Hand steckt neue Hochschulpartnerschaft auf Karte
Hand steckt neue Hochschulpartnerschaft auf Karte

Erasmus+ 2014-2020

Wer sich bewegt, bewegt Europa.

Die Universität Konstanz beteiligt sich intensiv am EU Bildungsprogramm "Erasmus+ 2014-2020". In mehr als 25 Jahren haben die Fachbereiche Beziehungen zu rund 230 Partneruniversitäten aufgebaut und bieten Mobilitätsoptionen für Studierendenaustausch in allen Studienniveaus (Ba, MA, PhD) sowie Gastdozenturen und Personalmobilitäten.   

Was "Erasmus+" sonst noch alles bietet und wie die Universität Konstanz das Programm umsetzt und nutzt, erfahren Sie im Folgenden...

Das Europäische Bildungsprogramm "Erasmus+ 2014-2020"

Allgemeine Hintergrundinformationen

2013 hat die Europäische Kommission das neue EU Bildungsprogramm "Erasmus+" gestartet.  Rund 15 Milliarden Euro stehen dafür in den Jahren 2014 bis 2020 zur Verfügung. Erasmus ist nicht nur das weltweit bekannteste Mobilitätsprogramm, sondern auch eine wichtige Möglichkeit der Internationalisierung für über 3.000 Hochschulen in Europa. Seit 1987 wurden mit Erasmus drei Millionen Studierende europaweit gefördert, darunter über 450.000 deutsche Studierende. Erasmus gilt als Motor für die Auslandsmobilität deutscher Studierender und betont zudem die wichtige Rolle, die das Programm bei der Entwicklung der Persönlichkeit und einer europäischen Identität spielt.

ERASMUS steht weiterhin für EuRopean community Action Scheme for the Mobility of University Students und ist für Studierende, die sich für einen Studienaufenthalt im europäischen Ausland interessieren, das bedeutendste Mobilitätsprogramm.

Folgende europäische Länder nehmen an Erasmus+ teil: Die 27 EU-Länder sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, die Türkei, Kroatien.

Hinweis: Seit 2014 beteiligt sich die Schweiz nicht mehr an Erasmus+ -  Inbound und Outbound Mobilitäten von Studierenden, Lehrenden und Personal finanziert die Schweiz aus eidgenössischen Mitteln. Eingeschränkte Fördermöglichkeiten für Forschungs- und Konsortialprojekte bestehen als "Partnerland".

Unter dem Dach des EU-Bildungsprogramms 2014-2020 werden durch Erasmus+ folgende Mobilitätsmaßnahmen gefördert, sogenannte Key Action 1:

  • Auslandsstudium für Studierende
  • Auslandspraktikum für Studierende
  • Gastdozenturen
  • Mobilität von Personal
  • seit 2015/2016 in geringem Umfang: Mobilität zwischen Europa und weltweiten Partnern
  • Joint Master Degrees
  • ein Kreditsystem für MA Studierende ( Master Student Loan Sytsem) - derzeit im Aufbau

In der Key Action 2  werden Projekte in größeren Verbundprojekten gefördert – zwischen Hochschulen, aber auch sektorenübergreifend

  • Strategische Partnerschaften
  • Knowledge Alliances
  • Kapazitätsaufbauprojekte

In der Key Action 3 werden Projekte zur Politikunterstützung (Dialoge, Umfragen u.a.) gefördert.

Weitergehende Informationen und Beratung zu den Erasmus+ Mobilitätsmaßnahmen erhalten Sie  selbstverständlich beim International Office der Universität Konstanz und beim:

Deutschen Akademischen Austauschdienst
Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit
Kennedyallee 50
53115 Bonn
Tel.: +49(0)228/882-578
Fax: +49(0)228/882-555
Mail: eu-programme(at)daad.de

 "Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung [Mitteilung] trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben."

Darüber hinaus gibt es Fördermaßnahmen in den Programmlinien Jean Monnet und Sport

Erasmus+ Charta und European Policy Statement

Die Erasmus+ Charta for Higher Education (ECHE) wird von der EU-Kommission vergeben, sie beweist, dass eine Hochschule alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilname am Erasmus+ Programm erfüllt und sich im European Policy Statement zu den Kernthemen der europäischen Hochschulbildung bekennt:

Urkunde ECHE

European Policy Statement 

Umsetzung an der Universität Konstanz

Erasmus+ Key Action 1 Mobilitäten im Rahmen von Partnerschaften

Erasmus+ Studium für Outgoings  nutzen pro Jahr rund 480 Studierende. Begleitet werden Sie durch die  KoordinatorInnen der Fachbereiche in allen akademischen Fragen und administrativ durch das International Office. Kostenfreie Online Tests und Kurse in vielen Europäischen Sprachen bietet das "+" im Rahmen der neuen Sprachenförderung.

Rund 350 Gaststudierende pro Jahr besuchen die Universität Konstanz und genießen ein umfangreiche Betreuung. 

Einen Mobilitätszuschuss für selbstorganisierte Praktika  in Europa  können Konstanzer Studierende und Graduierte beantragen sowie ausländische ForschungspraktikantInnen an der Universität Konstanz.

Gastdozenturen ist eine Finanzierungsmöglichkeit für alle wissenschaftlichen Mitglieder und Personalmobilitäten stehen dem wissenschaftsunterstützenden Personal offen. 

Die neue internationale Dimension  eröffnet Austauschstipendien für Studierende und Mitarbeiter mit wichtigen Partneruniversitäten außerhalb von Europa.

Joint Master Programme – derzeit hat die Universität Konstanz keine bewilligten MA-Studiengänge mit Erasmus+ Förderung.

Kreditfinanzierte Mastermobilität – die Universität Konstanz berät momentan nicht zu dieser neuen Fördermaßnahme. Seit dem Hochschuljahr 2014/15 gibt es im Erasmus+ Programm die Möglichkeit, zinsgünstige Darlehen für ein komplettes Masterstudium im Ausland, d.h. in einem Erasmus Programmland zu beantragen – unabhängig von Kooperationen der Universität Konstanz. Dies wird über die Europäische Investment Bank abgedeckt. Für einjährige Masterstudiengänge können bis zu 12.000,- € (inklusive Studiengebühren), für zweijährige Masterstudiengänge bis zu 18.000,- € beantragt werden.
Aktuelle Informationen stellt der DAAD bereit.

Erasmus+ Key Action 2 und 3: Partnerschaftsprojekte und Unterstützung der politischen Reformen

Diese Leitaktionen (Key Action 2 und 3) fördern die Internationalisierung von europäischen Hochschulen im Rahmen von strategischen Partnerschaften und Wissensallianzen sowie die Netzwerkbildung und gemeinsame Projekte zum Kapazitätsaufbau in europäischen Nachbarschaftsregionen und weltweit internationalen Partnerschaften und unterstützen Reformprozesse im Europäischen Hochschulraum durch Umfragen, Analysen, Forschungsaufträge,.. etc.. International Office und Forschungssupport unterstützen gemeinsam die Antragstellung durch Beratung und Information sowie bei der Durchführung in den bewährten Strukturen.
Kontakt:
  Renate Krüßmann und Dr. Susanne Tönsmann 

Bei massiven Beschwerden und grundsätzlicher Kritik am Erasmus+ Programm können Sie sich selbstverständlich vertrauensvoll an den Leiter des International Office Dr. Johannes Dingler (E-Mail: Johannes.Dingler@uni-konstanz.de) oder die Prorektorin für Internationales, Prof. Dr. Nicole Dehé (E-Mail: nicole.dehe@uni-konstanz.de) wenden. Sie werden sich in ihrer Funktion für eine Lösung bzw. Klärung einsetzen.