Forschungsstark durch Nachwuchsförderung und interdisziplinäre Kooperationen

Kooperationen über Fachbereiche hinweg und die ausschließlich leistungsbezogene Mittelvergabe sind das Wiedererkennungsmerkmal der Konstanzer Forschung. Der Förderatlas 2018 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) positioniert die Universität Konstanz in der pro Kopf relativierten Betrachtung von DFG-Bewilligungen bezogen auf das gesamte wissenschaftliche Personal (inkl. ProfessorInnen) auf Platz 1 bundesweit. Auch im Förderatlas 2015 erzielte sie hervorragende Platzierungen. Die flachen Hierarchien, die Sektionsstrukturen ohne Institute und nicht zuletzt die Campusstruktur der Universität, die alltägliche Berührungspunkte zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aller Disziplinen schafft, fördern die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit. Forschungsschwerpunkte der Universität Konstanz sind in den Geistes- und Sozialwissenschaften die Kulturwissenschaften und Entscheidungswissenschaften; in den Lebens- und Naturwissenschaften die Chemische Biologie und Ökologie sowie Molekulare Nano- und Materialwissenschaften.

Die in der Exzellenzinitiative erfolgreichen Universitäten sind normalerweise groß und haben eine lange Tradition. Konstanz reüssiert in der Wissenschaftswelt als Kleinod, als Perle, als etwas ganz Besonderes, Zukunftsweisendes.

International vernetzt

Die Universität Konstanz baut kontinuierlich ihr internationales Netzwerk und ihre Zusammenarbeit mit exzellenten, forschungsstarken Universitäten weltweit aus – im Interesse der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ebenso wie im Interesse der Studierenden. Die bewusste Ausrichtung auf Internationalisierung ist fest in die Handlungsstrukturen und das Serviceumfeld der Universität integriert.

Die „Entprivatisierung“ der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses

Die Doktorandenausbildung an der Universität Konstanz findet überwiegend in strukturierten Promotionsprogrammen statt. In ihrem Nachwuchskodex verpflichtet sie sich, höchstmögliche Standards an wissenschafts- und karriereförderlichen Rahmenbedingungen für ihre jungen Forscherinnen und Forscher zu bieten. Einzigartig ist das Zukunftskolleg, das seinen „Fellows“ in einer interdisziplinären Arbeitsumgebung Forschung in beispielhafter Freiheit und Eigenständigkeit ermöglicht.