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Programm: Freedoms for Governance

Freiräume für Kreativität im wissenschaftsunterstützenden Dienst

Infoveranstaltung: Freedoms for Governance

Besuchen Sie die virtuelle Infoveranstaltung zum Programm:
Donnerstag, 7. Juli 2022, 9-10 Uhr

Der Link zur Veranstaltung erscheint rechts, wenn Sie sich mit Ihren Zugangsdaten anmelden. Sollte dies nicht klappen, schreiben Sie bitte eine kurze Email an: freedoms.governance@uni.kn

Sie sehen einiges, was an der Universität verbessert werden könnte? Arbeitsprozesse, die optimiert oder Zukunftsthemen, die stärker bearbeitet werden könnten? Sie haben Lust, über die Grenzen Ihres Arbeitsgebiets hinauszusehen und ein Vorhaben im wissenschaftsunterstützenden Dienst zu realisieren, das nicht direkt im Bezug zu Ihren alltäglichen Aufgaben steht?

Dann laden wir Sie ein, Ihre Ansätze weiterzuentwickeln und für die Universität Konstanz umzusetzen. Bewerben Sie sich für die Teilnahme am Programm „Freedoms for Governance – Freiräume für Kreativität im wissenschaftsunterstützenden Bereich“!

Die nächste Runde beginnt im Oktober 2022.

Um was geht es?

Die Universität Konstanz hat im Rahmen der Exzellenzstrategie beschlossen, den stetigen Wandel durch eine exzellente Unternehmensführung voranzubringen. Ein Baustein hierfür ist die Förderung und Weiterentwicklung des wissenschaftsunterstützenden Personals. Projekte dieser Zielgruppe sollen die Zukunfts- und Erneuerungsfähigkeit der Universität Konstanz stärken.

Unter dem Motto „creative.together“ wurden auch für wissenschaftsunterstützende Beschäftigte Freiräume für Kreativität eröffnet. Die Universität möchte damit das kreative Potenzial von allen Mitarbeiter*innen entfalten und vielfältige Ideen und Impulse aufnehmen.

Governance an Universitäten

Governance ist ein kontinuierlicher Prozess, der kooperatives Handeln unterschiedlicher Interessen innerhalb einer Organisation koordinieren will. Ziel ist es, die Handlungs- und Zukunftsfähigkeit der Universität im Hinblick auf den internationalen Wettbewerb, gesellschaftliche Veränderungen oder die digitale Transformation zu sichern. Wichtig ist es dabei, die Interessen und Ziele möglichst aller Zielgruppen zu berücksichtigen und deren kreatives Potenzial wie Motivation zu nutzen.

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Wie ist das Programm aufgebaut?

Teilnehmende an „Freedoms for Governance“ können sich von ihren Arbeitsaufgaben bis zu sechs Monate ganz oder teilweise auf Antrag freistellen lassen, um sich einem zukunftsweisenden Projekt widmen zu können, das die Universität oder einen ihrer Arbeitsbereiche für die Zukunft gut aufstellt.

Im Laufe eines Hochschuljahrs erhalten die Teilnehmenden ein begleitendes Trainings- und Coachingprogramm, das sie dabei unterstützt, ihre Projektideen zu konkretisieren und erfolgreich umzusetzen (weitere Infos unten). Das Programm startet zum Wintersemester.

Je nach Projektvorhaben kann die Freistellung auch dazu genutzt werden, um in anderen Institutionen oder Unternehmen zu hospitieren und die dort gesammelten Erfahrungen in ihr Projekt einzubringen. Außerdem können auch umfassende Fortbildungen besucht werden, die für die Projektdurchführung notwendig sind.


Wie läuft die Programmteilnahme konkret ab?

Die Teilnehmenden an Freedoms for Governance setzen selbständig ihre Projektvorhaben innerhalb eines Hochschuljahres um. Währenddessen nehmen sie als Gruppe an verschiedenen (verpflichtenden) Workshops teil und können wahlweise ergänzend ein Projekt-Coaching in Anspruch nehmen. Dieses Begleitprogramm hat zum Ziel, die Teilnehmenden dabei zu unterstützen, ihre Projektvorhaben erfolgreich umzusetzen und z.B. Lösungen zu finden, wenn Projektverläufe ins Stocken geraten.

Uns ist bewusst, dass die Teilnehmenden ihre Projektvorhaben in unterschiedlichen Geschwindigkeiten umsetzen. Die genannten Inhalte der Workshops stellen daher lediglich Orientierungspunkte dar. Die Häufigkeit, die Dauer und die Inhalte der Workshops werden in Absprache mit den Teilnehmenden festgelegt.

Phase 1: Einstieg und Kick-off

Ziel: Die Teilnehmenden setzen sich mit Themen auseinander, die erfolgskritisch für ihre Projektdurchführung sind.

Baustein 1: Einstieg (Selbstlernmodul)

Die Gruppe absolviert Online-Kurse über die Plattform PINKTUM zu folgenden Themen:

  • Change Management - Veränderungsprozesse erfolgreich gestalten
  • Agiles Mindset entwickeln
  • Was ist Kommunikation nach Paul Watzlawick

Zeitraum: Oktober 2022

Weitere E-Trainings können sich die Teilnehmenden im Laufe des Programms selbst bei Pink University dazu buchen.

Baustein 2: Kick-off Workshop

  • Mögliche Inhalte: Gegenseitiges Kennenlernen der Gruppe und des Trainers, Vorstellen der Projektvorhaben, Vertiefung der Lerninhalte aus der Selbstlernphase, Innovationskompetenz, Präsentationstechnik Teil 1, Feinschliff der Workshop-Agenda mit den Teilnehmenden
  • Termine: 10. und 11. November 2022 (jeweils von 9-15 Uhr)
  • Workshopleitung: Thomas Müller

Phase 2: Konkretisierung der Projektplanung

Ziel: Die Projektvorhaben werden im Detail auf ihre Machbarkeit geprüft.

Baustein 1: Workshop Machbarkeitsprüfung und Projektmanagement Teil 1

  • Mögliche Inhalte: Evaluation von Projektvorhaben (Umsetzbarkeit, strategischer Nutzen, Widerstände etc.), Erfolgsfaktoren von Projekten, Vertiefung agiler Methoden, Projektsteuerung, Präsentationstechnik Teil 2
  • 12. und 13. Dezember 2022 (voraussichtlich jeweils von 9-15 Uhr)
  • Workshopleitung: Thomas Müller

Phase 3: Projektdurchführung

Ziel: Die Teilnehmenden führen selbständig ihre Projektvorhaben durch.

Baustein 1: Workshop Projektmanagement Teil 2

  • Mögliche Inhalte: Vertiefung Projektsteuerung, Reflexion erster Projektschritte der Teilnehmenden, Umgang mit Widerständen und kritischen Fragen, Plausibilitätskontrolle, Wirtschaftlichkeitsrechnung, Präsentationstechnik Teil 3
  • Insgesamt voraussichtlich 1,5 Fortbildungstage im Januar 2023
  • Workshopleitung: Thomas Müller

Baustein 2 (optional): Projekt-Coaching

Im Verlauf der Projektdurchführung können die Teilnehmenden ein Coaching von bis zu 3 Stunden absolvieren, um Fragen zu ihrem Projektverlauf zu klären (z.B. Umgang mit Hindernissen, Sounding Board für Ideen und Lösungen; Vorbereitung der Abschlusspräsentation). Die Durchführung des Projekt-Coachings ist freiwillig.

Phase 4: Projektpräsentation und Abschluss

Ziel: Die Gruppe präsentiert ihre Projekte im Rahmen einer universitätsinternen Veranstaltung und schließt das Programm gemeinsam ab.

Baustein 1: Generalprobe Projektpräsentation

  • Inhalte: Simulation der Projektpräsentation, Feedback und Feinschliff
  • Insgesamt max. 1 Fortbildungstag, voraussichtlich im September 2023
  • Workshopleitung: Thomas Müller

Baustein 2: Projektpräsentation

  • Inhalt: Alle Projekte werden von den Verantwortlichen dem Rektorat vorgestellt
  • Insgesamt 2 Stunden, voraussichtlich im Oktober 2023

Baustein 3: Abschlussworkshop

  • Inhalte: Reflexion der Teilnehmenden nach ihrer Präsention, Erfahrungsaustausch zum Programm, Transfer der Erfahrungen und des Erlernten in die Zukunft
  • Insgesamt 0,5 Fortbildungstag, voraussichtlich im Oktober 2023
  • Workshopleitung: Thomas Müller

Zum Trainer

Thomas Müller ist Trainer, Berater und Coach seit 1998. Als Qualifikationen bringt er u.a. Weiterbildungen zum Prozessberater und Trainer, zum Coach oder zum  Kommunikationsberater nach Schulz von Thun mit.

Seit 2012 ist er Geschäftsführer von wir-consult GmbH - ein Trainings- und Beratungsunternehmen mit Sitzen in Bad Nauheim und Kreuzlingen.

Welche Projektvorhaben können umgesetzt werden?

In der Wahl Ihres Projektvorhabens sind Sie frei. Wichtig ist, dass es einen bedeutenden Impact bzw. Effekt für die Universität als gesamtes oder einen ihrer Arbeitsbereiche (z.B. Abteilung, Fachbereich) erzielt. Das Projekt sollte daher nicht Teil der Themen Ihres Arbeitsgebiets sein. Zudem erklären Sie sich bereit, auch nach Beendigung des Programms für die Umsetzung Ihres Projekts verantwortlich zu bleiben, sofern Ihr Projektvorhaben nicht vollständig innerhalb des Programmzeitraums realisiert oder abgeschlossen werden kann.

Die Projektideen können z.B. aus folgenden Themenfeldern kommen:

  • Verbesserung der Zusammenarbeit (z.B. insbesondere über Abteilungs- oder Bereichsgrenzen hinweg)
  • Digitaler Wandel (z.B. Digitalisierung von Arbeitsprozessen, Umgang mit Veränderung)
  • Nachhaltigkeit (z.B. schonender Umgang mit Ressourcen, Kreislaufwirtschaft, Einkauf nachhaltiger Geräte, Abfallmanagement, Verringerung der Treibhausgas-Emmissionen, Energiemonitoring, universitäres Engagement und Transfer)
  • Organisations- und Führungskultur (z.B. wertschätzende Kommunikation, Einführung agiler Methoden)
  • Gesundheitsmanagement (z.B. Maßnahmen für Studierende oder Beschäftigte)

Diese Aufzählung ist nicht vollständig. Sollte Ihre Projektidee in eine andere Richtung gehen, freuen wir uns darauf, mehr darüber zu hören.

© Ian Schneider/unsplash.com

Wer kann sich bewerben?

Für eine Teilnahme am Programm können sich alle wissenschaftsunterstützenden Mitarbeiter*innen der Universität bewerben, unabhängig von Arbeitsgebiet, Entgeltgruppe oder Betriebszugehörigkeit. Bewerber*innen sollten über einen Arbeitsvertrag verfügen, der noch mindestens zwei weitere Jahre läuft. Neben Bewerbungen von Einzelpersonen können sich auch Teams bewerben.

Wie kann ich mich bewerben?

Sie sind interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung (Motivationsschreiben und Projektskizze). Die nächste Runde Freedoms for Governance startet voraussichtlich im Oktober 2022. Bewerbungen können bis zum 19.08.2022 unter freedoms.governance@uni.kn eingereicht werden.

Bitte gehen Sie bei Ihrer Bewerbung auf folgende Fragen ein:  

  • Was ist das Ziel Ihres Vorhabens? Was soll nach Beendigung Ihres Projekts anders sein?
  • Warum ist Ihre Projektidee für die Zukunfts- oder Erneuerungsfähigkeit der Universität wichtig? Wie könnte die Universität oder einer ihrer Arbeitsbereiche von Ihrem Projekt profitieren?
  • Was brauchen Sie, damit Ihr Projekt erfolgreich umgesetzt werden kann? Wie wollen Sie vorgehen?
  • Warum ist es Ihnen persönlich wichtig, bei "Freedoms for Governance" mit dabei zu sein?

Bitte nehmen Sie vor Einreichung Ihrer Bewerbung Kontakt mit Kerstin Melzer (bis 10.08.2022) oder Renate Pfeifer (ab 11.08.2022) auf. Ihre Bewerbung reichen Sie über Ihre*n Vorgesetzte*n ein. Er/sie gibt eine Stellungnahme zu Ihrer Bewerbung ab und begründet, weswegen diese Bewerbung unterstützt oder abgelehnt wird. Außerdem unterbreitet er/sie einen Vorschlag, wie und in welchem Umfang die entstehende Vakanz aufgefangen werden kann (für die Teilnahme können Vertretungen von bis zu sechs Monaten des Beschäftigungsumfangs der freizustellenden Mitarbeiter*innen beantragt werden).

Wie werden die Teilnehmenden ausgewählt?

Zentrale Kritererien für die Auswahl sind insbesondere

  • der Nutzen des Projekts für die Universität,
  • die konkreten Ansätze und Maßnahmen des Projektvorhabens und
  • der Nutzen für die Person selbst (Persönlichkeitsentwicklung).

Zudem wird bei der Zusammensetzung der Gruppe darauf geachtet, dass vielfältige Ideen, Arbeitsbereiche und Teilnehmenden vertreten sind. Bewerbungen aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen und Dienstgruppen sind ausdrücklich erwünscht.

Eine Auswahlkommission, bestehend aus Vertretern*innen des Rektorats, der zentralen Verwaltung, der Fachbereiche sowie des Personalrats, trifft eine Vorauswahl der eingehenden Bewerbungen und Projektskizzen. Die Vorauswahl wird dem Rektorat vorgelegt, das die Teilnahmen am Programm final beschließt.


Welche Projekte gab es schon?

Freedoms for Governance startete zum ersten Mal im Wintersemester 2020/21. Bislang wurden sieben Projekte gefördert. Weitere Infos dazu finden Sie unter Geförderte Projekte (bitte auf der Seite einloggen).

Weitere Fragen?

Kommen Sie bei Fragen zum Programm oder zu Ihrer Bewerbung auf uns zu:

Kerstin Melzer, Referentin für Personalentwicklung, Personalabteilung, kerstin.melzer@uni.kn

Renate Pfeifer, Personalleiterin, Personalabteilung, renate.pfeifer@uni.kn