Verzeihung, Ihr Alten, wo finde ich Zeit, Liebe und ansteckenden Irrsinn?

Die Zeit vergeht!

Tage, Wochen, Monate ziehen an uns vorbei und mit ihnen unsere Lebensjahre.
Nicht nur im Gesicht hinterlassen die Zeit und das Leben verschiedenste Spuren, sondern auch in unserem Innersten.
So ergeht es auch den Bewohnern des Pflegeheims Freudental, die auf ganz unterschiedliche Art und Weise mit dem Altern umgehen.

Während der eine sich – seinen schwindenden Kräften nachtrauernd – eine Zigarre gönnt, hat die andere sich schon fast gänzlich von ihrem irdischen Dasein verabschiedet.

Ein Projekt muss her! Ein Projekt, das frischen Wind und Hoffnung bringt. Das verordnet zumindest die engagierte Heimleitung. Da das nicht bei jedem Anklang findet, wird manch edles Motiv in Frage gestellt undChaos gestiftet.

Das Unitheater Konstanz bringt in diesem Sommersemester „Verzeihung, Ihr Alten, wo finde ich Zeit, Liebe und ansteckenden Irrsinn?“ von Christian Lollike auf die Bühne –
Ein tragik-komisches Theaterstück über das Altern und Jungbleiben.

In mehreren Erzählsträngen werden sowohl die Beziehungen der Gäste des Pflegeheims Freudental, als auch die Konflikte derer, die sie begleiten unter die Lupe genommen und dabei vielleicht sogar die Liebe neu erfunden.

Imagefilm des Pflegeheims Freudental:
https://www.youtube.com/watch?v=lts-aITL7kI

#gestohleneZeit

 


Regie Anna Hertz
Produktionsleitung Sophia Cecco
Regieassistenz Jonna van der Leeden
Dramaturgie Sophia Cecco, Chiara Gröning, Johannes Holzer, Jonna van der Leeden
Ausstattung Maike Holzke
Bühnenbild Otfried Laux
Maske Ruth Fleischhauer, Elisabeth Glunz, Lara Hoffmann, Christoph Fischer, Kyana Nouroozian
Marketing Kim Sarah Eckert,  Chiara Gröning, Johannes Holzer, Lara Sauer, Niklas Knezevic
Design Kim Sarah Eckert, Johannes Holzer, Niklas Knezevic
Bühnentechnik Johannes Blank, Heiko Herkenrath, Otfried Laux, Tim Schneider
Bilder Sophia Cecco
Es spielen
Kim Sarah Eckert, Lisa Fleuchaus, Lennart Greiner, Christoph Heiß, Lara Hoffmann, Johannes Holzer, Maike Holzke, Sena Keser, Lara Sauer

Besonderer Dank gilt der Uni-Schreinerei, der Uni-Druckerei, Niklas Kezevic und Manuel Schaub.

Die Entwicklung unseres Stückes:

07.05.2017: Theaterworkshop

Wir wollen noch nicht ganz verraten, welches Stück wir aufführen werden.

Aber hier schonmal als kleiner Vorgeschmack für euch: unsere irren Darsteller.


30.05.2017 Interview mit Anna Hertz

Seit dem Sommersemester  ’17 steht das UTK unter der Leitung von Anna Hertz. Hier gibt es ein kurzes Interview zum Kennenlernen der aus Berlin stammenden Schauspielerin:

Woher kommst du?

Ich bin in Berlin geboren und auch dort aufgewachsen. Ich habe dann in Hannover Schauspiel studiert und war danach engagiert in Magdeburg im Theater. Ich bin vor 8 Jahren nach Konstanz gekommen und habe hier als freie Schauspielerin viel am Theater Konstanz gearbeitet. Seither habe ich auch die Theaterpädagogik als Arbeitsfeld für mich entdeckt und arbeite im Theater auf mehreren Feldern gleichzeitig.

Was hat dich dazu bewegt die Stelle als Leitung des UTKs anzunehmen?

Andreas hatte mich gefragt, ob ich einspringen möchte und da ich es spannend finde, dass es diese Institution gibt, also einen Raum,  Ausstattung, einen Fundus und viele interessierte Studenten, habe ich zugesagt. Sehr spannend finde ich hier das Theater, da es ja an der Universität ist, als Versuchsfeld zu sehen in dem man forschen und verschiedene Dinge ausprobieren kann.

Was ist das Beste an der Arbeit im Theater?

Ich mag es mich an einem Thema abzuarbeiten. Wir fragen uns also am Anfang: Was können wir herausfinden? Was interessiert uns daran? Worauf kommen wir? Wo enden wir auch als Team? Das ist jedes mal eine neue, intensive und spannende Reise.

Was ist das Schwierigste an der Arbeit im Theater?

Die wenige Freizeit! Nein, aber am schwierigsten ist die wiederkehrende Hilflosigkeit, die einfach dazugehört und auch auf der anderen Seite gut ist. Aber es kann schlimm sein, zu sagen: Wir wissen es gerade nicht. Plötzlich ist man wieder unsicher und schamhaft.

Was war dein Traumberuf?

Ärztin. Da ich aus einer Theaterfamilie komme, wollte ich immer etwas ganz anderes machen. Aber am Ende hat es mich doch zum Theater hingezogen.

Wenn du ein Tier sein könntest, welches?

Eine Schwalbe, weil die fliegen kann und es schafft immer so ganz kapp an den Dingen vorbeizufliegen. Aber sie schafft es immer.

Mit welchen 3 Worten würdest du dich beschreiben?

Katastrophe. Energetisch und voller Liebe.

Was würde die Menschen an dir überraschen?

Ich bin eigentlich immer menschenfreundlich und sehr geduldig, aber wenn etwas total gegen meine Grundwerte geht, dann kann ich Laut werden… ABER immer noch voller Liebe.

Was bereust du am wenigsten in deinem Leben?

Am wenigsten bereue ich, dass ich mich immer wieder treiben lasse, also ziemlich spontan bin und manche Entscheidungen ohne große Weitsicht fälle.

Was bereust du am meisten in deinem Leben?

Vielleicht, dass ich mich früher zu sehr für andere Menschen verbogen habe.

Auf was freust du dich am meisten bei der Arbeit im UTK?

Ganz klar der ganze Arbeitsprozess und vor allem der Moment, nach der Aufführung zu sehen, wie jeder stolz auf sich ist und vielleicht auch eigene Grenzen überschritten hat.

Auch freue ich mich darauf das Unitheater weiter zu führen und  dem Ganzen noch mehr Präsenz in der Stadt zu geben – eventuell durch verschiedene Kooperationen. Das wäre noch so ein großer Wunsch von mir.

Was ist dein Lieblingszitat?

Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei.


19.06.2017Proben, Proben und noch mehr Proben

Das Skript ist fertig, die Rollen sind verteilt, die Kostüme ausgewählt und jeder Schauspieler ist schon fleißig am Textlernen. Jetzt heißt es proben, proben und nochmal proben. Jeder aus dem UTK- Team ist bereit alles zu geben. Während andere am See entspannen sind die Mitglieder vom Unitheater meistens auf der Studiobühne anzutreffen.


29.06.2017

Das erste Vorverkauf-Team hat sich an unserem Stammplatz im Unifoyer eingefunden, um euch Karten für unsere Inszenierung unser neues Stück „Verzeihung, Ihr Alten, wo finde ich Zeit, Liebe und ansteckenden Irrsinn?“ zu verkaufen. 

Tickets erhaltet ihr Montag bis Freitag im Unifoyer und bei Homburger&Hepp zu den regulären Öffnungszeiten.

Mehr Informationen zum Stück findet ihr hier.


Preise:
Ermäßigt: VVK 6€ / AK 8€
Regulär: VVK 8€ / AK 10€

Termine:
11./ 13./ 18./ 19./ 21./ 22./ 24./ 25./ 26. Juli, immer um 19.30 Uhr


10.07.2017Viel Rauch um nichts?

Und aufeinmal war da Nebel und Rauch auf der Studiobühne. Warum? Wieso?? Gab es etwa ein Feuer???

Nein! Keine Sorge, der Nebel ist durchaus gewollt und stellt einen wichtigen Bestandteil unseres Theaterstückes dar. Mehr wollen wir noch nicht verraten. Aber ihr müsst euch auch nicht mehr allzugange gedulden da es nur noch knapp mehr als 24 Stunden bis zur Premiere sind.