Besprechung
Besprechung

Gesellschaftliche Verantwortung

Für die Universität Konstanz bedeutet Verantwortung übernehmen vor allem, einen Dialog zu führen. Einen Austausch zu fördern, miteinander genauso wie füreinander und eben auch in einem sehr wechselseitig verstandenen Voneinander. Für die Gesellschaft Leistung zu erbringen und gemeinsam mit Partnern und Kollegen über die rein wissenschaftliche Arbeit hinaus Kooperationen voranzutreiben. Hierfür nutzt sie die vielfältigen Formate der Wissenschaftskommunikation, die unter anderem die Medienarbeit, Dialoge im Online-Bereich (insbesondere sozialen Netzwerken), öffentliche Foren, Ausstellungen, Publikationen und Veranstaltungen an Schulen umfassen. Auch durch die Unterstützung und Mitarbeit von engagierten Bürgerinnen und Bürgern werden Projekte ermöglicht, Daten erhoben und vieles mehr auf den Weg gebracht. Die Vielfalt der Verwebungen der Universität in ein gesellschaftliches Netz aus Partnern, Mitarbeitern, Lehrenden, Interessenten und Multiplikatoren auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene ist groß – und genau darauf ist die Universität Konstanz zurecht sehr stolz.

Wie unterschiedlich und vielfältig diese Formen des Austausches sind, zeigt sich in einer kurzen exemplarischen Auswahl:

  • Das Konstanzer Wissenschaftsforum wurde 2006 gegründet und ist eine Plattform der Universität Konstanz für Wissenstransfer und Wissenschaftskommunikation. Als Schnittstelle zu Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ist das Forum Dialogpartner rund um die Themen Forschung und Hochschule.
  • Leadership for Syria ist ein von der Universität Konstanz und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) ausgerichtetes und von der Bundesregierung unterstütztes Studienbegleitprogramm, das die Ausbildung von Führungskräften in einem, so die Hoffnung, künftig befriedeten Syrien fördert.
  • Die Konstanzer Lange Nacht der Wissenschaft steht mit ihren Vorträgen und Diskussionen, ihren erlebnisreichen Führungen sowie beeindruckenden Experimenten für ein einzigartiges Zusammenspiel von Kultur, Gesellschaft und Wissenschaft.
  • Die Vermittlung von Expertinnen und Experten spezifischer Themenbereiche an Medienvertreter ist zentraler Bestandteil unserer Transferarbeit durch Wissenschaftskommunikation im regelmäßigen Austausch mit Akteuren aus Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, Kultur und ihren weiteren Anspruchsgruppen. Dieser Austausch trägt durch einen fundierten Diskurs sowohl zur Lösung gesellschaftlicher Probleme, als auch zu einer verantwortungsbewussten und transparenten Information, zu Bildung, zum Verständnis und zur Begeisterung für Wissenschaft bei.
  • Darüber hinaus engagieren sich unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als Berater oder Gutachter in den unterschiedlichsten Konstellationen: Eines von vielen Beispielen ist der Kultuwissenschaftler Dr. Özkan Ezli, der als Koordinator für den Forschungsschwerpunkt „Migration in der globalen Gegenwart“ Ansprechpartner im Themenfeld der Migration und Integration ist und durch Gutachten, Kooperationen und Veranstaltungen als Schnittstelle zwischen kulturwissenschaftlicher Reflexion und gesellschaftspolitischen Fragestellungen fungiert.
  • Über Projekte, in denen Bürger Wissen schaffen, wie beispielsweise die Konstanzer Life Studie, erfahren Sie mehr in dem Bereich Citizen Science (Bürgerwissenschaften).
  • Das Kompetenzzentrum Psychotraumatologie der Universität Konstanz ist eine Modell- und Forschungsambulanz, die den Schwerpunkt auf die Behandlung von Flüchtlingen legt, die Opfer traumatischer Erlebnisse geworden sind. Die gegenwärtige Initiative der Klinik wird durch den Europäischen Flüchtlingsfonds gefördert.
  • Schülerinnen und Schüler können bereits vor dem Studium auf vielen verschiedenen Wegen einen Einblick in die Universität erhalten.
  • Darüber hinaus möchten wir auf weitere Projekte und Kooperationen hinweisen. Dort erhalten Sie unter anderem Informationen zu Projekten wie der Gebärden-App „Max und Eni“, dem Kooperationsnetzwerk Partnerschulen sowie unseren vielfältigen Angeboten für Flüchtlinge.