Monitoringverfahren und Qualitätssicherung der Studiengänge

Die Universität Konstanz führt ein universitätsweites Monitoringverfahren durch. Hierfür werden Befragungsergebnisse und Kennzahlen aus den Bereichen Studium und Lehre, Forschung, Gleichstellung und Internationales in sogenannten Monitoringberichten zusammengefasst und für die Fachbereiche aufbereitet.

Die Monitoringberichte, welche gemeinsam mit der Stabsstelle Controlling erstellt werden, dienen der Sicherstellung von Standards und Qualitätskriterien. Das Kapitel Forschung und Nachwuchsförderung orientiert sich an den Kriterien des Forschungsratings des Wissenschaftsrats. Das Kapitel Studium und Lehre enthält die Kriterien der Programmakkreditierung sowie universitätseigene und fachspezifische Qualitätskriterien. Um kontinuierlich Verbesserungsmaßnahmen anstoßen zu können, werden die Monitoringberichte in unterschiedlichen Abständen in verschiedenen Zyklen und Gremien diskutiert. Im Bereich Studium und Lehre führt das Monitoringverfahren zudem zur Verleihung des Akkreditierungssiegels. 


Zu den Monitoringunterlagen der Fachbereiche

Fachbereichszyklus (grau)

Alle zwei Jahre diskutieren die Fachbereiche und Studienkommissionen die Ergebnisse zu den Bereichen Studium und Lehre und leiten daraus Maßnahmen zur Verbesserung der Studiengänge ab.

Rektoratszyklus (blau)

Alle vier Jahre erhält jeder Fachbereich einen Monitoringbericht mit Informationen über alle Leistungsbereiche (inkl. Forschung und Nachwuchsförderung). Er hält seine Diskussion zu den Ergebnissen schriftlich in einer Selbstbeurteilung fest. Die Selbstbeurteilung der Studiengänge bildet die Grundlage für Diskussionen mit dem Ausschuss für Lehre und Weiterbildung (ALW). Der ALW empfiehlt dem Rektorat auf dieser Basis die interne Akkreditierung der Studiengänge. Dies kann mit oder ohne Auflagen bzw. Empfehlungen erfolgen. Monitoringbericht, Selbstbeurteilung sowie ALW-Empfehlung werden zwischen Rektorat und Fachbereich in einem Strategiegespräch diskutiert und ggf. Maßnahmen zur Weiterentwicklung vereinbart.

Nach erfolgreich durchlaufenem Rektoratszyklus verleiht das Rektorat für die positiv begutachteten Studiengänge das Akkreditierungssiegel.

Peer-Review-Zyklus (orange)

Alle acht Jahre findet eine peergestützte Evaluation statt, bei der externe FachexpertInnen die Fachbereiche begutachten. Hierdurch wird der „Blick von innen“, welcher durch Fachbereichs- und Rektoratszyklus gewährleistet wird, durch einen „Blick von außen“ sinnvoll ergänzt. Der Peer-Review-Zyklus hat eine grundlegende Evaluation des Fachbereichs mit allen seinen Aufgaben (Forschung, Lehre, Nachwuchsförderung, Internationalisierung und Gleichstellung) zum Ziel und konzentriert sich auf die Strategieentwicklung und weitere Profilbildung. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auch auf der konzeptionellen Gestaltung der Studiengänge.

Im Rahmen einer zweitägigen Begehung führt die Gutachtergruppe (drei ProfessorInnen, ein bzw. eine ArbeitsmarktvertreterIn, ein bzw. eine StudentIn) Gespräche mit unterschiedlichen Statusgruppen. Anschließend fasst sie die Ergebnisse in einem Bericht zusammen, welche in den Fachbereichsgremien und mit dem Rektorat im Strategiegespräch diskutiert wird.

Nach erfolgreich durchlaufenem Peer-Review Zyklus verleiht das Rektorat für die positiv begutachteten Studiengänge das Akkreditierungssiegel.

Weiterführende Informationen zum Peer-Review-Zyklus