Diskriminierung und Konflikte aufgrund der Geschlechtsidentität oder sexuellen Orientierung

Beleidigungen, Benachteiligungen oder Diskriminierungen sind facettenreich: Sie können sehr unterschiedliche Erscheinungsformen und Auswirkungen haben. Die Konfliktparteien und insbesondere die Betroffenen sind oft unsicher bei der Einschätzung der Konflikte und möglichen Reaktionen.

Die Prorektorin für Internationales und Gleichstellung ist gem. §4 Abs. 10 Landeshochschulgesetz (LHG) Ansprechperson für Antidiskriminierung und trägt die institutionelle Verantwortung im Rektorat. Sie wirkt darauf hin, „dass Mitglieder und Angehörige der Hochschulen vor Diskriminierungen aus rassistischen Gründen, wegen der ethnischen Herkunft oder der religiösen und weltanschaulichen Identität geschützt werden.“

Das Justiziariat ist die gem. §13 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) zuständige Stelle für Beschwerden, wenn sich Beschäftigte im Zusammenhang mit ihrem Beschäftigungsverhältnis aus Gründen „der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität“ (§1 AGG) benachteiligt fühlen. Das Justiziariat hat eingehende Beschwerden zu prüfen und das Ergebnis der Prüfung dem Beschwerdeführer mitzuteilen.

Die Ansprechperson für Antidiskriminierung und das Justiziariat sind somit Stellen, welche in Diskriminierungsfällen ggf. (rechtliche) Konsequenzen prüfen. Neben ihnen gibt es jedoch andere AnsprechpartnerInnen mit rein beratender Funktion, die für spezifische Diskriminierungsthemen zuständig sind und entsprechende Expertise haben.

Bitte wenden Sie sich deswegen zunächst an die unten aufgeführten Stellen:

Referentin für Diversity

Dr. Roxane Soergel
Raum: E 616
Sprechzeiten: nach Vereinbarung
Tel.: +49 7531  88 - 5301

  • Aufgaben:

    • Beratung zu Fragen rund um Diskriminierungen aufgrund des Alters

  • Qualifikation:

    • Soziologin

    • in Beratungsfortbildung

  • Rechtliche Grundlage:

    • LHG § 2, (3 und 4)
    • Richtlinie gegen Diskriminierungen
    • Gleichstellungsplan