Universitätsrat

Die Entwicklung der Universität im Blick

Der Universitätsrat begleitet die Universität, nimmt Verantwortung in strategischer Hinsicht wahr und entscheidet über die Struktur- und Entwicklungsplanung.  Zudem schlägt er Maßnahmen vor, die der Profilbildung und der Erhöhung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit dienen, und beaufsichtigt die Geschäftsführung des Rektorats.

Aufgaben, Sitzungstermine und weitere Informationen

Mitglieder

Dr. Alexandra Brand 

Dr. Alexandra Brand

Alexandra Brand leitet seit 2015 das Geschäft für Pflanzenschutz und Saatgut von Syngenta in Europa, Afrika und Mittlerer Osten mit einer Umsatzverantwortung von $3,8 Mrd. und rund 3.000 Beschäftigten. Vorher hatte sie verschiedene Positionen in der BASF Gruppe inne, unter anderem die Leitung der globalen Geschäftseinheit Animal Nutrition, das globale Marketing Pharma Ingredients und die Leitung des Stabs der BASF-Vorstandsvorsitzenden. Alexandra Brand sammelte internationale Erfahrung bei der Leitung des BASF-Geschäfts für Intermediates Südasien mit Sitz in Mumbai. Ihren Berufseinstieg machte sie bei der globalen Forschung der BASF. Alexandra Brand studierte von 1990 bis 1998 Chemie an der Technischen Universität in Darmstadt und schloss mit einer Promotion ihre Ausbildung ab.


Dr. Hansjörg Brem 

Dr. Hansjörg Brem

Hansjörg Brem ist seit 2008 Leiter des Amtes für Archäologie des Kanton Thurgau in Frauenfeld und seit 1996 im Thurgau tätig. In seiner Funktion ist er in verschiedenen grenzüberschreitenden Projekten und Institutionen tätig, so war er Co-Leiter eines großen Interreg-IV Projektes zu Erosion und Denkmalpflege sowie Leiter einer Arbeitsgruppe der internationalen Bodenseekonferenz (IBK) zum UNESCO-Welterbe der Pfahlbauten. Die Zusammenarbeit insbesondere mit Baden-Württemberg im Bereich Kulturgütererhaltung am und im See hat ein besonderes Gewicht.

1960 geboren absolvierte Hansjörg Brem seine Studien in klassischer Archäologie, Ur- und Frühgeschichte sowie mittelalterlicher Geschichte bis zur Promotion in Zürich und war anschließend bei der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften sowie verschiedenen archäologischen Projekten im In- und Ausland tätig, so von 1987 bis 1993 auch in Konstanz; weiter verbrachte er ein Studienjahr am Istituto Svizzero di Roma und absolvierte eine Weiterbildung in Public Management an der HSG St. Gallen. Lehraufträge an den Universitäten Zürich und Bern für Numismatik ergänzten eine langjährige Forschungstätigkeit in diesem Bereich.

Von 2003 bis 2012 war Hansjörg Brem Vorstandsmitglied der Gesellschaft Archäologie Schweiz, die er von 2006 bis 2009 präsidierte. Im Weiteren beschäftigt er sich mit dem Bildungsbereich, so als Mitglied der Schulbehörde Frauenfeld und ist Fachexperte für den Bereich Heimatschutz und Denkmalpflege des Bundesamtes für Kultur.


Prof. Dr. Ute Frevert  - Vorsitzende

Prof. Dr. Ute Frevert
Prof. Dr. Ute Frevert

Ute Frevert lehrte Neuere Geschichte in Berlin, Konstanz und Bielefeld. Von 2003 bis 2007 war sie Professorin an der Yale University, USA. Seit Januar 2008 ist sie Direktorin am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, wo sie den Forschungsbereich „Geschichte der Gefühle” leitet.

Ihre Forschungsschwerpunkte: Geschichte der Gefühle, Sozial- und Kulturgeschichte der Moderne, Geschlechtergeschichte, Neue Politikgeschichte. 1998 erhielt sie den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.


Prof. Dr. Ulrike Landfester 

Prof. Dr. Ulrike Landfester
Prof. Dr. Ulrike Landfester

Ulrike Landfester ist seit 2003 Professorin für Deutsche Sprache und Literatur an der Universität St. Gallen (HSG). Dort wurde ihr 2011 das Amt einer Prorektorin für Internationale Kooperationen und Regionale Verankerung übertragen. Von April 2004 bis März 2012 war Ulrike Landfester darüber hinaus Forschungsrätin im Schweizerischen Nationalfonds (SNF), seit 2008 Präsidentin des Fachausschusses für Internationale Zusammenarbeit im SNF und seit 2009 Vizepräsidentin des Forschungsrats des SNF. Seit 2006 vertritt sie den SNF zudem im Standing Committee for the Humanities der European Science Foundation.

Ulrike Landfester wurde 1962 in Soltau, Niedersachsen, geboren und studierte zunächst Archäologie und Ägyptologie in Freiburg im Breisgau, daraufhin Neuere Deutsche Literatur, Mittelalterliche und Englische Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, an der sie 1993 mit einer Arbeit über Goethes Frühwerk auch promoviert wurde. Anschließend arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Universitäten Marburg, München und Hamburg und habilitierte sich 1998 mit einer Arbeit über das politische Werk Bettina von Arnims – ebenfalls an der LMU München. Nach Gastprofessuren an den Universitäten Frankfurt am Main und Wien sowie der von 2001 bis 2003 dauernden Vertretung von Prof. Dr. Gerhart v. Graevenitz während dessen Amtszeit als Rektor der Universität Konstanz wurde Ulrike Landfester im Frühjahr 2003 auf eine ordentliche Professur an die Universität Frankfurt und schließlich im selben Jahr an die Universität St. Gallen berufen.


 Prof. Dr. Wolfram Münch

Wolfram Münch studierte Physik, Astronomie und Mathematik in Heidelberg und Cambridge (GB), wo er 1990 promovierte. Von 1990 bis 2001 arbeitete er in verschiedenen Funktionen im Ressort „Forschung und Technologie“ der Daimler AG. Zwischen 1991 und 2001 war er nebenberuflich am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung, Stuttgart, auch wissenschaftlich tätig und arbeitete über Ionenleitungsmechanismen in Festkörpern. Nach der Habilitation im Jahr 2000 folgte die  Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Universität Ulm im Jahr 2009.

Seit 2001 ist er Leiter „Forschung und Entwicklung“ der EnBW Energie Baden-Württemberg AG („Chief Science Officer“) und Vorstand der Stiftung Energieforschung Baden-Württemberg. Er arbeitet im Bereich der Energieforschung in zahlreichen Beiräten und Gremien von Stiftungen, Verbänden, Forschungsinstituten und Einrichtungen der akademischen Ausbildung mit.


Ursula Schwarzenbart - stellv. Vorsitzende

Ursula Schwarzenbart
Ursula Schwarzenbart

Ursula Schwarzenbart leitet das Center of Competence für Personalentwicklung und ist Chief Diversity Officer der Daimler AG. In dieser Funktion verantwortet sie das Rekrutieren von neuen Mitarbeiten sowie die Förderung und Entwicklung von Führungskräften für das Unternehmen. Durch die Integration von Diversity Management und Personalentwicklung werden die Voraussetzungen für eine vielfältige Belegschaft und eine moderne, von Vertrauen und Transparenz geprägte, Unternehmenskultur geschaffen, die Grundvoraussetzung für den zukünftigen Erfolg des Unternehmens ist.

Vor ihrer heutigen Tätigkeit war Ursula Schwarzenbart von 1999 bis 2005 Leiterin des Personalbereichs in der Mercedes-Benz Pkw-Entwicklung. Zwischen 1995 und 1998 leitete sie ein Projekt zum Change Management-Prozesses im größten Produktionsstandort Sindelfingen mit dem Ziel einer Effizienzsteigerung und der Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit durch die Qualifizierung und Beratung der Führungskräfte.

Ursula Schwarzenbart studierte an der Universität Tübingen Pädagogik, wo sie 1988 ihr Diplom ablegte. Nach dem Studium stieg sie im Jahr 1989 bei der Daimler AG ein und übernahm unterschiedlichste Aufgaben im Personalbereich. Hier implementierte sie das erste umfassende Performance- und Potenzialmanagementsystem, um den weltweiten Talentpool des Unternehmens optimal zu nutzen.

Als Mitbegründerin der Charta der Vielfalt in Deutschland setzt sie sich für Diversity nicht nur im Unternehmen, sondern auch in der Gesellschaft ein. Ein wichtiges Anliegen ist ihr dabei, die aktive Förderung von Frauen. Bei  Daimler hat man sich das Ziel gesetzt bis 2020 20 Prozent Frauen in Führungspositionen zu bringen. International ist sie im Vorstand des Global Summit of Women aktiv und unterstützt verschiedene NGOs.


Geschäftsführerin

Cornelia Oesterhaus 

Cornelia Oesterhaus
Cornelia Oesterhaus

Geschäftsstelle des Universitätsrates und Leiterin des Rektorbüros


Beratende Mitglieder