Workshopinhalte

Wie etwas Neues entsteht: Kreativitätstechniken zum Entwickeln neuer Lehrprojekte und zum Einsatz in der Lehre

12.12.17, 10:00 – 11:30

Wie entsteht etwas Neues? Wie kommt man auf eine neue Idee? Wie kann den Kopf durchschütteln und ein Projekt entstehen lassen. Kreativitätstechniken helfen, Neues zu entwickeln und wenn ein Projekt ins Stocken gerät, wieder neu Fahrt aufzunehmen. Sie tragen auch dazu bei, die Perspektive zu weiten, auch in Zeiten schon vorhandener guter Ideen. In diesem Workshop geht es um zwei Anwendungen: mit Ihnen gemeinsam Ideen für neuen Lehrprojekte zu entwickeln und Methoden zu entdecken, die man in Projektseminaren einsetzen kann.

Christina Müller-Naevecke

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Sowohl hier als auch dort. Blended learning in Transferprojekten

12.12.17, 10:00 – 11:30

Transferprojekte können stark von der Unterstützung der Präsenzlehre durch asynchrone Lehrmedien und -methoden mittels neuer Medien profitieren. Allein das Einrichten und Pflegen von kollektiven, virtuellen Arbeitsplattformen kann der notwendigen Selbständigkeit der Arbeit von Studierendengruppen Basis und Halt geben. Welche Plattformen aber sind sinnvoll für mein Projekt? Der Workshop stellt unterschiedliche blended learning tools mit ihren Möglichkeiten und Grenzen vor.

Lena Reichmann

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Kooperation mit externen Partnern: Chancen und Schwierigkeiten

12.12.17, 10:00 – 11:30

Mit externen Partnern - seien es nun Kultureinrichtungen, Vereine oder Unternehmen - zu kooperieren, ist für die Organisation von Lehrveranstaltungen eine große Chance und ein hoher Anspruch. Nicht-akademische Partner - Kulturinstitutionen wie Theater, Museen, Kinos, politische Körperschaften oder Unternehmen - agieren und kommunizieren oft gänzliche anders, als es in wissenschaftlichen Seminaren und Projekten üblich ist. Der Workshop möchte mögliche ‚Knackpunkte‘ solcher Kooperationen deutlich machen und zeigen, wie man sie am besten so adressiert, dass gemeinsame Veranstaltungen erfolgreich durchgeführt werden können.

Albert Kümmel-Schnur

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Jenseits von Rankings und Rastern – verschiedene Perspektiven auf Projekterfolg

12.12.17, 11:45 – 13:15

Transferprojekte haben verschiedene Stakeholder und nicht immer gelingt es allen Interessenslagen gerecht zu werden. Unter dieser Prämisse ist es manchmal nicht so leicht zu beurteilen, wann ein Projekt als erfolgreich gelten kann. Im Workshop soll es darum gehen, zu beleuchten wie Erfolgskriterien aus den verschiedenen Stakeholder - Perspektiven definiert werden können und damit mehr Transparenz und Klarheit eines Projekts entstehen kann.

Ute Nunnenmacher

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Was bringt was? Formate transferorientierter Lehre: Problemorientierte Lehre, Forschendes Lernen, Service Learning und Co.

12.12.17, 11:45 – 13:15

Es gibt verschiedene Wege, mehr Transfer in die Lehre zu bringen. Welches sich jeweils eignet, hängt davon ab, welche Ziele verfolgt werden. Entscheidungsfragen sind hier: Welche Kompetenzen sollen die Studierenden erwerben? Welchen Stellenwert soll der Transfer haben. Aber auch: Was passt in mein Semester als Lehrende/r? Was traue ich mir zu? Was kann mich begeistern? In diesem Workshop werden die Reichweiten und Besonderheiten der verschiedenen Formate erläutert und an Beispielen verdeutlicht.

Christina Müller-Naevecke

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Wo kein Kläger … da gibt es dennoch Ansprüche und Rahmenbedingungen

12.12.17, 11:45 – 13:15

Transferprojekte bewegen sich zwischen wissenschaftlicher Lehre und Forschung einerseits und gesellschaftlicher Praxis andererseits. Die dabei entstehenden Vermengungen sind hochkreativ, oft aber rechtlich eine Gradwanderung. Das betrifft das Copyright, Verwertungsrechte, aber auch Fragen des Persönlichkeitsschutzes (etwa bei der Herstellung von Filmen o.ä.). Es ist ungewohnt, aber wichtig, sich mit diesen rechtlichen Rahmenbedingungen von vornherein vertraut zu machen, um sich nicht plötzlich unerwarteten und unerwünschten An- und Einsprüchen ausgeliefert zu sehen. Der Workshop bietet einen ersten Einblick in die Problematik und Informationen dazu, wie man überhaupt erkennt, wann rechtliche Fragen involviert sind.

Mark Höper

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Gut, dass wir drüber gesprochen haben: Kommunikation als Schlüssel zum Erfolg transferorientierter Lehre?!

12.12.17, 15:15 –16:45

Wir wissen es alle: Kommunikation ist genauso wichtig, wie schwierig. Professionelle Kommunikation erfordert einige Überlegungen zu den beteiligten Akteuren. In transferorientierten Lehr-/Lernformaten spielt Kommunikation eine entscheidende Rolle für das Gelingen, birgt aber auch einige Besonderheiten, die bedacht werden sollten.
In diesem Workshop betrachten wir die verschiedenen beteiligten Akteure an transferorientierter Lehre, deren kommunikativen Besonderheiten und Perspektiven für die Gestaltung von Kommunikationsprozessen. Kurs: Worauf muss man achten und was kann man tun, um Kommunikation positiv zu gestalten und Missverständnisse zu vermeiden?

Christina Müller-Naevecke

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Zwischen allen Stühlen: Probleme echter Interdisziplinarität in der Lehre

12.12.17, 15:15 –16:45

Viele spannenden Themen lassen sich im Rahmen einer rein disziplinären Ausrichtung von Forschung und Lehre nicht adressieren. Im Design von Forschungsprojekten bereitet oft schon eine gemeinsame Sprache große Schwierigkeiten, von den Problemen der Methoden zur Wissensgenerierung ganz abgesehen. In der Lehre ist Interdisziplinarität zunächst scheinbar leichter vermittelbar: Studierende bringen oft keine sehr ausgeprägte fachliche Identität mit und sind gern bereit, gut erläuterte Crossovers mitzumachen. Genau diese Leichtigkeit bereitet Lehrenden jedoch vielfach Kopfschmerzen: wie können denn überhaupt sinnvolle wissenschaftliche Fragen und Antworten generiert werden, wenn die disziplinären und damit methodisch-inhaltiche Zuordnung allzu offen bleibt? Der Workshop will Wege zeigen, wie man sich zwischen allen Stühle platzieren kann, und dennoch stabil und bequem sitzt.

Laura König
Albert Kümmel-Schnur

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Erwartungen – Enttäuschungen – Konflikte Ziele jonglieren: locker bleiben

12.12.17, 15:15 –16:45

Komplexe Projekte bergen immer auch das Risiko des Scheiterns. Angesichts der Vielfalt von Erwartungen und Zielen, die bei Transferprojekten in der Lehre typisch sind, muss man als LehrendeR auch darauf vorbereitet sein, dass nicht alle Ziele vollständig erreicht werden. Teilweise stehen die Ziele auch im Konflikt miteinander. Der Workshop will Perspektiven eröffnen, wie Lehrende mit Enttäuschungen und Unmut in Lehrprojekten umgehen können. Was kann man tun angesichts von Stolpersteinen, die sich nicht aus dem Weg räumen lassen? Wie können zwischenmenschliche Themen so aufgefangen werden, dass sich die Beteiligten hinterher noch in die Augen schauen können?

Bettina Duval

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Nicht nur Kunst geht nach Brot. Finanzierungsmöglichkeiten für Transferprojekte

13.12.17, 10:00 – 11:30

Projektseminare benötigen Gelder für zusätzliche Materialien, Exkursionen, die Einladung von externen Expertinnen etc. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Finanzbedarf von solchen Veranstaltungen zu decken. Insbesondere diejenigen, die frühzeitig und sorgfältig planen, haben gute Chancen der Finanzierung. In diesem Workshop werden Möglichkeiten der Beantragung von Geldern über Einrichtungen innerhalb der Universität Konstanz vorgestellt, Hinweise für die Formulierung von Anträgen und die korrekte Erstellung eines Finanzierungsplans gegeben.

Jens Protze

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Projektmanagement – oder am Ende kennt man das Gewebe

13.12.17, 10:00 – 11:30

Am Ende ist man immer schlauer, aber mit einem guten Plan und Struktur, weiß man wenigstens warum.

Projektmanagement hilft, Projekte schneller und mit weniger Ressourcen durchzuführen und das gesetzte Projektziel zu erreichen. Nur wer weiß, wie Projekte erfolgreich geplant und durchgeführt werden, kann die Qualität der Projektergebnisse gewährleisten, Kosten und Termine einhalten und die Erreichung der Projektziele sicherstellen.

Im Workshop werden Grundlagen des Projektmanagement vermittelt und Fragen der Teilnehmer beantwortet.

Ina Böhm

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Den Erfolg messen: Prüfungsformen für Transferprojekte

13.12.17, 10:00 – 11:30

Prüfungen sollen das messen, was die Studierenden gelernt haben. Oft gar nicht so einfach, schon gar nicht in Transferprojekten. Der Workshop widmet sich der Frage, wie man Lernleistungen in transferorientierter Lehre prüfen kann. Ausgehend von den fachlichen und überfachlichen Zielen der Lehrveranstaltung und unter der Berücksichtigung von Vorgaben, z.B. durch Prüfungsordnungen, entwickeln wir geeignete Methoden der Leistungsevaluation und deren konkrete Umsetzung.

Christina Müller-Naevecke
Melanie Moosbuchner

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Woher nehmen, wenn nicht stehlen… Projektfinanzierung jenseits ausgetretener Pfade

13.12.17, 11:45 – 13:15

Anträge bei Stiftungen stellen oder Sponsoring größerer Unternehmen einzuwerben, gehört zum Alltagsgeschäft der Finanzierung von Projektarbeit in Forschung und Lehre. Oftmals genügen in der Lehre jedoch bereits kleinere Summen, um Neues ausprobieren zu können. Vielfach braucht es auch kürzere Entscheidungsprozesse als in standardisierten Antragsverfahren üblich. Dieser Workshop stellt alternative Wege der Projektfinanzierung in der Lehre vor.

Franz Wanner
Albert Kümmel- Schnur 

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Schreiben in Transferprojekten 

13.12.2017, 11:45 – 13:15

Im Rahmen von transferorientierten Lehrveranstaltungen sind häufig ergänzend oder alternativ zu klassischen studentischen Textsorten wie Hausarbeiten andere Textsorten sinnvoll, z.B. Ausstellungstexte, Blogbeiträge oder Wikis, Stellungnahmen. Welche Textsorte eignet sich in Ihrer Lehrveranstaltung auch als Leistungsnachweis? Wie leiten Sie Studierende an und begleiten sie beim Schreiben ungewohnter Textsorten? Wie entwickeln Sie transparente Bewertungskriterien?
Ich stelle Ihnen wichtige Prinzipien zur Gestaltung, Begleitung und Bewertung von Schreibaufträgen für Studierende vor und berate Sie individuell für Ihre (geplante) Veranstaltung. Durch den Austausch in der Gruppe profitieren wir von bereits vorhan-denen Erfahrungen und entwickeln Ihre Ideen gemeinsam weiter.

Heike Meyer

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Das Ganze rund machen: ein Transferprojekt abschließen

13.12.2017, 11:45 – 13:15

Irgendwann ist das schönste und spannendste Transferprojekt vorbei und es gilt, einen wertschätzenden Abschluss für alle beteiligten Akteure zu finden. Im Workshop sprechen wir über Möglichkeiten, diesen Abschluss zu gestalten. Auch Evaluationsmöglichkeiten werden Thema sein.

Christina Müller-Naevecke

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Gruppendynamik steuern

13.12.17, 13:30 – 15:00

Transferorientierte Seminare erfordern eine enge Zusammenarbeit und hohes Engagement der Studierenden. In der Regel wird in Projektgruppen an Teilaufgaben des Gesamtprodukts gearbeitet, Gruppen also, die voneinander abhängig sind und die sich sowohl intern als auch gruppenübergreifend gut koordinieren müssen. Insbesondere wenn etwas nicht nach Plan läuft (was erfahrungsgemäß eher die Regel als die Ausnahme ist) und Zeitdruck hinzukommt, entstehen leicht zwischenmenschliche Schwierigkeiten und Konflikte, die das fachliche Ergebnis und die Motivation der Beteiligten beeinträchtigen. In diesem Workshop werfen wir einen Blick auf die typischerweise in Gruppen ablaufenden Dynamiken. Aus diesem Verständnis heraus entwickeln wir nützliche Handlungsoptionen für Lehrende, um Studierendengruppen gut ins Laufen zu bringen und die gruppendynamischen Schlüsselstellen zielführend zu begleiten. So können die Potentiale der Studierenden bestmöglich ausgeschöpft und Differenzen produktiv genutzt werden, meist mit dem Effekt eines sehr positiven Gesamtergebnisses.

Melanie Moosbuchner

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Wer bin ich und wenn ja…: Die Rolle der Lehrenden in Transferprojekten

13.12.17, 13:30 – 15:00

Transferprojekte stellen besondere Anforderungen an den oder die Lehrende, was die eigene Rolle angeht. Rollenmuster aus einer stärker lehrerzentrierten Lehre weichen auf, neue Anforderungen werden gestellt und eine neue Rolle muss gefunden werden.
Der Workshop thematisiert die Anforderungen an die Rolle der Lehrperson gegenüber den verschiedenen Akteuren im Rahmen transferorientierter Lehre und gibt Vorschläge für eine Rollenfindung.

Christina Müller-Naevecke

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Die Geister, die ich rief: Die Ressourcen für ein Projekt achtsam planen und im Blick behalten

13.12.17, 13:30 – 15:00

Egal wie gut ein Projekt vorab geplant ist- immer wieder passieren unvorhergesehene Dinge, die den Aufwand vergrößern und dafür sorgen, dass Studierende und Lehrende an die Grenzen ihrer Belastbarkeit geraten. Im Workshop werden Wege und Werkzeuge aus dem agilen Projektmanagement vorgestellt, mit denen ein achtsamerer Umgang mit den Ressourcen der Beteiligten erreicht werden kann. Ziel der Workshops ist es diese Ansätze auf ihre Übertragbarkeit in den Kontext von Transferprojekten zu reflektieren.

Ute Nunnenmacher

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