Aktuelle Informationen rund um die Sanierung der Bibliothek erhalten Sie auch auf der Facebook-Seite der Universität Konstanz


Chronologie und Allgemeines

Wie ist die Chronologie der Schließung?
Am 28. Oktober 2010 wurden die Universität und das zuständige Landratsamt Konstanz darüber informiert, dass bei Sanierungsarbeiten an den Lüftungsanlagen der Bibliothek Hinweise auf Asbestfasern außerhalb des Sanierungsbereichs gefunden wurden. Im Rahmen von Sanierungsarbeiten werden entsprechende Messungen routinemäßig vorgenommen. Wie in solchen Fällen üblich wurde ein zertifiziertes Fachinstitut mit weiterführenden Messungen beauftragt, die Sanierungsarbeiten wurden eingestellt. Nachdem die Messwerte am 5. November 2010 vorlagen, nach denen zwar in der Raumluft keine Asbestfasern festgestellt wurden, allerdings an Einrichtungsgegenständen, wurde die Bibliothek unverzüglich geschlossen.

Warum wurde geschlossen?
Das beauftragte zertifizierte Fachinstitut konnte zwar in der Raumluft der Bibliothek keine Asbestfasern feststellen, in alten Staubablagerungen an unzugänglichen und lange nicht gereinigten Stellen wurden Asbestfasern gefunden. Dabei handelt es sich um Orte außerhalb des Sanierungsbereichs, so dass ausgeschlossen werden kann, dass die Fasern erst durch die Sanierungsarbeiten aufgewirbelt wurden. Unbestritten ist, dass Asbestfasern chronische Erkrankungen auslösen können. Deshalb gab es als Sofortmaßnahme zur Gefahrenabwehr keine Alternative zur Schließung der Bibliothek.

Wann wird wieder geöffnet?
Der Buchbereich J ist seit 22. November 2010 wieder geöffnet. Aufgrund der Auswertung von Messergebnissen vom 2. Dezember 2010 geht die Universitätsleitung von einer längerfristigen Schließung der Bereiche G und S aus. Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg sagte bei Informationsbesuch an der Universität Konstanz am 1. März 2011 die vollständiges Asbestsanierung der Buchbereiche G und S der Bibliothek zu. Ein Gutachten eines weiteren unabhängigen Sachverständigen, das ausgeschrieben ist, wird bis Mitte des Jahres genaue Auskunft geben über die Details der Sanierungsarbeiten und die genauen Kosten. Der Bereitstellung der entsprechenden Finanzmittel wird Priorität eingeräumt. Weitere Informationen unter: www.aktuelles.uni-konstanz.de/informationsbesuch/

Die Universität Konstanz arbeitet in Abstimmung mit verschiedenen Ebenen und Beteiligten an einem Finanzierungskonzept für die anstehende Sanierung der Buchbereiche G und S. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Presseinformation vom 2. Dezember 2010 und der Presseinformation vom 9. Februar 2011.

Am Montag, 24. Januar 2011, wurde mit der Reinigung der 1,5 Millionen Bände in den Buchbereichen G und S begonnen. Die Nutzerinnen und Nutzer der Bibliothek können nun über den üblichen elektronischen Katalog die gewünschten Bücher bestellen, die von Mitarbeitern eines Spezialunternehmens gereinigt und anschließend für eine Ausleihe zur Verfügung gestellt werden. Ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte der Presseinformation vom 18. Januar 2011.

Aktuell hat das Planungsbüro MCO aus Esslingen die Arbeit aufgenommen, den Sanierungsbedarf in den geschlossenen Buchbereiche G und S der Bibliothek zu begutachten und einen Kostenplan zu erstellen, auf dessen Basis die Sanierungsarbeiten durchgeführt werden können. Die Gutachter des ausgewählten und aktuell beauftragten Büros, die dabei sind, den Zeitplan für eine Sanierung der Bibliothek zu erstellen und die Kostenschätzung vorzunehmen, werden im Mai die ersten Zwischenergebnisse und Ende Juni 2011 die endgültigen Ergebnisse liefern. Wir gehen zurzeit davon aus, dass die Sanierungsarbeiten im Sommer 2012 starten können. Begonnen werden soll mit dem Buchbereich S einschließlich dem dort befindlichen Informationszentrum – dieser Bereich grenzt an den geöffneten Buchbereich J. Im Sommer 2013 sollen diese Arbeiten abgeschlossen sein. Für die Jahre 2014 und 2015 ist die Sanierung des Bereichs G vorgesehen. Insgesamt handelt es sich um eine Fläche von 18.500 Quadratmetern. Ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte der Presseinformation vom 29. April 2011.

Mitarbeiter des Unternehmens z. e. t. consult haben am 1. Juni 2011 in der Universität damit begonnen, die bereits angekündigte Neubewertung der Universitätsgebäude nach Asbestrichtlinien vorzunehmen. Bis März 2012 soll jeder Bereich der Universität neu auf Schadstoffbelastung untersucht worden sein. Die Mitarbeiter des Unternehmens z. e. t. aus Renningen, das auf Gefahrstoffuntersuchung und Schadstoffsanierung spezialisiert ist, werden ihre Arbeit zunächst auf der Ebene 2 unter den Gebäuden C, D, und E aufnehmen.

Wie wurden die Asbestfasern entdeckt?
Die Asbestfasern wurden bei Sanierungsarbeiten an den Lüftungsanlagen der Bibliothek gefunden. Ausgeschlossen werden kann, dass die Fasern im Zuge der Sanierungsarbeiten freigesetzt wurden, da die Proben Hinweise auf Ablagerungen außerhalb des Sanierungsbereichs geben.


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Bibliothek im weiteren Sinne (alphabetisch sortiert)

Informationen der Veranstaltung "Informationskompetenz jetzt!"

Videoaufzeichnung der Veranstaltung "Informationskompetenz jetzt!"

Arbeitsplätze: Wo finde ich derzeit einen Platz zum Arbeiten?
In der Naturwissenschaftlichen Bibliothek und im Buchbereich J (durchgehend 24/7). Der Schulungsraum J 213 ist jetzt allgemein zugänglich. Die PCs können genutzt werden, sofern der Raum nicht für Schulungen benötigt wird (bitte Belegungsplan an der Tür beachten). Auf den Ebenen A6 und K5 (Gruppenarbeitsbereich) und im IBZ2 (Raum K503, Einzelarbeitsbereich). All diese Flächen sind mit WLAN ausgestattet. Der CIP-Pool G310 ist seit dem 8.11. durchgehend geöffnet und zu den Gebäude-Öffnungszeiten zugänglich (Mo-Fr: 6.30-22 Uhr; Sa: 8-16 Uhr). Im Raum Y326 wurde ein weiterer CiP-Pool eingerichtet. Er ist von Mo-Fr. 8-19.30 Uhr zugänglich und kann außerhalb der Kurszeiten zum Arbeiten genutzt werden. Auch in der Bibliothek der HTWG und anderen Bibliotheken der IBH sowie in der Stadtbücherei Konstanz können Studierende arbeiten und zumeist einen kostenlosen Ausweis bekommen. Die CIP-Pools G228-230 mussten aufgrund potentieller Belastung geschlossen werden. Informationen zur Nutzung von WLAN an Gastinstitutionen finden Sie unter WLAN-Roaming.

Arbeitsplatzsituation
Wir sind uns des hohen Bedarfs an zusätzlichen Arbeitsplätzen bewusst und arbeiten regelmäßig an weiteren Lösungen. Aktuell wurden die folgenden zusätzlichen Maßnahmen umgesetzt:

  • Im Kopierraum auf Ebene J 5 steht ein großer Buchscanner zur Verfügung.
  • Im Buchbereich J wurden 70 weitere Arbeitsplätze geschaffen.
  • Ein neuer CIP-Pool mit 20 PCs wurde in Y326 eingerichtet, er ist frei zugänglich von 8 bis 19.30 Uhr (außerhalb von Kurszeiten).
  • Darüber hinaus sind in der vorlesungsfreien Zeit Seminarräume fest als Arbeitsplätze reserviert (und damit für eine anderweitige Nutzung ausgeschlossen).
    Übersicht der reservierten Arbeitsplätze


Auskunft: Wen kann ich bei Fragen ansprechen?
Die Mitarbeiter/innen der Information stehen ihnen in der Naturwissenschaftlichen Bibliothek sowie im Buchbereich J zur Verfügung.
Buchbereich N: Mo-Fr 9-19 Uhr, Sa 11-17 Uhr, Tel. 88-2871
Buchbereich J: Mo-Fr 11-15 Uhr, Tel. 88-2862
information.ub@uni-konstanz.de
Der KIM-Support des Rechenzentrums arbeitet im Raum V517.

Ausleihe/Vormerkungen: Kann ich ausleihen oder vorgemerkte Bücher abholen?
Bestände aus dem Buchbereich J (v.a. Jura, Wirtschaft und Politik/Zeitgeschichte). Bestände der Naturwissenschaftlichen Bibliothek sowie andere Titel, die im Bibliothekskatalog bei "Ebene" den Eintrag "Buchbereich N4" haben (neue oder zurückgegebene Exemplare). Diese geistes- und sozialwissenschaftlichen Bücher auf N4 sind also ausleihbar! Vorgemerkte Medien (einschl. Fernleihen) aus dem Hauptbuchbereich können in der Naturwissenschaftlichen Bibliothek abgeholt werden. Wenn bei Vormerkungen über den Katalog Probleme auftreten, wenden Sie sich bitte an die Information.

Erweiterung der automatischen Verlängerung: Nicht vorgemerkte Bücher mit einer garantierten Leihfrist von vier Wochen werden nach Ablauf der bisherigen automatischen acht-wöchigen Verlängerung um weitere acht Wochen verlängert (max. Ausleihzeit 20 Wochen). Bücher mit einer Woche Leihfrist werden zweimal automatisch um jeweils zwei Wochen verlängert, sofern sie nicht vorgemerkt sind (max. Ausleihzeit fünf Wochen).

Bücher: Können Bücher oder andere Medien aus der Hauptbibliothek geholt werden?
Derzeit ist kein Zugang zu den Medien in der Hauptbibliothek möglich. Derzeit dürfen dies auch die Mitarbeiter/innen der Bibliothek nicht. Unter anderem deshalb können auch keine Bücher aus dem Bestand der Bibliothek für den uni-internen Dokumentlieferdienst KonDoc gescannt werden. Am Montag, 24. Januar 2011, wurde mit der Reinigung der 1,5 Millionen Bände in den Buchbereichen G und S begonnen. Sie können dann über den üblichen elektronischen Katalog die gewünschten Bücher bestellen, die von Mitarbeitern eines Spezialunternehmens gereinigt und anschließend für eine Ausleihe zur Verfügung gestellt werden.

Drucken, kopieren, scannen: Wo geht das jetzt?
Derzeit nur im Buchbereich J und in der Naturwissenschaftlichen Bibliothek sowie auf den Geräten außerhalb der Buchbereiche. Zwei Terminals speziell zum Absetzen von Druckaufträgen stehen neu vor der Hauptbibliothek. Ein Automat für Gästekopierkarten und ein Kopierkartenaufladegerät befindet sich in der Naturwissenschaftlichen Bibliothek (Ebene N 6), ein weiteres Aufladegerät neben dem J-Eingang (Ebene J 4). Kopierkarten können auch im Canon-Shop gekauft werden. Eine Liste öffentlich nutzbarer Geräte finden Sie auf der Homepage des Canon Service Centers. Zur Installation der Canon-Druckertreiber helfen Ihnen von 9-17 Uhr in V517 die Mitarbeiter des Rechenzentrums.

Elektronische Quellen in der Digitalen Bibliothek (Katalog, Datenbanken, eJournals, eBooks, ILIAS): Was ist elektronisch zugänglich?
Diese Quellen und Volltexte sind weiterhin uneingeschränkt verfügbar und werden stetig ausgebaut - nutzen Sie das sehr große Angebot an elektronischen Texten!

Fernleihe/Dokumentlieferung: Wie kann ich jetzt die Fernleihe nutzen?
Die Fernleihe für in der Bibliothek nicht vorhandene Titel ist normal verfügbar. Die vorübergehend zugelassene Bestellung auf Titel im eigenen Bestand wurde wieder aufgehoben, da Bücher aus gesperrten Bereichen jetzt über Magazinbestellung erhältlich sind. Eingegangene Fernleih-Bücher und Aufsatzkopien können im Buchbereich Naturwissenschaften N 6 abgeholt werden. Nicht ausleihbare Fernleihen sind im neuen Lesesaal auf Ebene J 5 einsehbar (Öffnungszeiten Mo-Fr 9-19 Uhr, Sa 11-17 Uhr). Bei speziellen Fragen zur Fernleihe wenden Sie sich bitte an das Sachgebiet Dokumentlieferdienste (Raum B 406, Tel. 2824, dokumentlieferung.ub@uni-konstanz.de).

Informationskompetenz: Fallen die Führungen und Kurse der Bibliothek jetzt aus?
Am 15. November 2010 wurden die Kurse der Bibliothek wieder aufgenommen. Führungen werden in geringerer Form wieder angeboten (Termine siehe Website der Bibliothek und Veranstaltungskalender der Universität) werden.

Literaturversorgung: Wie wird die Literaturversorgung jetzt verbessert?
Die Bibliothek arbeitet intensiv an der Beschaffung von Medien. Teile der Semesterapparate werden neu beschafft, ebenso Lehrbücher und anderes, was in den letzten Jahren besonders oft ausgeliehen wurde. 
Wegen zusätzlicher elektronischer Zeitschriften und eBooks wurde mit vielen Verlagen verhandelt. Mehrere Verlage haben bereits ihre Unterstützung zugesagt. Bitte machen Sie uns Vorschläge, was beschafft werden soll!

Der AStA hat in Zusammenarbeit mit der Bibliothek eine Bücherbörse eingerichtet. Auch die türkische Hochschulgruppe der Universität und HTWG Konstanz, Turkuaz e.V. hat ein Büchertausch-Forum eingerichtet.

Mahn- und andere Gebühren: Was ist damit momentan?
Die Bezahlung von Bibliotheksgebühren ist derzeit mittels Überweisung, online mit Kreditkarte bzw. Elektronischer Lastschrift oder mit EC-Karte plus PIN bzw. bar bei der Ausleihzentrale N 6 (Mo - Do 9-17 Uhr, Fr 9-15.30 Uhr) möglich. Der Ausleihservice für Reklamationsfälle befindet sich jetzt im Raum J 401 (Tel. 2862, ausleihservice.ub@uni-konstanz.de).

Öffnungszeiten: Wie ist momentan geöffnet?
Die Hauptbibliothek ist geschlossen. Der Buchbereich J und die Naturwissenschaftliche Bibliothek sind jeden Tag durchgehend rund um die Uhr geöffnet (24/7). Die Garderobe ist seit 29. November 2010 wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet (Montag bis Freitag 8-20 Uhr, Samstag 8-16 Uhr). Weitere Informationen zu den Öffnungszeiten finden Sie hier.

Rückgaben: Muss ich und wo kann ich Bücher zurückgeben?
Fällige Medien müssen weiterhin fristgerecht zurückgegeben werden. Diese können Sie im Buchbereich J sowie in der Naturwissenschaftlichen Bibliothek abgeben. Bitte geben Sie die Bücher in der entsprechenden Teilbibliothek ab, also Bücher aus den Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften im Buchbereich N, Bücher aus den Bereichen Jura, Wirtschaft und Politik-/Verwaltungswissenschaft im Buchbereich J.

Erweiterung der automatischen Verlängerung: Nicht vorgemerkte Bücher mit einer garantierten Leihfrist von vier Wochen werden nach Ablauf der bisherigen automatischen acht-wöchigen Verlängerung um weitere acht Wochen verlängert (max. Ausleihzeit 20 Wochen). Bücher mit einer Woche Leihfrist werden zweimal automatisch um jeweils zwei Wochen verlängert, sofern sie nicht vorgemerkt sind (max. Ausleihzeit 5 Wochen).

Schließfächer: Gibt es weitere Schließfächer für den Buchbereich N?
Der Platz vor dem Eingang zum Buchbereich N ist begrenzt. Seit dem 15. Dezember 2010 stehen aber in unmittelbarer Nähe auf P 6 (hinter der Glastür) weitere 48 Schließfächer zur Verfügung.

Schließfächer und Bücherwagen: Kann ich meine Materialien da rausholen?
Die Bücherwagen und Schliessfächer, die in der Bibliothek aufgestellt waren sind freigegeben worden. Das Material konnte am 25. und 26. November abgeholt werden. Seit Montag, 29. November 2010, sind die Bücherwagen und Schließfächer im Buchbereich J zu Ihrer Nutzung bereitgestellt.

Semesterapparate: Sind die Semesterapparate zugänglich?
Alle Semesterapparate, die ursprünglich auf G 3 sowie in der Mediothek standen, stehen nun auf den Ebenen J 3a und J 3b zur Verfügung. Die Semesterapparate sind wie gewohnt alphabetisch nach Dozentennamen aufgestellt.

Auf die Elektronischen Semesterapparate kann wie bisher über ILIAS zugegriffen werden. Lehrende, die einen Elektronischen Semesterapparat neu einrichten wollen, wenden sich bitte an die Sachbearbeiterin Semesterapparate (Raum J 402, Tel. 3235, semesterapparate.ub@uni-konstanz.de)

Wie ist der aktuelle Stand im Buchbereich J?
Wir freuen uns, dass wir am Freitag, 19. November vom Landratsamt Konstanz die Freigabe für den Buchbereich J erhalten haben. Das Landratsamt ist die im Rahmen der Schließung der Bibliothek verantwortliche Behörde und damit auch für diese Bewertungen und Entscheidungen zuständig. Nach der von dort angeordneten Reinigung des Bereichs J wurde das Ergebnis wie üblich nochmals gutachterlich überprüft und bewertet. Auf Basis dieser Ergebnisse konnte die Freigabe am 19. November erfolgen.

Der Buchbereich J ist seit Montag, 22. November 2010, 9 Uhr, wieder zur vollen Nutzung geöffnet.  Der Zugang zum Buchbereich J erfolgt über den Innenhof zwischen dem J- und dem V-Gebäude (beim so genannten Stangengarten; siehe Plan) und ist ausgeschildert. Darüber hinaus ist der Bereich J vollständig gegenüber den angrenzenden Bibliotheksbereichen abgedichtet. 

Sie können alle Arbeitsplätze und Medien im Buchbereich J in vollem Umfang nutzen. Die Ausleihe von Medien ist möglich. Bitte legen Sie beim Verlassen des Buchbereichs alle Medien am Ausgangsschalter vor, auch solche, die Sie bereits vorher ausgeliehen und mit hinein gebracht haben. Auch die Kopierer und Scanner in diesem Bereich stehen wie gewohnt zur Verfügung.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Presseinformation vom 19. November 2010.

Warum wurde der Buchbereich J gereinigt?
Die Reinigung war dort notwendig geworden, weil künstliche Mineralfasern (KMF) in älteren Staubablagerungen nachgewiesen worden sind. KMF (älteren Datums) sind ebenfalls als gesundheitsgefährdend eingestuft. Insofern war die Reinigung erforderlich. Die KMF-Ablagerungen stammten nach hiesiger Beurteilung aus der Zeit, als der Anbau "J" durchgeführt wurde. In anderen, bisher untersuchten Bereichen der Bibliothek sind allerdings keine KMF festgestellt worden, was unsere Beurteilung untermauert, dass es sich hierbei tatsächlich um Ablagerungen aus der Zeit des Anbaus handelt.


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Asbest und Gesundheit

Ich habe bzw. hatte Bücher zu Hause und habe sie umfassend genutzt, habe ich jetzt auch Asbestfasern in meiner Wohnung?
Es wurden von einigen Büchern Proben genommen und ein Teil dieser Proben war positiv, das heißt, es wurden vereinzelt Fasern nachgewiesen. Sie können die Messergebnisse zu den Büchern unter "Veröffentlichung Messergebnisse" herunterladen. Die Reinigung der Bücher in den geschlossenen Buchbereichen G und S wird zurzeit vorbereitet. Hierbei handelt es sich um eine vorsorgliche Reinigung, dies bedeutet nicht dass sich auf allen 1,5 Millionen Bänden in diesen beiden Buchbereichen Asbestfasern befinden. Trotz dieser hohen Zahl von 1,5 Millionen Bänden ist es weniger aufwändig, alle Bücher vorsorglich zu reinigen, anstatt nur die eventuell belasteten. Bei einer Auswahl müsste im Vorfeld einer gezielten Reinigung von jedem einzelnen Buch eine Probe genommen und untersucht werden,was einen erheblichen Zeit- und Kostenaufwand bedeutet. Sollten Fasern auf den Büchern, die Sie zu Hause haben, gewesen sein, wurden diese wahrscheinlich durch den Transport bereits entfernt.
Zur allgemeinen Risikobewertung lesen Sie bitte die betriebsärztliche Stellungnahme.

Kann / Soll ich die Bücher, die ich noch zu Hause habe, „selbst reinigen“?
Sie brauchen Ihre Bücher nicht vorsorglich zurückzubringen (es sei denn, die Ausleihfrist ist abgelaufen) und auch nicht selbst zu reinigen. Bücher wurden aktuell überprüft. Einzelne Proben waren positiv, das heißt, es wurden vereinzelt Fasern gefunden. Wir erwarten die genauen Messergebnisse in den kommenden Tagen – sie werden vom Landratsamt für die Veröffentlichung aufbereitet. Sie können sie anschließend in der Datei "veröffentlichte Messergebnisse" herunterladen. Sollten Fasern auf den Büchern, die Sie zu Hause haben, gewesen sein, wurden diese wahrscheinlich durch den Transport bereits entfernt. Wenn Sie dennoch Bedenken haben, können Sie Ihre Bücher jederzeit in einer Plastiktüte verpackt im Buchbereich N abgeben. Diese Empfehlung erfolgt in Abstimmung mit dem Betriebsarzt und dem Landratsamt.

Bringt es etwas, meine Wohnung gründlich zu putzen, um sie von eventuellen Asbestfasern zu befreien?
Auch von Reinigungsversuchen der Wohnung kann abgesehen werden, da wahrscheinlich, falls vorhanden, Fasern bereits durch den Transport entfernt wurden. Diese Empfehlung erfolgt in Abstimmung mit dem Betriebsarzt und dem Landratsamt.

Können akute Beschwerden wie Luftnot, Halsschmerzen oder Brustschmerzen durch Asbest verursacht werden?
Nein.

Ist Asbest gefährlich für werdende Mütter (durch Einatmen)?
Eine fruchtschädigende Wirkung ist für Asbest nicht nachgewiesen. Da Asbest keine akuten gesundheitlichen Erkrankungen auslöst und auch nicht über den Blutweg transportiert werden, ist eine Fruchtschädigung und auch eine Übertragung durch Stillen unwahrscheinlich. Trotzdem ist die berufliche Exposition einer Schwangeren mit Asbest nicht zulässig. Da die Universität davon ausgeht, dass die Räumlichkeiten außerhalb der Bibliothek keine Asbestbelastung aufweist (die Asbest-ausgewiesenen Wände sind versiegelt und beinhalten gebundenes Asbest), besteht auch keine Exposition außerhalb der Bibliothek. Schwangere, die jedoch beunruhigt sind, und gerne wissen möchten, ob in Ihren Räumen (gebundenes, ungefährliches) Asbest verarbeitet wurde, können sich an Herrn Tilo Prautzsch, Leiter des Facility Managements der Universität, wenden.


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Asbestmessungen

Wo werden die Messergebnisse veröffentlicht?
Messergebnisse und weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Gesamtgutachten zur Gefahrstoffuntersuchung das auf folgender Seite veröffentlicht wird:

Gesamtgutachten zur Gefahrstoffuntersuchung der Bibliothek der Universität Konstanz

 

Wo genau wurde vor der Schließung am 5. November Asbest gefunden?
Raumluftmessungen wurden an sechs Bereichen in der Bibliothek durchgeführt, verteilt von G 2 bis S 5a. Kontaktproben wurden an älteren Staubablagerungen durchgeführt, welche selten durch Nutzer berührt oder durch Reinigung entfernt wurden, wie etwa auf Stahlträgern, Lüftungskanälen, Versorgungsleitungen, obere Regalböden. Es wurden keine Asbestfasern in der Raumluft festgestellt, jedoch in einem Teil der genannten Staubablagerungen an Gegenständen.

Seit der Schließung der Bibliothek am 5. November 2010 werden umfangreiche weitere Messungen in der Bibliothek und in angrenzenden Bereichen durchgeführt. Bei den Messungen wurden in den anliegenden Räumen G300 und G312 Asbestfasern in Kontaktproben gefunden. Auch hier waren alle Raumluftmessungen negativ. Diese beiden Räume gehörten bautechnisch zur Bibliothek. Diese Ergebnisse liegen uns seit dem 17. November 2010 vor. Diese beiden Räume, sowie der Raum G 313a, der nur über G 312 zugänglich ist, wurden aufgrund der Ergebnisse am selben Tag geschlossen. In den weiteren an die Bibliothek angrenzenden Räumen, die untersucht worden sind und von denen uns die Ergebnisse vorliegen, wurde kein Asbest gefunden. Auch für diese beiden Räume, G 300 und G 312, können wir zur Verweildauer, zum Alter und der Herkunft der Asbestfasern derzeit noch keine exakten Angaben gemacht werden. Da in der Raumluft keine Fasern gefunden wurden, ist aber auch hier eher davon auszugehen, dass die Asbestablagerungen im Staub älteren Datums sind. Auch diese Fragen sollen bzw. müssen im Rahmen der weiteren Untersuchungen noch geklärt werden.

Sie können die Messergebnisse unter "Veröffentlichung Messergebnisse" herunterladen. Diese veröffentlichten Ergebnisse werden regelmäßig um neue ergänzt und erweitert

Muss man davon ausgehen, dass auf jedem Buch Asbestfasern sind?
Es wurden von einigen Büchern Proben genommen und ein Teil dieser Proben war positiv, das heißt, es wurden vereinzelt Fasern nachgewiesen. Sie können die Messergebnisse zu den Büchern unter "Veröffentlichung Messergebnisse" herunterladen. Am Montag, 24. Januar 2011, wurde mit der Reinigung der 1,5 Millionen Bände in den Buchbereichen G und S begonnen. Die Nutzerinnen und Nutzer der Bibliothek können dann über den üblichen elektronischen Katalog die gewünschten Bücher bestellen, die von Mitarbeitern eines Spezialunternehmens gereinigt und anschließend für eine Ausleihe zur Verfügung gestellt werden. Hierbei handelt es sich um eine vorsorgliche Reinigung, dies bedeutet nicht dass sich auf allen 1,5 Millionen Bänden in diesen beiden Buchbereichen Asbestfasern befinden. Trotz dieser hohen Zahl von 1,5 Millionen Bänden ist es weniger aufwändig, alle Bücher vorsorglich zu reinigen, anstatt nur die eventuell belasteten. Bei einer Auswahl müsste im Vorfeld einer gezielten Reinigung von jedem einzelnen Buch eine Probe genommen und untersucht werden,was einen erheblichen Zeit- und Kostenaufwand bedeutet.

Woher kommt der Asbest?
Die Ursache ist noch nicht abschließend bekannt. Die Ursachenerforschung ist maßgeblicher Bestandteil der aktuellen Untersuchungen. Aufgrund der Auswertung der aktuellen Messergebnisse vom 2. Dezember 2010 geht die Universitätsleitung von einer längerfristigen Schließung der Bereiche G und S aus. Derzeit wird geprüft, ob eine Reinigung der Räumlichkeiten ausreicht oder ob eventuell direkt ein Sanierungskonzept erstellt wird. Tatsächlich hat die Auswertung der aktuellen Messwerte in den beiden Bereichen ergeben, dass mehrere Ursachen als Asbestquellen in Frage kommen. Mindestens sechs unterschiedliche Quellen wurden identifiziert: Die Dichtungsmasse an den Lüftungsanlagen der Bibliothek, Spritzasbest an Eisenträgern, asbesthaltige Dichtungskordeln, asbesthaltige Plattenbaustoffe, Material an einem verschlossenen Durchbruch im Technikbereich unter dem Buchbereich G sowie Asbestschnüre an den Brandschutzklappen der Lüftung (Technik der Lüftung). Darüber hinaus gibt es Hinweise auf weitere mögliche Quellen, die derzeit noch untersucht werden. Es werden weiterhin Messungen durchgeführt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Presseinformation vom 2. Dezember 2010.

Wie sind die genauen Ergebnisse der Messung (wurde "viel" oder "wenig" Asbest gefunden; gibt es Grenzwerte)?
Es wurden einzelne Asbestfasern und auch Faserbüschel, sowohl von Chrysotilasbest als auch Amphibolasbest, im Altstaub gefunden. Es gibt keine gesetzlichen Grenzwerte für Asbest in Staubablagerungen.

Wie viele Jahre ist der Asbest bereits in der Bibliothek / wie „alt“ ist er? Vor dem Hintergrund: Wenn ich seit 30 Jahren in der Bibliothek arbeite, war ich dann 30 Jahre den Fasern ausgesetzt?
Zur Verweildauer, zum Alter und der Herkunft der Asbestfasern können derzeit noch keine exakten Angaben gemacht werden. Da in der Raumluft keine Fasern gefunden wurden, ist eher davon auszugehen, dass die Asbestablagerungen im Staub älteren Datums sind. Auch diese Fragen sollen bzw. müssen im Rahmen der weiteren Untersuchungen noch geklärt werden.

Wird jetzt die gesamte Universität auf Asbest hin geprüft?
Ja, es werden alle Gebäude der Universität, in denen asbesthaltige Baustoffe eventuell verbaut worden sein könnten oder nachweislich verwendet wurden, jetzt aktuell noch einmal vorsorglich untersucht. Diese Baustoffe waren vor Jahren gesichert worden. Eine Sichtbegehung aller Gebäude anhand des so genannten "Asbestatlas'" der Universität (in dem die asbesthaltigen Baustoffe der Universität verzeichnet sind) erfolgt bereits seit drei Wochen durch die Sicherheitsingenieure der Universität. Zusätzlich wird aktuell ein unabhängiger Sachverständiger beauftragt, der insgesamt die Universität auch noch einmal hinsichtlich der asbesthaltigen Baustoffe untersucht. Hierfür nimmt er Gefährdungsbeurteilungen einschließlich Risikoanalyse mit eventuell erforderliche Schadstoffmessungen vor.

Mitarbeiter des Unternehmens z. e. t. consult haben am 1. Juni 2011 in der Universität damit begonnen, die bereits angekündigte Neubewertung der Universitätsgebäude nach Asbestrichtlinien vorzunehmen. Bis März 2012 soll jeder Bereich der Universität neu auf Schadstoffbelastung untersucht worden sein. Die Mitarbeiter des Unternehmens z. e. t. aus Renningen, das auf Gefahrstoffuntersuchung und Schadstoffsanierung spezialisiert ist, werden ihre Arbeit zunächst auf der Ebene 2 unter den Gebäuden C, D, und E aufnehmen. Die ersten Büroräume werden voraussichtlich ca. zwei Wochen später an der Reihe sein.

Wie lange die jeweilige Untersuchung in den einzelnen Räumen dauern wird, hängt von deren Beschaffenheit und Größe ab. Im Normalfall müsste es für die Universitätsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter möglich sein, weitgehend ungestört weiterzuarbeiten. Das Unternehmen hat das Zugangsrecht  zu den Büros, auch wenn diese gerade nicht besetzt sind. Für eine etwaige Voranmeldung der Untersuchung, etwa wegen sensibler Unterlagen, bitten wir Sie, sich an Henrik Terwellen (Tel.: 88-3591) oder Alberto Ferreira (Tel.: 88-5181) von der Abteilung Facility Management zu wenden.

Wann und in welchem Umfang wurden die letzten Messungen vor dieser Messung vorgenommen und welches Ergebnis hatten diese? Haben überhaupt in den vergangenen Jahren vorsorglich Messungen stattgefunden?
Das Vorgehen der Fachverwaltung richtet sich nach der Richtlinie für die Bewertung und Sanierung schwach gebundener Asbestprodukte in Gebäuden (Asbestrichtlinie). Bei Begehungen durch Sachkundige, aktenkundig am 30. März 1988, 11. Dezember 1992, 23. November 1994 und 26. Oktober 1999, wurden die Universitätsgebäude in denen Asbestverwendungen vermutet wurden, untersucht. In allen Gebäuden wurde geschossweise, in den Geschossen raumweise vorgegangen. Von Baustoffen, die nicht sicher beurteilt werden konnten, wurden Proben entnommen und zur Analyse in ein Labor außerhalb der Universität gegeben. Asbestverwendungen, die umfangreiche Sanierungsmaßnahmen erfordern würden, wurden nicht ermittelt. In einigen Fällen waren zusätzliche Schutzmaßnahmen erforderlich. So wurden beispielsweise Fugenverfüllungen vor Asbestkordeln zusätzlich mit Winkelprofilen geschützt und in stark frequentierten Verkehrsbereichen Stoßplatten vor asbesthaltigen Brandschutzwänden montiert. Darüber hinaus wurde 1992 eine detaillierte Betriebsanweisung im Umgang mit asbesthaltigen Baustoffen entwickelt, insbesondere um Handwerker bei anstehenden Bauarbeiten zu informieren und dadurch Gefahren für das Umfeld auszuschließen. Mit diesen Maßnahmen und der Kennzeichnung der Asbestbelastungen (siehe unten) wurde nach Aktenlage die Verpflichtung gemäß Asbestrichtlinie erfüllt.

Im Zeitraum der letzten zehn Jahre wurden umfangreiche Schadstoffmessungen in Bezug auf PCB, aber keine Routinemessungen auf Asbest, vorgenommen. Ausnahme: Nach einer bekannten Beschädigung an einem asbesthaltigen Bauteil im Gebäudeteil G wurde 2004 eine Untersuchung von Staubablagerungen auf Asbestfasern durchgeführt. Im Ergebnis gab es keine Hinweise auf das Vorhandensein von Asbestfasern.

War nicht bekannt, dass Asbest in der Universität verbaut worden ist und auch, dass Asbest durch z. B. Abnutzung der Baumaterialien freigesetzt wird?
Von asbesthaltigen Bauteilen geht zunächst keine direkte Gefahr aus. Alle bekannten asbesthaltigen Bauteile der Universitätsgebäude, ausgenommen mit Typenschild versehene Bauelemente, sind gekennzeichnet. Ziel ist es, alle asbesthaltigen Bauteile sukzessive zu entfernen. Dies geschieht im Rahmen von ohnehin notwendigen Umbau- und Reparaturarbeiten, wie jetzt aktuell in der Bibliothek. Es ist gesetzliche Vorgabe, dass die Asbestprodukte durch eine Fachfirma entfernt werden und der Sanierungserfolg durch Schadstoffmessungen kontrolliert wird. Das Vorgehen ist ebenfalls in der Asbestrichtlinie geregelt.

Welche asbesthaltigen Baustoffe wann und wo entfernt wurden (mit Kontrollmessungen in Folge) wird momentan in den Akten recherchiert und zu einer Gesamtbetrachtung aufgelistet. Dies wird aufgrund der Vielzahl und Größe der Gebäude, aber auch auf Grund der vielfältigen Bautätigkeiten, noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Es können nur wenige, nach 1993 (Asbestverbot) erstellte Gebäude aus der Betrachtung ausgeklammert werden.

Es werden alle Gebäude der Universität, in denen asbesthaltige Baustoffe eventuell verbaut worden sein könnten oder nachweislich verwendet wurden, jetzt aktuell noch einmal vorsorglich untersucht. Diese Baustoffe waren vor Jahren gesichert worden. Eine Sichtbegehung aller Gebäude anhand des so genannten "Asbestatlas'" der Universität (in dem die asbesthaltigen Baustoffe der Universität verzeichnet sind) erfolgt bereits seit drei Wochen durch die Sicherheitsingenieure der Universität. Zusätzlich wird aktuell ein unabhängiger Sachverständiger beauftragt, der insgesamt die Universität auch noch einmal hinsichtlich der asbesthaltigen Baustoffe untersucht. Hierfür nimmt er Gefährdungsbeurteilungen einschließlich Risikoanalyse mit eventuell erforderliche Schadstoffmessungen vor.

Im Laufe der vergangenen Jahre sind an asbesthaltigen Bauteilen Abnutzungsschäden, teilweise auch kleinere Schäden durch missbräuchliche Nutzung entstanden. Universität und Bauamt veranlassen nun in den kommenden Tagen und Wochen die Ausbesserung dieser Schäden. Im Rahmen der allgemeinen Fürsorge für unsere Beschäftigten und Studierenden wollen wir so sicherstellen, dass die Bauteile in einem mangelfreien Zustand sind.

Wir sind uns bewusst, dass dies mit Störungen der Arbeit der Nutzerinnen und Nutzer verbunden ist. Wir sind uns aber sicher, dass wir in deren Sinne handeln, wenn wir jetzt die Gelegenheit nutzen, zugelassene Firmen, die ohnehin im Hause sind, mit diesen Arbeiten zu beauftragen. Wir kommen dadurch auch dem mehrfach geäußerten Wunsch nach, den Fokus nicht nur auf die Bibliothek zu richten. Diese Gesamtbetrachtung der Universität nehmen wir sehr ernst. Darüber hinaus kann in Kürze der bereits angekündigte unabhängige Sachverständige beauftragt werden, der auch die Universität insgesamt noch einmal hinsichtlich der asbesthaltigen Baustoffe untersuchen wird. Hierfür nimmt er auf Basis der Ergebnisse dieser Sichtbegehungen sowie eigener Untersuchungen Gefährdungsbeurteilungen einschließlich Risikoanalyse mit eventuell erforderlichen Schadstoffmessungen vor.

Eine Liste der Räume in denen Sicherungsarbeiten durchgeführt werden finden Sie hier.

Rückfragen beantworten Herr Klaus Heck, Sicherheitsingenieur der Universität Konstanz, und Herr Tilo Prautzsch, Leiter der Abteilung Facility Management.

Ich habe den Verdacht, dass in meinem Büro Asbest sein könnte (durch Nähe zur Bibliothek, offene Fenster, vergangene Bauarbeiten . . .), kann ich bei mir eine Messung beantragen?
Wo und wann genau Messungen stattfinden werden, wird im Rahmen eines Untersuchungskonzeptes festgelegt. Das Untersuchungskonzept wird umgehend erstellt. Dort, wo ein begründeter Verdacht auf das Vorliegen von Asbestbelastungen besteht, werden Untersuchungen in geeigneter Weise erfolgen.

Es wurde kein Asbest in der Luft gemessen, aber an Gegenständen – wie kann das sein? Muss der Asbest nicht durch die Luft dorthin gekommen sein?
Die Asbestfasern sind zu einem früheren Zeitpunkt, vermutlich über die Raumluft, an die überprüften Stellen gelangt, wo die Fasern im Staub oder mit dem Staub sedimentiert wurden.

Wenn jetzt aktuell kein Asbest in der Luft gemessen worden ist, heißt das, dass nie Asbest in der Luft war oder kann es sich nicht nur um eine Momentaufnahme handeln?
Raumluftmessungen sind immer eine Momentaufnahme der Luft im überprüften Raum. Es kann nicht ausgesagt werden, wie die Verhältnisse in der Raumluft zu einem früheren Zeitpunkt waren oder in Zukunft sein werden. Dieser Umstand erforderte die sofortige Schließung der Bibliothek.

Wie ist der aktuelle Stand im Buchbereich J?
Der Buchbereich J ist seit Montag, 22. November 2010, 9 Uhr, wieder zur vollen Nutzung geöffnet. EDer Zugang zum Buchbereich J erfolgt über den Innenhof zwischen dem J- und dem V-Gebäude (beim so genannten Stangengarten; siehe Plan) und ist ausgeschildert. Darüber hinaus ist der Bereich J vollständig gegenüber den angrenzenden Bibliotheksbereichen abgedichtet. Sie können alle Arbeitsplätze und Medien im Buchbereich J in vollem Umfang nutzen. Auch die Kopierer und Scanner in diesem Bereich stehen wie gewohnt zur Verfügung. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass – wie bisher auch – Taschen in der Bibliothek nicht zugelassen sind. Sie können wie gewohnt die Plastiktaschen mit Universitätslogo verwenden, die Sie unter anderem im Eingangsbereich zu J erhalten.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Presseinformation vom 19. November 2010.

Warum wurde der Buchbereich J gereinigt?
Die Reinigung war dort notwendig geworden, weil künstliche Mineralfasern (KMF) in älteren Staubablagerungen nachgewiesen worden sind. KMF (älteren Datums) sind ebenfalls als gesundheitsgefährdend eingestuft. Insofern war die Reinigung erforderlich. Die KMF-Ablagerungen stammten nach hiesiger Beurteilung aus der Zeit, als der Anbau "J" durchgeführt wurde. In anderen, bisher untersuchten Bereichen der Bibliothek sind allerdings keine KMF festgestellt worden, was unsere Beurteilung untermauert, dass es sich hierbei tatsächlich um Ablagerungen aus der Zeit des Anbaus handelt. Durch die Reinigung im Bereich "J" wird das Problem behoben sein.


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Studium und Prüfung

Ist es möglich, Prüfungstermine zu verschieben oder Bearbeitungszeiten zu verlängern?
Um Nachteile für die Studierenden infolge der Schließung der Bibliothek abzuwenden, waren für die Schließungsmonate im Jahr 2010 in den Fachbereichen Mathematik, Psychologie, Philosophie, Geschichte und Soziologie, Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Politik- und Verwaltungswissenschaft Sonderregelungen für den Prüfungsbetrieb, also zur Verlängerung von Bearbeitungszeiten oder zur Verschiebung von Fristen und Terminen, getroffen worden. Keine Sonderregelungen hatte es in den Fachbereichen Informatik und Informationswissenschaft, Physik, Chemie und Biologie gegeben. Da die Naturwissenschaftliche Bibliothek geöffnet blieb, bestanden hier keine Probleme mit der Literaturversorgung. Die vom Fachbereich Rechtswissenschaft getroffene Sonderregelung ist durch die am Montag, 22. November 2010 erfolgte Wiedereröffnung des Buchbereichs J gegenstandslos geworden.

Seit Montag, 24. Januar 2011, kann die Nutzung der Bestände der Buchbereiche G und S erfolgen. Seit diesem Zeitpunkt kann die Reinigung der Bestände in diesen Bereichen beginnen und ab dann sind auch Bestellungen für eine Magazinausleihe möglich. Die Universitätsleitung hält es jedoch in Absprache mit den betroffenen Fachbereichen und Sektionen für notwendig, für den Monat Januar noch einmal Sonderregelungen für den Prüfungsbetrieb, d.h. für die Verlängerung von Bearbeitungszeiten von Abschlussarbeiten oder für die Verschiebung von schriftlichen und mündlichen Abschlussprüfungen, zu treffen.

Was passiert, wenn sich mein Studienabschluss durch die Bibliotheksschließung verzögert?
Studierende, die wegen der Bibliotheksschließung die letzte Prüfungsleistung ihres Studiums im SS 2011 ablegen müssen statt schon im WS 2010/11 und die sich deshalb zum SS 2011 rückmelden und Studiengebühren zahlen mussten, können diese Studiengebühren zurückerhalten. Sie müssen sich dazu nach dem Erbringen der letzten Prüfungsleistung mit sofortiger Wirkung exmatrikulieren. Das Landeshochschulgebührengesetz sieht schon jetzt vor, dass in diesem Fall die Studiengebühren erstattet werden. Die Höhe der Erstattung hängt dabei vom Zeitpunkt der Exmatrikulation ab. Für den Fall, dass die Exmatrikulation erst so spät erfolgen kann, dass eine vollständige Erstattung nicht mehr möglich ist, hat die Universität beschlossen, den Restbetrag zu erlassen.

Studierende, deren Studienabschluss sich durch die Schließung der Bibliothek vom WS 2010/11 auf das SS 2011 verschiebt, erhalten von der Universität eine Bescheinigung, aus welcher der Grund für die Verlängerung der Studiendauer hervorgeht. Diese Bescheinigung können sie zum Beispiel potentiellen Arbeitgebern bei der Bewerbung um eine Stelle vorlegen. Die Bescheinigung ist im Rahmen der Exmatrikulation im Studierenden-Service-Zentrum erhältlich. Sie wird nur auf Antrag und nur bei Vorlage entsprechender Nachweise ausgestellt.


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Lehre und Forschung

Ich bin Dozent / Dozentin und habe dringenden Literaturbedarf im Rahmen meiner Lehrveranstaltungen. An wen kann ich mich wenden?
Wenn Sie dringenden Bedarf an Literatur zur Aufrechterhaltung des Lehrbetriebs haben, wenden Sie sich bitte an die jeweils zuständigen Fachreferent/innen. Die Fachzuordnung finden Sie hier. Selbstverständlich stehen die Fachreferent/innen auch für Fragen zur Literaturversorgung zu Forschungszwecken weiter zur Verfügung.

Kann ILIAS weiter genutzt werden bzw. können Lehrmaterialien in elektronischer Form zur Verfügung gestellt werden?
Lehrmaterialien in elektronischer Form können auf der elektronischen Lehr- und Lernplattform ILIAS für die Veranstaltungen durch Sie bereitgestellt werden, zum Beispiel Zeitschriftenartikel oder kleine Teile eines umfangreichen Werkes, jeweils als pdf-Dokument. Bei Fragen zum Umgang mit ILIAS und zur Beschaffung des Materials berät Sie die Sachbearbeiterin für Semesterapparate (Tel. 88-3235, Raum B910, semesterapparate.ub@uni-konstanz.de) Sie können ILIAS unter folgendem Link aufrufen: https://ilias.ub.uni-konstanz.de/ilias

Wie sind aktuell die Regelungen in Bezug auf sich in Handapparaten befindlicher Literatur?
Ein Teil der zur Zeit verfügbaren Literatur befindet sich in Ihren Handapparaten. Es wird darum gebeten, dieses Material in den nächsten Wochen bei Aufforderungen zur Zwischenausleihe zur Verfügung zu stellen, so wie die Nutzungsbedingungen es vorsehen. In Einzelfällen ist es möglich, das Buch nur zur Einsichtnahme zur Verfügung zu stellen.


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Weitere Information und Kommunikation

An wen kann ich mich bei Fragen wenden?
Kontaktinformationen finden Sie hier.

Gibt es auch englischsprachige Informationen?
Englischsprachige Informationen finden Sie hier.

Wie wird informiert? Welche Kanäle gibt es?
Aktuelle Informationen finden Sie im FAQ-Bereich und auf der Facebook-Seite der Universität Konstanz. Darüber hinaus werden Studierende und Mitarbeiter regelmäßig per E-Mail über aktuelle Änderungen informiert.


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Stellungnahme Betriebsarzt


Informationen Sanierung Bibliothek

Feier zur Wiedereröffnung der Bibliothek am 19. November 2015

Was sich ändert und was neu ist

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