Der Universität Konstanz ein Gesicht gegeben

Prof. Dr. Gerhart v. Graevenitz übernahm 1988 die Professur für Neuere deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. Er war von 2000 bis 2009 Rektor der Universität Konstanz, zuvor von 1993 bis 1996 Prorektor für Lehre. Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz Baden-Württemberg war er von 2006 bis 2009. Von 1996 bis 2000 hatte er eine ständige Gastprofessur an der Karls-Universität Prag inne. Seine Funktion als Sprecher des Sonderforschungsbereichs „Literatur und Anthropologie“ dauerte von 1996 bis 2000.

Seit 1988 ist der Germanist Mitherausgeber der „Deutschen Vierteljahresschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte“ (DVjs). Er war von 2008 bis 2012 Mitglied im Fernsehrat des ZDF und arbeitete von 2012 bis 2014 in den Arbeitsgruppen des Wissenschaftsrats „Perspektiven der deutschen Wissenschaft“ und „Karrierewege in der Wissenschaft“ mit. Aktuell ist Gerhart v. Graevenitz Mitglied im Hochschulrat der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg, Österreich, Mitglied im Aufsichtsrat der Stiftung Welterbe Kloster Insel Reichenau und Mitglied im Beirat der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2012 ist er dessen Vorsitzender. Gleichfalls ist er Vorsitzender des Stiftungsfonds Martin-Buber-Gesellschaft an der Hebrew University Jerusalem, Israel, Mitglied im Stiftungsrat der Universität Hildesheim, Permanent Fellow des Kulturwissenschaftlichen Kollegs im Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ der Universität Konstanz, Mitglied im Direktorium des Konstanzer Wissenschaftsforums der Universität Konstanz, im Beirat des Zukunftskollegs der Universität Konstanz, in der Arbeitsgruppe „Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Senatsmitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und Mitglied im Beirat des Senders Arte Deutschland.

Von der Universität Jassy, Rumänien, erhielt Gerhart v. Graevenitz 2004 die Ehrendoktorwürde. 2009 zeichnete ihn die Stadt Konstanz mit dem Ehrenring aus. Im Jahr 2010 wurde ihm das Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Am 11. Juli 2014 wird ihn die Universität Konstanz zu ihrem Ehrenbürger ernennen.
Prof. Dr. Gerhart v. Graevenitz übernahm 1988 die Professur für Neuere deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. Er war von 2000 bis 2009 Rektor der Universität Konstanz, zuvor von 1993 bis 1996 Prorektor für Lehre. Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz Baden-Württemberg war er von 2006 bis 2009. Von 1996 bis 2000 hatte er eine ständige Gastprofessur an der Karls-Universität Prag inne. Seine Funktion als Sprecher des Sonderforschungsbereichs „Literatur und Anthropologie“ dauerte von 1996 bis 2000. Seit 1988 ist der Germanist Mitherausgeber der „Deutschen Vierteljahresschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte“ (DVjs). Er war von 2008 bis 2012 Mitglied im Fernsehrat des ZDF und arbeitete von 2012 bis 2014 in den Arbeitsgruppen des Wissenschaftsrats „Perspektiven der deutschen Wissenschaft“ und „Karrierewege in der Wissenschaft“ mit. Aktuell ist Gerhart v. Graevenitz Mitglied im Hochschulrat der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg, Österreich, Mitglied im Aufsichtsrat der Stiftung Welterbe Kloster Insel Reichenau und Mitglied im Beirat der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2012 ist er dessen Vorsitzender. Gleichfalls ist er Vorsitzender des Stiftungsfonds Martin-Buber-Gesellschaft an der Hebrew University Jerusalem, Israel, Mitglied im Stiftungsrat der Universität Hildesheim, Permanent Fellow des Kulturwissenschaftlichen Kollegs im Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ der Universität Konstanz, Mitglied im Direktorium des Konstanzer Wissenschaftsforums der Universität Konstanz, im Beirat des Zukunftskollegs der Universität Konstanz, in der Arbeitsgruppe „Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Senatsmitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und Mitglied im Beirat des Senders Arte Deutschland. Von der Universität Jassy, Rumänien, erhielt Gerhart v. Graevenitz 2004 die Ehrendoktorwürde. 2009 zeichnete ihn die Stadt Konstanz mit dem Ehrenring aus. Im Jahr 2010 wurde ihm das Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Am 11. Juli 2014 wird ihn die Universität Konstanz zu ihrem Ehrenbürger ernennen.

Prof. Dr. Gerhart v. Graevenitz wurde am 11. Juli 2014 zum Ehrenbürger der Universität Konstanz ernannt – „Im Gespräch“ gibt er Einblicke und Einschätzungen.


Herr Professor von Graevenitz, Sie haben vor fünf Jahren im Alter von 65 Jahren das Amt des Rektors der Universität Konstanz abgegeben. Seither ist die Zeit für Sie nicht stillgestanden. Sie haben unter anderem ein Buch geschrieben.

Prof. Dr. Gerhart v. Graevenitz: Ja, ein dickes Buch über Fontane, das 19. Jahrhundert und die damals neuen Medien. Das war die Zeit, als in den Zeitschriften die Bilderflut begann und damit technisch erzeugte Vorstellungswelten entstanden, vergleichbar mit dem, was wir heute in einer völlig anderen Dimension erleben. Für das Bücherschreiben musste ich allerdings eigens resozialisiert werden, was mir durch den Umstand sehr erleichtert wurde, dass mich der Konstanzer Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ zum Permanent Fellow in seinem Kulturwissenschaftlichen Kolleg ernannt hat. Das ist zum einen eine große Ehre. Zum anderen war es für meine Arbeit sehr hilfreich, an den Diskussionen dort teilnehmen zu können. Ein paar Jahre lang habe ich einfach nur zugehört. Ohne dieses Umfeld hätte ich kein Buch geschrieben. Ich bin dem Cluster sehr dankbar. Und außerdem sind sie alle sehr nette Leute.


Das hört sich nach dem berühmten Unruhestand an.

Meine Frau hat ab und zu die Augenbrauen hochgezogen und gesagt, das sei ja wie früher. Ist es aber nicht. Es ist alles selbstbestimmt. Es gibt im Übrigen keinen privilegierteren Zustand als den eines pensionierten deutschen Professors, der kein Labor braucht. Der nach wie vor auf seinem Gebiet arbeiten kann, zu so manchem angefragt wird und frei ist zu sagen: Das mache ich oder das mache ich nicht. Und das noch mit Beamtenpension. Das ist ein Grund, um dankbar zu sein.


Ihre Aktivitäten gehen allerdings über die schöne Kunst des Buchschreibens hinaus.

In der Tat liegt mir das Konstanzer Wissenschaftsforum nach wie vor sehr am Herzen. Zusammen mit Jürgen Mittelstraß, Ulrich Gotter und Svenia Schneider sind wir ein Klasseteam. Auch der Vorsitz im Wissenschaftlichen Beirat der Humboldt-Universität zu Berlin ist eine sehr spannende Sache. Die Humboldt-Universität ist ganz anders als die Universität Konstanz. Sie hat die neuere Universitätsgeschichte geprägt, im 19. Jahrhundert war sie Vorbild bis in die USA hinein. Später hat sie alle deutschen Systemwechsel am eigenen Leib erfahren. Das ist speziell festzustellen an ihren Entscheidungsstrukturen. Diese sind im Gegensatz zu denen in Konstanz schon sehr kompliziert.


Sie waren bereits Beiratsmitglied, als sich die Humboldt-Universität für die zweite Runde der Exzellenzinitiative beworben hat. Welche Ihrer Konstanzer Erfahrungen waren interessant für die Humboldt-Universität?

Zum Beispiel das Modell der leistungsbezogenen Mittelvergabe. Wir in Konstanz konnten Dinge, die für uns selbstverständlich waren, einfach in unser Zukunftskonzept für die dritte Förderlinie übertragen, anderswo sind sie immer noch revolutionär. Oder die Zusammenfassung unserer Fachbereiche in drei Sektionen: Andere Universitäten, nicht in Berlin, schlagen sich mit 180 Instituten herum, stellen Sie sich das mal vor! Und alle sind reichsunmittelbar zum Rektor. Diese Dinge sind bei uns einfach moderner und klarer strukturiert. Selbstverständlich könnte bei uns auch manches optimiert werden, aber die Grundkonstruktion ist schlicht prima. Konstanz gilt mittlerweile als die große Entdeckung der Exzellenzinitiative.


Die Hebrew University in Jerusalem hat das Konstanzer Zukunftskolleg, das während Ihrer Amtszeit unter dem Namen „Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs“ gegründet wurde und das Sie selbst geleitet haben, zum Vorbild genommen für eine eigene Einrichtung zur Förderung des geistes- und sozialwissenschaftlichen Nachwuchses. Wie kam es dazu?

Die damalige Wissenschaftsministerin Frau Schavan hat mich 2009 in ihrer Delegation nach Israel mitgenommen. Damals wurde in Israel furchtbar gespart, insbesondere bei den Geisteswissenschaften. Frau Schavan meinte, da müssten wir etwas tun, und fragte uns Mitreisende nach einem Modell. Ich schlug das Konstanzer Zukunftskolleg vor. Die Nachwuchsförderung ist für mich nach wie vor eine der wichtigsten Aufgaben einer Universität. Auf die Aufforderung der Ministerin habe ich dazu ein Papier erstellt. So entstand die „Martin Buber Society of Fellows“ nach dem Vorbild des Konstanzer Zukunftskollegs. Die Bundesrepublik finanziert die Einrichtung, die sich zur Hälfte aus deutschen und zur Hälfte aus israelischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zusammensetzt, durch die Martin-Buber-Stiftung. 


Sie sind Vorsitzender des Stiftungsrats an der Hebrew University. Was ist Ihre Aufgabe?

Der Stiftungsrat hat Entscheidungsbefugnis und segnet im Wesentlichen die Strategie, die Finanzen und die Berufungen ab. Die Sitzungen finden in Berlin und Jerusalem statt. Ich bin völlig fasziniert von Jerusalem, ohne unserer viele Jahre bewährten Universitätspartnerschaft mit Tel Aviv deshalb untreu zu werden. Im Gegenteil möchte ich hier für die Unterstützung des Freundeskreises Konstanz – Tel Aviv werben. Aus politischen Gründen gibt es derzeit in allen möglichen Bereichen und Ländern Boykotttendenzen gegen Israel. Da sollte von Seiten der Universitäten entschieden dagegengehalten werden. Es ist eine alte Regel, dass die Wissenschaft, gerade wenn es politisch schwierig wird, eine stabile Brücke bleibt, um die Kontakte zu halten für bessere Zeiten und um vielleicht auch zum Entstehen besserer Zeiten beizutragen.


Sie haben als Rektor immer die Nähe von Kooperationspartnern gesucht, insbesondere auch in der Region, ob das nun die neu gegründete Pädagogische Hochschule Thurgau, PHTG, oder die Stadt Konstanz war. Von letzterer erhielten Sie zum Dank den Ehrenring. Was macht in Zeiten der Globalisierung gute Zusammenarbeit vor Ort wichtig?

Ja, ich habe im Gründungskomitee und später im Hochschulrat der PHTG die Universität Konstanz vertreten. Da ging es vor allem um die Zukunft der Ausbildung von guten Lehrern, eine unserer ganz wichtigen Aufgaben. Aber es ging und geht auch darum, durch die Einbindung der Region der Universität Konstanz ein Gesicht zu geben. Eine Universität ist heute einerseits ein ganz konkreter Ort, andererseits durch ihre Kooperationen mit anderen Universitäten und mit Wissenschaftsinstitutionen weltweit vernetzt und ortsunabhängig. Hinzu kommen die neuen Medien, die Speichertechniken, virtuelle Lehre und Forschung. Die Universität der Zukunft muss einerseits ein konkretes Gesicht haben, einen konkreten Ort, sie muss aber gleichzeitig in diesem neuen virtuellen Feld präsent sein. Gerade wegen der Globalisierungseffekte, wegen der europäischen Vernetzung denken die Menschen in bestimmten Bereichen immer regionaler. Das Regionale muss stark gemacht werden. Man muss weltweit agieren, aber auch die Verankerung in der Heimatstadt muss stimmen. Auch deshalb bin ich übrigens sehr gern Mitglied im Stiftungsrat Weltererbe Kloster Insel Reichenau.


Kommen wir zu einer der größten Leistungen in der Geschichte der Universität Konstanz, für die Sie ganz entscheidend stehen: Den Erfolg in der ersten Runde der Exzellenzinitiative, der unter Professor Rüdiger, Ihrem Nachfolger als Rektor, in der zweiten Runde wiederholt werden konnte. Welche Erinnerungen haben Sie an die Zeit?

Das war schon eine herausragende Phase, auch der Anstrengung wegen. Als ich morgens im Radio hörte, dass die Exzellenzinitiative kommt, konnte ich nur seufzen: Das hat mir gerade noch gefehlt. Ich wusste, dass das für alle Beteiligten ein Riesenaufwand sein würde.


Dass Konstanz mitmacht war von vornherein klar?

Ja, die Diskussion darüber war ja schon lange vorher im Gang, das Rektorat hatte sich auf die Situation vorbereitet. Was nicht heißt, dass alle in der Universität dafür waren. Als es dann entschieden war, haben bis auf wenige, die allerdings auch gute Gründe hatten, an einem Strang gezogen. Toll war das Team mit den Prorektorinnen Brigitte Rockstroh und Astrid Stadler, Prorektor Bernhard Schink und Kanzler Jens Apitz. Bei der Umsetzung kam dann der jetzige Rektor Ulrich Rüdiger hinzu. Schon wegen der Riesenanstrengung spielt diese Zeit für mich eine herausragende Rolle. Zudem ist der Mensch lieber erfolgreich als erfolglos. Das ist auch bei mir nicht anders.


Sie sind bislang vielfach ausgezeichnet und geehrt worden. Neben den zahlreichen Berufungen in bedeutende Gremien – zum Beispiel auch in den Fernsehrat des ZDF und aktuell von Arte –, dem bereits erwähnten Ehrenring der Stadt Konstanz erhielten Sie auch das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Nun werden Sie Ehrenbürger der Universität Konstanz, eine Auszeichnung, die mit Ihnen erst zum vierten Mal verliehen wird. Wie fühlen Sie sich dabei?

Das ist gar nicht so leicht zu sagen. Zunächst war ich nur überrascht und überwältigt. Die Ehrung macht mich stolz und dankbar und löst in mir große Glücksgefühle aus. Besonders freut es mich, dass ich nun mit Horst Sund zusammen Ehrenbürger bin, der mich ja einstmals berufen hat.


Angesichts der vielen Universitäten, die Sie mittlerweile erlebt haben, ist Konstanz möglicherweise Ihre Lieblingsuniversität?

Aber absolut. Obwohl ich mich auch stark mit der Humboldt-Universität identifiziere und eine große Nähe zu Jerusalem entwickelt habe. Auch die Universität Hildesheim, die Urspring-Schule und die PH Vorarlberg, wo sich mein Einsatz überall um Schule und Lehrerbildung dreht, liegen mir sehr am Herzen. Aber vor allem gilt: Zuerst kommt die Universität Konstanz, dann kommt lange nichts.

Prof. Dr. Gerhart v. Graevenitz...

übernahm 1988 die Professur für Neuere deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. Er war von 2000 bis 2009 Rektor der Universität Konstanz, zuvor von 1993 bis 1996 Prorektor für Lehre. Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz Baden-Württemberg war er von 2006 bis 2009. Von 1996 bis 2000 hatte er eine ständige Gastprofessur an der Karls-Universität Prag inne. Seine Funktion als Sprecher des Sonderforschungsbereichs „Literatur und Anthropologie“ dauerte von 1996 bis 2000. Seit 1988 ist der Germanist Mitherausgeber der „Deutschen Vierteljahresschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte“ (DVjs). Er war von 2008 bis 2012 Mitglied im Fernsehrat des ZDF und arbeitete von 2012 bis 2014 in den Arbeitsgruppen des Wissenschaftsrats „Perspektiven der deutschen Wissenschaft“ und „Karrierewege in der Wissenschaft“ mit. Aktuell ist Gerhart v. Graevenitz Mitglied im Hochschulrat der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg, Österreich, Mitglied im Aufsichtsrat der Stiftung Welterbe Kloster Insel Reichenau und Mitglied im Beirat der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2012 ist er dessen Vorsitzender. Gleichfalls ist er Vorsitzender des Stiftungsfonds Martin-Buber-Gesellschaft an der Hebrew University Jerusalem, Israel, Mitglied im Stiftungsrat der Universität Hildesheim, Permanent Fellow des Kulturwissenschaftlichen Kollegs im Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ der Universität Konstanz, Mitglied im Direktorium des Konstanzer Wissenschaftsforums der Universität Konstanz, im Beirat des Zukunftskollegs der Universität Konstanz, in der Arbeitsgruppe „Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Senatsmitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und Mitglied im Beirat des Senders Arte Deutschland. Von der Universität Jassy, Rumänien, erhielt Gerhart v. Graevenitz 2004 die Ehrendoktorwürde. 2009 zeichnete ihn die Stadt Konstanz mit dem Ehrenring aus. Im Jahr 2010 wurde ihm das Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Am 11. Juli 2014 wird ihn die Universität Konstanz zu ihrem Ehrenbürger ernennen.