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Wie wirkt das Deutschlandticket?

ARD-Mitmachaktion #besserBahnfahren startet mit Beteiligung von Forschenden der Universität Konstanz und der Hochschule Karlsruhe in die zweite Phase.

Welche Erfahrungen haben die Menschen mit Bus und Bahn? Seit dem 1. Mai 2023 läuft die ARD-Mitmachaktion #besserBahnfahren, bei der Teilnehmende ihre Erfahrungen mit dem öffentlichen Nahverkehr mitteilen können. Bislang sind über 2.800 Erfahrungsberichte unter DasErste.de/besserBahnfahren eingegangen. In der nun gestarteten zweiten Phase des Projekts hakt das Wissenschaftsteam von der Hochschule Karlsruhe (Die HKA) und der Universität Konstanz genauer nach.

Wie weit haben es die Fahrgäste zur nächsten Haltestelle? Verfügen sie über ein Auto? Wofür nutzen sie das Deutschlandticket? Und wie hat sich ihr Verkehrsverhalten geändert? Außerdem begleitet die ARD Fahrgäste, die an der Aktion teilnehmen, mit Kamerateams und wird die Ergebnisse im Herbst in einer Doku im Ersten präsentieren. Die ARD erhofft sich daraus aufschlussreiche Erkenntnisse, was konkret geändert werden muss, damit mehr Menschen vom Auto zum ÖPNV umsteigen. 

Auswertung der Mitmachaktion

Das Projekt #besserBahnfahren analysiert die Wirkung des Deutschlandtickets. Ausgewertet wird die Crowd-Science-Aktion von Wissenschaftler*innen beider Hochschulen unter Leitung des Verkehrsökologen Jochen Eckart von der HKA und der Gesundheitspsychologin Britta Renner von der Universität Konstanz, die im Rahmen des Baden-Württemberg Institut für nachhaltige Mobilität kooperieren. Die Ergebnisse werden aufbereitet und in verschiedenen Formaten in Fernsehen, Hörfunk und online diskutiert. In der ARD-Doku „Besser Bahnfahren! – Was muss sich ändern?“ geht ein Reporterteam ausgewählten Meldungen nach und spricht mit der Deutschen Bahn darüber.

#besserBahnfahren

Mit dem Start des bundesweiten Deutschlandtickets am 1. Mai will das ARD-Projekt #besserBahnfahren herausfinden, wie der Verkehr in Zukunft gestaltet werden kann, damit er klimafreundlicher wird und die Menschen dennoch mobil bleiben. Der von Jochen Eckart und Britta Renner entwickelte Fragebogen will erfahren, wie oft der ÖPNV genutzt wird und ob dafür das Deutschlandticket gekauft wurde. 

In der aktuellen zweiten Befragungsrunde soll herausgefunden werden, ob sich mit dem Deutschlandticket etwas geändert hat, ob die Einführung der ÖPNV-Fahrkarte zu Verhaltensänderungen bei der Mobilität geführt hat und welche Rolle dabei Preisgestaltung, Flexibilität und Taktung im öffentlichen Nahverkehr spielen.

Bis Ende Juli können noch eigene Erfahrungen und Erlebnisse eingereicht werden unter DasErste.de/besserBahnfahren. Im Anschluss werden die ausgewerteten Ergebnisse in Fernsehen, Hörfunk und online vorgestellt.

Faktenübersicht:

  • ARD-Mitmachaktion #besserBahnfahren mit Beteiligung der Gesundheitspsychologin Britta Renner von der Universität Konstanz, des Verkehrsökologen Jochen Eckart von der Hochschule Karlsruhe und des Baden-Württemberg Instituts für Nachhaltige Mobilität an der HKA
  • Hochschule Karlsruhe und Universität Konstanz sind im Rahmen des Baden-Württemberg Instituts für Nachhaltige Mobilität gemeinsam an der wissenschaftlichen Auswertung beteiligt
  • #besserBahnfahren analysiert die Wirkung des Deutschlandtickets 
  • Mitmachen unter: DasErste.de/besserBahnfahren
  • Die Mitmachaktion wird unterstützt von Pro Bahn, Deutsche Bahn, Allianz pro Schiene, Greenpeace, BUND, den Verbraucherzentralen und Verkehrsclub Deutschland (VCD).
  • Weitere Infos und Videomaterial unter: http://swr.li/besserbahnfahren-ard-mitmachaktion-startet-in-zweite-phase  und DasErste.de/besserBahnfahren