Brunnen im Innenhof
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Über die Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder

Die Exzellenzstrategie ist das Nachfolgeprogramm der Exzellenzinitiative und wird gemeinsam von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Wissenschaftsrat (WR) durchgeführt. Ziel der Exzellenzstrategie ist, die in der Exzellenzinitiative erreichte Dynamik zur nachhaltigen Stärkung der Wissenschaftsstandorte in Deutschland und deren internationale Wettbewerbsfähigkeit fortzusetzen und weiterzuentwickeln.

Die Exzellenzstrategie umfasst zwei Förderlinien:

  • Exzellenzcluster zur projektbezogenen Förderung international wettbewerbsfähiger Forschungsfelder an Universitäten und Universitätsverbünden.
  • Exzellenzuniversitäten zur dauerhaften Stärkung der Universitäten und zum Ausbau ihrer internationalen Spitzenstellung in der Forschung. Voraussetzung für die Förderung und Auszeichnung als Exzellenzuniversität sind mindestens zwei erfolgreich geförderte Exzellenzcluster.

Exzellenzstrategie

Im Februar 2018 hat die Universität Konstanz drei Vollanträge für Exzellenzcluster bei der DFG eingereicht. Die Förderentscheidung für die Förderlinie Exzellenzcluster wurde am 27. September 2018 bekanntgegeben: Zwei der drei eingereichten Clusterinitiativen werden gefördert: Das „Centre for the Advanced Study of Collective Behaviour“ und „Die politische Dimension der Ungleichheit: Wahrnehmungen, Partizipation und Policies“. Da zwei Exzellenzcluster Voraussetzung für die weitere Teilnahme in der Förderlinie „Exzellenzuniversitäten“ sind, wird die Universität Konstanz im Dezember 2018 einen Vollantrag als Exzellenzuniversität einreichen.

Die Entscheidung des Wissenschaftsrates über diese Konzepte wird am 19. Juli 2019 fallen.

Die Exzellenzinitiative an der Universität Konstanz

Bereits in der ersten Runde der Exzellenzinitiative im Jahr 2006 war die Universität Konstanz mit ihrem Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ erfolgreich. Ihre Position stärkte sie im Jahr 2007 mit dem Zukunftskonzept „Modell Konstanz – für eine Kultur der Kreativität“ sowie der Graduiertenschule Chemische Biologie. In der zweiten Runde 2012 baute die Universität mit einer zusätzlichen Graduiertenschule Entscheidungswissenschaften ihre Position in der Spitzenforschung aus und verlängerte erfolgreich alle bestehenden Einrichtungen, auch ihr Zukunftskonzept.