Sicherheits- und Reisehinweise in Zusammenhang mit dem Russland/Ukraine-Konflikt

Um alle Informationen zu diesem Thema sehen zu können, müssen Sie sich bitte oben rechts unter "Meine Universität" einloggen.

Neues Landesreisekostengesetz ab 01.01.2022

Am 01.01.2022 ist in Baden-Württemberg ein neues Landesreisekostengesetz in Kraft getreten.

Das Gesetz regelt neben den grundsätzlichen Bedingungen, unter denen Dienstreisen durchgeführt werden können, vor allem den finanziellen Rahmen der späteren Reisekostenerstattung für alle Mitarbeiter*innen der Universität Konstanz.

Für Reisen, die bis zum 31.12.2021 angetreten wurden, gilt noch das bisherige Landesreisekostengesetz, auch wenn die Abrechnung erst 2022 erfolgt.

Die Reisekostenvergütung ist innerhalb einer Ausschlussfrist von 6 Monaten schriftlich zu beantragen. Die Frist beginnt mit dem Tag nach Beendigung der Dienstreise.

Die aktualisierten Regelungen des neuen LRKG sind in einer Übersicht auf der Website der Personalabteilung zusammengefasst.

Wie werden Dienstreisen während des eingeschränkten Präsenzbetriebs gehandhabt?

Dienstreisen, die außerhalb von Hochrisikogebieten und Virusvariantengebieten nach der Einstufung des Robert-Koch-Instituts durchgeführt werden sollen, werden nach dem, bis März 2020 üblichen, Verfahren genehmigt. Gleiches gilt bei Dienstreisen in Schweizer Kantone, die Mitglieder der Internationalen Bodenseekonferenz sind, und bei Dienstreisen, die Personen mit vollem Impfschutz oder mit Genesung von Corona außerhalb von Virusvariantengebieten durchführen. Bei Auslandsreisen muss dem Dienstreiseantrag eine vollständig ausgefüllte Gefährdungsbeurteilung beigefügt werden. Bei Inlandsreisen genügt die Bestätigung der/des Vorgesetzten im Antrag, dass eine Gefährdungsbeurteilung erstellt wurde. Das Formular „Antrag auf Genehmigung einer Reise“ wurde entsprechend angepasst.

Dienstreisen von Personen ohne vollen Impfschutz und ohne Genesungvon Corona in Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete nach der Einstufung des Robert-Koch-Instituts sind nur nach Ausnahmegenehmigung des Rektorats möglich. Gleiches gilt, wenn Personen mit vollem Impfschutz oder mit Genesung von Corona eine Dienstreise in ein Virusvariantengebiet durchführen.

Reichen Sie Antrag und Gefährdungsbeurteilung nach Genehmigung durch die Vorgesetzte/den Vorgesetzten bitte grundsätzlich bei der Personalabteilung ein.

Ein- oder mehrtägige Exkursionen außerhalb von Hochrisikogebieten und Virusvariantengebieten nach der Einstufung des Robert-Koch-Instituts können durchgeführt werden, sofern die Veranstaltungsleitung die Einhaltung der Coronaregelungen gewährleistet und in einer Gefährdungsbeurteilung die erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen ermittelt und festlegt. Exkursionen in Hochrisikogebiete oder Virusvariantengebiete sind zu vermeiden; sie werden nur im besonders begründeten Ausnahmefall bei zwingender Erforderlichkeit auf Antrag durch das Rektorat im Einzelfall genehmigt.

Bitte beachten: Es gibt keine innerdeutschen Risikogebiete. Risikogebiete sind ausschließlich diejenigen Gebiete, die das Robert-Koch-Institut (RKI) als solche ausweist: Risikogebiete des RKI

Wenn Sie sich dazu entscheiden, privat in ein Land zu reisen, das mit einer anschließenden Quarantänezeit verbunden ist, beachten Sie bitte: In diesem Fall gilt diese Karenzzeit nicht als Arbeitszeit. Sie müssen dann ggf. entweder Urlaub beantragen oder mit einem Wegfall der Bezüge in diesem Zeitraum rechnen. Die Entscheidung liegt beim Arbeitgeber. Bitte setzen Sie sich in einem solchem Fall mit der Personalabteilung in Verbindung.

Warnung vor hohen ESTA Gebühren bei Privatanbietern

Aus aktuellem Anlass möchten wir darauf hinweisen, dass bei Dienstreisen in die USA die Beantragung der Einreise (ESTA) nicht über einen der zahlreichen privaten Dienstleister zur ESTA-Abwicklung erfolgen darf.

Diese Privatanbieter erscheinen bei einer Internet-Suche in großer Zahl unter Stichworten wie "Esta-Online", "Esta-Formular", usw. gleich auf der ersten Seite.
Sie erheben hohe Servicegebühren (50-60,- €) für eine nicht erkennbare Leistung, die dem Reisenden durch die Uni Konstanz nicht erstattet werden kann.

Die Unternehmen stehen in keiner Verbindung zum US-Ministerium für Innere Sicherheit (Department of Homeland Security, DHS), noch werden sie von dieser Behörde unterstützt. Die Nutzung dieser privaten Dienstleister zur Beantragung der Reisegenehmigung über ESTA führt zudem zu keiner Beschleunigung des Verfahrens.

Es wird dringend darum gebeten, das ESTA-Formular nur über https://de.usembassy.gov/de/esta/ zu beantragen.

Nur die hier anfallenden Gebühren von derzeit 14 US-Dollar sind bei der Abrechnung der Reisekosten erstattungsfähig. Zusätzliche, nicht notwendige, Serviceentgelte von Privatanbietern können nach dem Landesreisekostengesetz nicht erstattet werden.

ESTA-Berechtigungsprüfer

Unter folgendem Link können Sie überprüfen, ob Sie für das elektronische Reisegenehmigungssystem ESTA berechtigt sind, oder ob Sie ein reguläres Visum beantragen müssen.