erklärung zur Hochschulpolitik und Strategie (Mai 2020)

Umsetzung an der Universität Konstanz

Erasmus Mobilitäten im Rahmen von Partnerschaften (sog. Key Action 1)

Erasmus Credit Mobility für Outgoings  nutzen pro Jahr rund 400-500 Studierende. Begleitet werden Sie durch die  KoordinatorInnen der Fachbereiche in allen akademischen Fragen und administrativ durch das International Office. Ein monatliches Teilstipendium, Erlaß von Studiengebühren, Anerkennung von Studienleistungen, umfangreiche Services durch die Gasthochschule, kostenfreie Online Tests und Kurse in vielen europäischen Sprachen sind selbstverständlich. Neu werden TopUps für Fewer Opportunities und Green Travel.

Rund 250-350 Gaststudierende pro Jahr besuchen die Universität Konstanz und genießen ein umfangreiches Betreuungsprogrmm. 

Eine neue Förderlinie sind die Blended Intensiv Programms.

Einen Mobilitätszuschuss für selbstorganisierte Praktika  in Europa  können Konstanzer Studierende und Graduierte beantragen sowie ausländische ForschungspraktikantInnen an der Universität Konstanz.

Gastdozenturen ist eine Finanzierungsmöglichkeit für alle wissenschaftlichen Mitglieder und Personalmobilitäten stehen dem wissenschaftsunterstützenden Dienst offen. 

Die internationale Dimension  eröffnet Austauschstipendien für Studierende und Mitarbeiter mit wichtigen Partneruniversitäten außerhalb von Europa.

Joint Master Programme – derzeit hat die Universität Konstanz keine bewilligten MA-Studiengänge mit Erasmus+ Förderung.

Übrigens: die Universität Konstanz ist bereits involviert in ERUA - European Reform University Alliance, einem Erasmus Projekt der 2. Pilotphase der Europäischen Universitäten 2020-2023, flankiert von nationalen Begleitprogrammen des DAAD und MWK..

Kontakt: International Office

Partnerschaftsprojekte und Unterstützung der politischen Reformen

Diese Förderlinien (sog. Key Action 2 und 3) fördern die Internationalisierung von europäischen Hochschulen im Rahmen von Konsortien und Allianzen sowie die Netzwerkbildung und gemeinsame Projekte zum Kapazitätsaufbau in europäischen Nachbarschaftsregionen und weltweit internationalen Partnerschaften. Flankiert werden diese durch Projekte zur Unterstützung von Reformprozessen im Europäischen Hochschulraum durch Umfragen, Analysen, Forschungsaufträge,.. etc.

International Office und Forschungssupport unterstützen gemeinsam die Antragstellung durch Beratung und Information sowie bei der Durchführung in den bewährten Strukturen.

Kontakt: Forschungssupport