Bachelor of Education

B.Ed. Deutsch | Englisch | Französisch | Italienisch | Latein | Russisch | Spanisch

Auf dieser Seite erhalten Interessierte und Studierende Informationen zum Studium einer oder mehrerer Sprachen im Rahmen des Bachelor of Education (B.Ed.).

1. Bewerbungsverfahren

Detaillierte Informationen über die Bewerbungsabläufe für die sprachlichen Lehramtsfächer finden Sie auf den Seiten der Abteilung Studium und Lehre. Unter „Studienangebot“ werden für jeden Studiengang und jedes Studienfach die wichtigsten Informationen zusammengefasst und die Bewerbungstermine, Zulassungsvoraussetzungen und Formalitäten, auch für ausländische Studienbewerberinnen und -bewerber, angegeben.

Bei Fragen zu den Themenkreisen Bewerbung, Auswahl, Zulassung und Immatrikulation nutzen Sie bitte das Kontaktformular der Abteilung Studium und Lehre.

 Bewerbungsfristen

FächerStudienanfängerinnen/-anfänger (Erstsemester)Fach- und Hochschulwechselnde und Bewerberinnen/Bewerber für höhere Fachsemester

zulassungsbeschränkt:

Deutsch

Englisch

Spanisch

bis 15. Juli (Bewerbung nur zum Wintersemester möglich)

bis 15. Juli (bei Bewerbung zum Wintersemester)

bis 15. Januar (bei Bewerbung zum Sommersemester)

zulassungsfrei:

Französisch

Italienisch

Latein

Russisch

bis 15. September (Bewerbung nur zum Wintersemester möglich)

bis 15. Juli (bei Bewerbung zum Wintersemester)

bis 15. Januar (bei Bewerbung zum Sommersemester)

 Auch wenn einige Fächer zulassungsbeschränkt sind, findet derzeit an der Universität Konstanz innerhalb des Auswahlverfahrens kein Sprach- oder Eignungstest statt. Auf der Seite „Auswahlverfahren in zulassungsbeschränkten Studiengängen“ finden Sie nähere Informationen zum Auswahlverfahren.

Die jeweiligen Zulassungsvoraussetzungen können Sie den Zulassungssatzungen entnehmen. 

2. Ansprechpersonen/Beratungsstellen

Für Fragen bezüglich der Organisation Ihres Studiums ist Herr Florian Schönhuber zuständig:

  • Sprechzeiten: Montag - Mittwoch, jeweils 10 - 12 Uhr und nach Vereinbarung
  • Raum G 110
  • Telefon: +49 7531 88-4108
  • E-Mail: lehramt.sprachen@uni.kn

Für die fachliche Studienberatung (literatur- und sprachwissenschaftlicher Teil) wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Fachstudienberaterinnen und -berater.

Fragen bezüglich der sprachpraktischen Leistungen klären Sie bitte mit den zuständigen Personen des Sprachlehrinstituts (SLI).

Für den Bereich Bildungswissenschaften ist Frau Nägel zuständig.

Bei Fragen bezüglich des Orientierungspraktikums, des Praxissemesters, des Betriebs-/Sozialpraktikums, des Referendariats und des Lehrerinnen- und Lehrerberufs im Allgemeinen wenden Sie sich bitte an die Binational School of Education (BiSE, ehemals Zentrum für Lehrerinnen- und Lehrerbildung). Ihr dortiger Ansprechpartner ist Herr Frank Maurer.

Fragen zu den fachdidaktischen Veranstaltungen können Sie mit den jeweils zuständigen Lehrenden der Fachdidaktik klären.

Die Anrechnung von im Ausland erbrachten Leistungen wird von den zuständigen Personen der Fachbereiche vorgenommen.

Bezüglich möglicher Beurlaubungen und des Nachweises des Studienfortschritts (Leistungsnachweis BAföG, KfW und ähnliches) wenden Sie sich bitte an Herrn Daniel Hütter.

3. Studien- und Prüfungsordnungen

Für Lehramtsstudierende ab dem Wintersemester 2015/2016 gilt die Rahmenvorgabenverordnung Lehramtsstudiengänge (RahmenVO-KM) sowie die Studien- und Prüfungsordnung für die Bachelorstudiengänge Lehramt Gymnasium (StPO) und die dazugehörigen Fachanhänge.

Machen Sie sich mit den für Sie geltenden Regelungen vertraut!

4. Studienvoraussetzungen: Sprachkenntnisse

In den sprachlichen Lehramtsfächern Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Latein und Spanisch müssen als Studienvoraussetzung bis spätestens zum Ende des vierten Fachsemesters bestimmte Sprachkenntnisse nachgewiesen werden. Diese Sprachkenntnisse können entweder bereits durch das Abiturzeugnis nachgewiesen oder bis zum Ende des vierten Fachsemesters nachgeholt werden.

Sollten die erforderlichen Sprachkenntnisse zu Studienbeginn noch nicht vorliegen, so müssen diese ab dem ersten Semester nachgeholt werden. Ausschließlich dadurch ist gewährleistet, dass – sofern nötig – innerhalb der Frist weitere Versuche in Anspruch genommen werden können, denn nicht jeder Kurs wird jedes Semester angeboten.

Um frühzeitig festzustellen, ob die erforderlichen Sprachkenntnisse vorliegen, muss der Antrag auf Überprüfung der Sprachkenntnisse inklusive aller relevanten Anlagen (Abiturzeugnis, gegebenenfalls Nachweis durch weitere Jahresabschlusszeugnisse) zu Beginn des Studiums eingereicht werden. Dies muss grundsätzlich bis zu dem in der Infoveranstaltung zu Beginn des ersten Semesters genannten Termin in Raum G 110 geschehen. Der Antrag gilt gegebenenfalls auch als Antrag auf Verlängerung der Regelstudienzeit für das Nachholen von Sprachkenntnissen.

Die nachzuweisenden Sprachkenntnisse sind:

  • für das Fach Deutsch: Kenntnisse des Englischen und Kenntnisse einer weiteren Fremdsprache
  • für das Fach Englisch: Kenntnisse des Englischen und entweder Latinum oder Kenntnisse einer weiteren modernen Fremdsprache
  • für das Fach Französisch: Kenntnisse des Französischen und Grundkenntnisse in Latein und Grundkenntnisse in einer zweiten romanischen Sprache
  • für das Fach Italienisch: Grundkenntnisse in Latein und Grundkenntnisse in einer zweiten romanischen Sprache
  • für das Fach Latein: Latinum und Graecum
  • für das Fach Russisch: keine zusätzlichen Sprachkenntnisse
  • für das Fach Spanisch: Grundkenntnisse in Latein und Grundkenntnisse in einer zweiten romanischen Sprache

Kenntnisse einer Sprache liegen vor, wenn entweder vier Jahre Unterricht der Sekundarstufe (Endnote mindestens „ausreichend“) oder drei Jahre der Sekundarstufe II mit Abiturprüfung durch das Abiturzeugnis oder Niveau B2 (nach dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen, GeR) nachgewiesen werden. Die Formulierung „drei Jahre der Sekundarstufe II mit Abiturprüfung“ ist so zu verstehen, dass die Fremdsprache in den letzten drei Jahren bis zum Abitur (G8: Stufe 10-12, G9: Stufe 11-13) belegt worden sein muss und dass der Schnitt der vier Halbjahre der Jahrgangsstufen I und II zusammen mit „ausreichend“ bewertet wurde. Es ist nicht erforderlich, dass dieses Fach für die mündliche oder schriftliche Abiturprüfung gewählt wurde.

Grundkenntnisse einer Sprache liegen vor, wenn entweder zwei Jahre Unterricht der Sekundarstufe durch das Abiturzeugnis (Endnote mindestens „ausreichend“) oder Niveau A2 (nach dem GeR) nachgewiesen werden.

Sprachkenntnisse, die an der Universität Konstanz nachgeholt werden können:

Kenntnisse:

  • Französisch (erfolgreiches Bestehen der Kurse „Französisch I-VI“ und vier Semesterwochenstunden „Niveau avancé“)
  • Latein (erfolgreiches Bestehen der Kurse „Latein I und II“)

Grundkenntnisse:

  • Französisch (erfolgreiches Bestehen der Kurse „Französisch I-IV“)
  • Italienisch (erfolgreiches Bestehen der Kurse „Italienisch I-IV“)
  • Katalanisch (erfolgreiches Bestehen der Kurse „Katalanisch I-IV“)
  • Latein (erfolgreiches Bestehen der Veranstaltung „Grundkenntnisse der lateinischen Sprache und Kultur für Studierende der romanischen Sprachen“)
  • Portugiesisch (erfolgreiches Bestehen der Kurse „Portugiesisch I-IV“)
  • Spanisch (erfolgreiches Bestehen der Kurse „Spanisch I-IV“)

Weitere Sprachkenntnisse:

  • Latinum (Vorbereitungskurse für die Staatsprüfung; Fachstudienberatung durch Herrn Joachim Fugmann)
  • Graecum (Vorbereitungskurse für die Staatsprüfung; Informationen durch die betreffenden Dozentinnen/Dozenten)

Studium ohne Vorkenntnisse/Propädeutikum

In den Fächern Französisch, Italienisch, Latein, Russisch und Spanisch kann gegebenenfalls ein Studium ohne Vorkenntnisse in der jeweiligen Sprache begonnen werden. In diesem Fall ist ein sprachliches Vorstudium, d.h. ein Propädeutikum (bzw. das Latinum), zu absolvieren, im Rahmen dessen die Grundlagen der jeweiligen Sprache erlernt werden. Bitte vermerken Sie ein mögliches Propädeutikum auch auf dem Antrag, da auch hierfür eine Verlängerung der Regelstudienzeit gewährt werden kann.

Beachten Sie bitte, dass ein sprachliches Propädeutikum grundsätzlich mit großem Arbeitsaufwand verbunden ist und für den erfolgreichen Abschluss deshalb eine hohe Leistungsbereitschaft voraussetzt.

5. Studium/Studienverlauf

Aufbau der Lehramtsstudiengänge

Das gesamte Lehramtsstudium ist unterteilt in einen Bachelorstudiengang und einen darauf aufbauenden Masterstudiengang. Um zum Vorbereitungsdienst, d.h. zum Referendariat, in Baden-Württemberg zugelassen zu werden, muss der Masterstudiengang erfolgreich abgeschlossen werden.

Der Berechnung der Leistungszahl für die Lehrerinnen- und Lehrereinstellung liegen neben der Note der Lehramtsprüfung zum Abschluss des Vorbereitungsdienstes sowohl die Note des Bachelor- als auch die des Masterabschlusses zugrunde.  Den konkreten Berechnungsschlüssel können Sie dem Informationsschreiben des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport vom 18. April 2018 entnehmen.

Struktur des Bachelor of Education (180 ECTS-Punkte, in der Regel sechs Semester)

  • Fachstudium des ersten Hauptfachs inklusive Fachdidaktik
  • Fachstudium des zweiten Hauptfachs inklusive Fachdidaktik
  • Bildungswissenschaften inklusive Orientierungspraktikum
  • Bachelorarbeit

Module der Fachwissenschaft im Bachelor

Die Leistungen, die während des Studiums einer Sprache erbracht werden müssen, sind in thematische und organisatorische Module aufgeteilt:

I. Pflichtmodule

  • Grundlagen und Vertiefungen
  • Ausland (empfohlen)

II. Flexibilisierungsmodule

  • Flexibilisierungsmodul 1: in der Regel im Bachelorstudiengang zu absolvieren
  • Flexibilisierungsmodul 2: in der Regel im Masterstudiengang zu absolvieren

III. Fachdidaktik

  • Fachdidaktik I

IV. Bachelorabschluss

  • Bachelorarbeit

Auslandsmodul

In den sprachlichen Fächern (exklusive Latein) ist ein Auslandsmodul integriert (Modul 5 bzw. 6). Die Studien- und Prüfungsleistungen im Gesamtumfang von mindestens 10 ECTS-Punkten sollen an einer Universität im Ausland erbracht werden. In diesem Fall können in Abstimmung mit den für Anrechnungsfragen zuständigen Fachberaterinnen und Fachberatern Veranstaltungen aus den Bereichen Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft und Sprachpraxis frei belegt werden (für das Fach Deutsch entfällt die Sprachpraxis).

Alternativ können an der Universität Konstanz Leistungen aus den Bereichen der jeweils sprachspezifischen Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft oder Sprachpraxis im Umfang von mindestens 10 ECTS-Punkten erbracht werden. In diesem Fall muss eine Veranstaltung aus dem Bereich Area Studies bzw. Landes- und Kulturwissenschaft belegt werden (dies gilt nicht für das Fach Deutsch). Sofern im Vorlesungsverzeichnis ZEuS keine konkreten Veranstaltungen für einen gewünschten Bereich angegeben sind, können diese grundsätzlich frei gewählt werden. Empfohlen sind im Bereich der Literaturwissenschaft fortgeschrittene, d.h. in der Regel Hauptseminare und im Bereich der Sprachwissenschaft weitere, noch nicht besuchte Veranstaltungen aus Modul 4. Die Prüfungsleistungen der jeweiligen Ersatzveranstaltungen sind dann unter StudIS-Prüfungen vorübergehend in den Modulteilen anzumelden, für die sie ursprünglich angeboten werden. Nach Eintragung der Note werden diese auf Anfrage bei der Studienberatung in das Auslandsmodul umgebucht.

Es ist auch möglich, einen Teil der ECTS-Punkte dieses Moduls im Rahmen des Auslandssemesters und einen Teil an der Universität Konstanz zu erbringen.

Flexibilisierungsmodule

Im Laufe Ihres Studiums können Sie festlegen, ob Sie während des Bachelorstudiums beide Fächer im gleichen Umfang studieren („synchron“) oder ob Sie einen vorläufigen Schwerpunkt auf eines Ihrer Hauptfächer legen möchten („asynchron“); hierfür sind die Flexibilisierungsmodule gedacht, die auf den Bachelor- und den Masterstudiengang verteilt sind. Beachten Sie bitte, dass der Schwerpunkt nur vorläufig wäre, da gegebenenfalls ausstehende Leistungen bzw. ECTS-Punkte während des Masterstudiums nachgeholt würden, so dass zu dessen Ende beide Hauptfächer im gleichen Gesamtumfang, d.h. mit der gleichen Anzahl an ECTS-Punkten, studiert wurden.

Wenn Sie sich gegen eine vorläufige Schwerpunktsetzung entscheiden und damit beide Fächer synchron studieren, so müssen Sie in jeweils beiden Fächern das Flexibilisierungsmodul 1 während des Bachelorstudiums und das Flexibilisierungsmodul 2 dann während des Masterstudiums absolvieren.

Sollten Sie während des Bachelorstudiums den Schwerpunkt auf eines Ihrer Hauptfächer legen wollen (asynchron), um gegebenenfalls das Lehramtsstudium nach Abschluss des Bachelors aufzugeben und aufgrund einer etwas höheren Anzahl an verwertbaren ECTS-Punkten im Schwerpunktfach leichter in einen Fachmasterstudiengang wechseln zu können, so wären beide Flexibilisierungsmodule (1 und 2) des Schwerpunktfaches bereits während des Bachelorstudiums zu absolvieren.

Bitte beachten Sie: Die Fachbereiche Literaturwissenschaft und Sprachwissenschaft empfehlen dringend, beide Hauptfächer während des Bachelorstudiums synchron, also im gleichen Umfang zu studieren, d.h. Sie sollten das Flexibilisierungsmodul 1 in beiden studierten Fächern jeweils im Bachelorstudiengang und das Flexibilisierungsmodul 2 jeweils im Masterstudiengang absolvieren. Möchten Sie entgegen dieser Empfehlung asynchron studieren, so sollen im sprachlichen Hauptfach beide Flexibilisierungsmodule (1 und 2) unbedingt erst im Masterstudiengang abgelegt werden.

Studienverlaufspläne

Am Ende des jeweiligen fachspezifischen Anhangs der sprachlichen Lehramtsfächer finden Sie den Studienverlaufsplan. Dieser stellt eine unverbindliche Empfehlung der Fachbereiche Literaturwissenschaft und Sprachwissenschaft dar, wie Sie Ihr Studium sinnvoll organisieren können.

Beachten Sie bitte, dass es sich hierbei um einen Plan handelt, der das eventuell notwendige Nachholen von Sprachkenntnissen, siehe oben, nicht berücksichtigt; möglicherweise muss der Plan in Ihrem Fall angepasst werden. Kontaktieren Sie bei Fragen zur Organisation gegebenenfalls Ihre Studienberatung.

Zwei sprachliche Hauptfächer: Identische Leistungen

Im Fall des Studiums zweier sprachlicher Hauptfächer (exklusive Latein) werden einige Veranstaltungen in beiden Fächern gefordert und müssen deshalb im einen Fach absolviert, im anderen ersetzt werden, damit letztendlich in beiden Fächern die notwendige Anzahl an ECTS-Punkten erreicht wird.

  • „Einführung in die allgemeine Literaturwissenschaft“, Modul 1:
    Werden zwei sprachliche Fächer studiert, so muss diese Veranstaltung in einem Fach durch ein literaturwissenschaftliches Proseminar ersetzt werden.
    Der Ersatz muss erfolgen:
    • in Deutsch entweder aus „Neuere Deutsche Literatur“ oder „Ältere Deutsche Literatur“, jeweils Modul 3
    • in Englisch aus „Introduction to the Analysis of Literary Texts“, Modul 1
    • in Französisch/Italienisch/Spanisch aus „Epoche/Autor/Gattung I“, Modul 3
    • in Russisch entweder aus „Epoche, Autor, Gattung I“, Modul 1 oder „Epoche, Autor, Gattung II“, Modul 3
    Beachten Sie bitte, dass in dem als Ersatz für die „Einführung in die allgemeine Literaturwissenschaft“ besuchten, literaturwissenschaftlichen Proseminar nicht zwingend eine Hausarbeit angefertigt werden muss. Sofern dies in der jeweiligen Veranstaltung angeboten wird, kann als Ersatzleistung auch eine Klausur geschrieben werden.
  • „Struktur und Geschichte der romanischen Sprachen I und II“, jeweils Modul 2:
    Werden zwei romanische Sprachen, d.h. Französisch, Italienisch oder Spanisch, studiert, so müssen diese beiden Veranstaltungen (zusätzlich zur notwendigen Ersetzung der „Einführung in die allgemeine Literaturwissenschaft“) in einem Fach durch sprachwissenschaftliche Seminare ersetzt werden.
    Die Ersatzveranstaltungen müssen entweder aus „Kerngebiete“ (empfohlen) oder aus „Varietäten“, jeweils Modul 4, gewählt werden.

Die Prüfungsleistungen der jeweiligen Ersatzveranstaltungen sind unter StudIS-Prüfungen vorübergehend in den Modulteilen anzumelden, für die sie ursprünglich angeboten werden, z.B. „Neuere Deutsche Literatur“ (Modul 3), „Introduction to the Analysis of Literary Texts“ (Modul 1), „Kerngebiete“ (Modul 4) usw. Nach Eintragung der Note werden diese dann auf Anfrage bei der Studienberatung als Ersatz in die jeweiligen Modulteile, das heißt „Einführung in die allgemeine Literaturwissenschaft“ (Modul 1) bzw. „Struktur und Geschichte der romanischen Sprachen I/II“ (Modul 2) umgebucht.

Beachten Sie bitte: Der Ersatz sollte nicht bereits im ersten Fachsemester vorgenommen werden, da in diesem Semester erst die notwendigen Grundlagen der Literatur- und Sprachwissenschaft erworben werden.

6. Bachelorarbeit

Die Bachelorarbeit ist in einem der beiden wissenschaftlichen Fächer anzufertigen (nicht im Bereich der Bildungswissenschaften). Innerhalb einer Sprache kann die Arbeit grundsätzlich entweder im Bereich der Literatur- oder der Sprachwissenschaft verfasst werden; im Fach Latein ist dies ausschließlich im Bereich der Literaturwissenschaft möglich.

Zulassungsvoraussetzungen/fachliche Besonderheiten

Um zur Bachelorarbeit in einem der sprachlichen Fächer zugelassen zu werden, ist es notwendig, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind bzw. sind die folgenden Punkte zu beachten:

  • Der Prüfungsanspruch besteht in beiden Hauptfächern und im Bereich Bildungswissenschaften.
  • Die Sprachkenntnisse liegen vollständig vor.
  • Der Nachweis des Orientierungspraktikums liegt vor.
  • Im betreffenden Fach muss das Flexibilisierungsmodul 1 absolviert werden.
  • Soll die Bachelorarbeit im Bereich Sprachwissenschaft geschrieben werden, muss im Bachelorstudium mindestens eine sprachwissenschaftliche Hausarbeit angefertigt worden sein (Umfang von ca. 10 Seiten Fließtext, d.h. ca. 4.000 bis 5.000 Wörter). Da dies im regulären Studienverlauf nicht automatisch vorgesehen ist – grundsätzlich sind in den zu absolvierenden Veranstaltungen Klausuren anzufertigen –, müssen die Studierenden mit der jeweiligen Dozentin bzw. dem jeweiligen Dozenten einer Veranstaltung vereinbaren, dass als Prüfungsleistung eine Hausarbeit angefertigt werden kann.
  • Soll die Bachelorarbeit im Bereich Literaturwissenschaft verfasst werden, sind an der Bewertung der Arbeit zwei Prüferinnen bzw. Prüfer beteiligt. Dies gilt nicht für das Fach Latein.

Thema und Bearbeitungszeit

Sie schlagen in Absprache mit der Erstbetreuerin bzw. dem Erstbetreuer ein Thema vor. Dieses wird Ihnen in der Regel dann vom Prüfungsamt zugeteilt. Die Bearbeitungszeit der Bachelorarbeit beträgt grundsätzlich sechs Wochen, kann jedoch auf begründeten Antrag um höchstens vier Wochen verlängert werden.

Prüferinnen und Prüfer

Prüfungsberechtigt sind alle Professorinnen und Professoren des betreffenden Fachbereichs, Professurvertretungen, Privatdozentinnen und -dozenten sowie die folgenden Personen:

  • im Fachbereich Sprachwissenschaft: Tina Bögel, Eva Csipak
  • im Fachbereich Literaturwissenschaft: in der Regel alle promovierten, hauptamtlich Lehrenden

Anmeldungs- und Prüfungszeiträume

Die Bachelorarbeit muss beim Zentralen Prüfungsamt angemeldet werden. Dies ist pro Semester jeweils zu einem frühen und zu einem späten Termin möglich, wovon dann wiederum der Beginn der Bearbeitungszeit abhängt.

Die Anmeldeunterlagen sind in den Wochen vor Beginn des jeweiligen Anmeldezeitraums im Zentralen Prüfungsamt in Raum C 401 bei Frau Löffler-Stohrer (Mo-Fr, 9-12 Uhr) abzuholen.

Prüfung imAnmeldezeitraum von-bisBeginn der 6-wöchigen Bearbeitungszeit
Wintersemester (früh)15. bis 30. Oktober15. November
Wintersemester (spät)1. bis 15. Dezember1. Februar
Sommersemester (früh)2. bis 15. Mai1. Juni
Sommersemester (spät)1. bis 15. Juli1. August

Beachten Sie bitte: Für die fristgerechte Bewerbung zum Master of Education an der Universität Konstanz ist grundsätzlich das Datum des Ablegens der letzten ausstehenden Prüfungsleistung (in beiden Hauptfächern und im überfachlichen Bereich) ausschlaggebend – in der Regel ist dies das Abgabedatum der Bachelorarbeit –, nicht deren Korrekturdatum. Das Bachelorzeugnis kann bis zu zwei Monate nach Aufnahme des Masterstudiums nachgereicht werden. Die mögliche Zulassung zum Masterstudium erfolgt in diesem Fall demnach vorbehaltlich.

Die allgemeinen Regelungen zur Anmeldung und Anfertigung der Bachelorarbeit können Sie der Studien- und Prüfungsordnung für die Bachelorstudiengänge Lehramt Gymnasium unter § 19 ff. entnehmen.

7. Auslandsaufenthalt

Es gibt an der Universität Konstanz diverse Möglichkeiten, ein bis zwei Semester als Programmstudentin/-student oder Praktikantin/Praktikant im Ausland zu verbringen. Je nach Programm sind für die Beratung und für den Bewerbungsablauf verschiedene Stellen und Personen zuständig.

In den Fachbereichen Literaturwissenschaft und Sprachwissenschaft werden die gemeinsamen europäischen Partnerschaften im Rahmen des Erasmus+ Programms der Europäischen Union von der Erasmus+ Koordinatorin Melanie Hochstätter betreut. Über das Erasmus+ Praktikum können auch selbstgesuchte Praktika im europäischen Ausland finanziell unterstützt werden.

Auf der Erasmus+ Humanities Homepage finden Sie Informationen zu den verfügbaren Plätzen für den Studierendenaustausch innerhalb der Partnerschaften und detaillierte Informationen zum Bewerbungsablauf. Ihre Fragen können zu den Sprechzeiten und per E-Mail geklärt werden.

Die außereuropäischen Programme und Partnerschaften werden zentral vom Auslandsreferat der Universität Konstanz verwaltet. Über die Bewerbungsabläufe informieren die zuständigen Koordinatorinnen (u.a. Marita Mau zu USA/Kanada, Christina Fritz zu anderen Überseepartnerschaften). Unter „Austauschprogramme“ können Sie sich auf den Seiten des Auslandsreferats vorab über die verschiedenen Optionen informieren.

Eine weitere und für Lehramtsstudierende sehr interessante Option ist ein Aufenthalt als Fremdsprachenassistentin/-assistent im Rahmen des Programms des Pädagogischen Austauschdienstes bzw. die Absolvierung des Praxissemesters an einer deutschen oder europäischen Auslandsschule. Weitere Informationen und Links hierzu finden Sie auf den Seiten des Kultusportals Baden-Württemberg und auf der Informationsseite „Schulpraxissemester im Ausland der BiSE.