Infrastrukturelle Maßnahmen

1) Angebote der Bibliothek

Die Bibliothek der Universität Konstanz ist ein öffentlicher Ort und bietet allen Menschen einen kostenfreien Zugang zu Bildung und Kultur. Sie unterstützt bei der individuellen Weiterbildung und bietet Raum zum Lernen. Die Bibliothek hat einen Schwerpunkt auf fremdsprachige Fachliteratur gesetzt und bietet ausländische Tageszeitungen und Zugang zum Internet.

Flüchtlinge erhalten einen kostenlosen Nutzerausweis für die Bibliothek der Universität Konstanz. Der Ausweis ist zunächst für zwei Monate gültig und kann anschließend gegen Vorlage des Aufenthaltstitels verlängert werden. Der Nutzerausweis ermöglicht die Ausleihe von bis zu fünf Büchern gleichzeitig.

Weitere Informationen unter:
www.kim.uni-konstanz.de

2) Angebote des Hochschulsports:

  • Der Hochschulsport bietet Sportangebote für Flüchtlinge. Eine Übersicht über aktuelle Angebote finden Sie unter: www.hsp.uni-konstanz.de/unisport/unisport-for-refugees

  • Der Hochschulsport sammelt Fundsachen, die sich in der Universitätssporthalle ansammeln. Nach einer Karenzzeit von 14 Tagen werden die Fundsachen einer Grundreinigung zugeführt und anschließend der Konstanzer Flüchtlingsinitiative „save me“ zur Verfügung gestellt.

  • Der CampusRun wurde in den vergangenen Jahren unter dem Motto „Run for Refugees“ durchgeführt. Der Gewinn wird dafür verwendet, den Flüchtlingen in Konstanz die Integration in den Alltag zu erleichtern.

3) Nutzung von universitären Flächen
Die Universität Konstanz kann von ihr genutzte Flächen des Landes zur Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung stellen. Aktuell wird geprüft, welche Flächen für Unterkünfte geeignet sind.

4) Vernetzung mit der Stadt, der Kommune, der Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG)
Seitens des Referats für Gleichstellung und Familienförderung wurde im Sommersemester 2014 ein runder Tisch „Studieren im Asyl“ einberufen, der VertreterInnen der Stadt Konstanz, des Landkreises und verschiedenster Institutionen der Region zusammenbringt. Bereits seit mehreren Jahren organisiert das Studierendenwerk Seezeit ferner einen runden Tisch zu Themenfragen rund um Studierende aus dem Ausland.