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Symbolbild Interkulturelle Kompetenz, verschiedene Sprechblasen © Dreisatz

Lehrgang Interkulturelle Kompetenz

*** Ab jetzt für den Lehrgang im Hochschuljahr 2018/19 bewerben ***

Warum interkulturelle Kompetenz ausbauen?

Die Universität Konstanz möchte beste Bedingungen für international anerkannte Spitzenforschung bieten. Daher werden Kooperationen ausgebaut, die Lehre international ausgerichtet und die Zusammenarbeit zwischen deutschen und europäischen Universitäten auf unterschiedlichen Ebenen gefördert.

Für MitarbeiterInnen im wissenschaftsunterstützenden Dienst bedeutet dies, dass sie vermehrt auf international mobile Studierende, Forschende und Mitarbeitende treffen. Sie sind daher gefragt, ihre Kompetenzen im Umgang mit Menschen anderer Länder oder mit Migrationserfahrungen auszubauen.

Mit Klick auf den Link erhalten Sie die wichtigsten Informationen zu dem Lehrgang Interkulturelle Kompetenz.

Was sind die Ziele?

Die TeilnehmerInnen erhöhen ihre Handlungskompetenz im Umgang mit verschiedenen Menschen und tragen so zu einer professionellen Willkommenskultur bei. Sie entwickeln interkulturelle Kompetenz, indem sie

  • ihre Kommunikationsfähigkeiten und Fremdsprachenkenntnisse verbessern.
  • kommunikative und persönliche Kompetenzen reflektieren und ausbauen.
  • Kontakte zu europäischen Universitäten bzw. KollegInnen knüpfen.
  • die Universität Konstanz als Akteurin im internationalen Kontext vertreten.

An wen richtet sich der Lehrgang?

Der Lehrgang richtet sich an alle MitarbeiterInnen des wissenschaftsunterstützenden Diensts, die

  • im Rahmen ihrer Tätigkeit auf Forschende und Studierende anderer Länder treffen, die international mobil sind oder Migrationserfahrungen haben.
  • bereit sind, ihre interkulturelle Kompetenz zu vertiefen und so ihre Handlungsmöglichkeiten am Arbeitsplatz zu erweitern.
  • die europäische Hochschullandschaft weltoffen und diskriminierungsfrei gestalten wollen.
  • bereits gute Englischkenntnisse (mindestens auf dem Niveau B1) mitbringen.

Dauer und Teilnahmezahl

Hochschuljahr 2018/2019
Maximal 12 Teilnehmende

Inhalte des Lehrgangs im Überblick

Der Lehrgang setzt sich aus 4 Modulen zusammen:

  • Modul 1: Grundlagentraining Interkulturelle Kompetenz (3 Termine à 4 Stunden)
  • Modul 2: Englischkurs (ab dem Niveau B1; 6 Termine à 1 Stunde))
  • Modul 3: Aufenthalt an einer Erasmus+ Partneruniversität (i. d. R. 5 Tage)
  • Modul 4: Vertiefungsworkshop Interkulturelle Kompetenz (2 Termine à 4 Stunden)

Ergänzend zu den Modulen erklären sich Sie und Ihr Arbeitsbereich bereit, im Rahmen einer möglichen Erasmus+ Personalmobilität potenziell als GastgeberIn zur Verfügung zu stehen.


Der Lehrgang ist wie folgt aufgebaut:

Modul 1: Grundlagentraining Interkulturelle Kompetenz

3 Termine à 4 Stunden :

  • Montag, 19.11.2018, 09.00 - 13.00, Raum V 1001
  • Montag, 26.11.2018, 09.00 - 13.00, Raum V 1001
  • Montag, 03.12.2018, 09.00 - 13.00, Raum V 1001

Trainerin: Sandra Hertlein, Diplom-Sozialpädagogin, systemische Coach, interkulturelle Trainerin

Angefragte Co-Trainerinnen: Anna Blank (Termin 2 ), Referat für Gleichstellung, Familienförderung und Diversity (Kulturanthropologin, Trainerin für interkulturelle Kompetenz und interkulturelle Öffnungsprozesse in Organisationen) und Agnieszka Vojta (Termin 3), International Office (Literaturwissenschaftlerin, Interkulturelle Trainerin (in Ausbildung))

Inhalt: Im Grundlagentraining werden zentrale Begriffe aus dem Bereich der interkulturellen Kompetenz geklärt (z.B. interkulturelle Öffnung, Willkommenskultur, Diskriminierung) und Sie lernen die Grundlagen interkultureller Kommunikation kennen (z.B. verschiedene Ebenen der Kom-munikation, Kommunikation als Verständnisprozesses). Durch Perspektivwechsel reflektieren Sie Ihre beruflichen und persönlichen Kompetenzen und entwickeln Handlungsperspektiven sowie Lösungsstrategien für den Arbeitsalltag.

Methoden: Theoretische Inputs, Plenumsdiskussionen, Kleingruppenarbeit, praktische Übungen, kollegialer Austausch, Arbeit an praktischen Fallbeispielen mit konkretem Bezug zum persönlichen und beruflichen Alltag der TeilnehmerInnen

Modul 2: English Intercultural Seminar

    • 6 Sessions (room to be announced):
      Monday, Jan. 14th 2019, 8.45 - 9.45
      Monday, Jan. 21th 2019, 8.45 - 9.45
      Monday, Jan. 28th 2019, 8.45 - 9.45
      Monday, Feb. 4th 2019, 8.45 - 9.45
      Monday, Feb. 11th 2019, 8.45 - 9.45
      Monday, Feb. 18th 2019, 8.45 - 9.45

    Trainer: Alexander Harmsen (interpersonal communication expert, trainer and coach with over 20 years of international experience, www.harmsencommunication.com).

    This seminar is held in English. Don’t be afraid. If you have a B1 level or higher you will understand everything. Alexander speaks an easy to understand Canadian English at a speed at which no one is left behind.

    Content: Leveraging your English: the grammar and syntax of pan-cultural and
    intercultural communication competence

    • What do English syntax and semantics have to do with intercultural competence?
    • What happens when we step out of the Germanic cultural relationship paradigm: the art of learning to say things you don’t like saying, yet
    • The psychology and art of small talk: the why and how of intercultural relationship building.
    • Seven to does of great communication, in any language.
    • and much more!

    Methodology: Each module consists of theoretical inputs, plenum discussions, small group and self-work and homework exercises to transfer the learned. Collegial exchange is our bedrock, and content is trained aligned to participant examples. Everything learned can be directly applied to strengthening personal and professional relationships and results.

    Modul 3: Selbstorganisierter Aufenthalt an einer Erasmus+ Partneruniversität

    • 2 bis max. 5 Arbeitstage
    • Vorgesehener Zeitraum: März bis Mitte Juli 2019

    Durch die Personalmobilität im Rahmen des Bildungsprogramms Erasmus+ der Europäischen Union haben Sie die Möglichkeit, die Vielfalt des europäischen Hochschulraums vor Ort kennenzulernen.

    Während Ihres Aufenthalts an einer Partneruniversität erhalten Sie Einblick in die Arbeits- und Herangehensweisen von KollegInnen aus Ihrem Arbeitsbereich, tauschen gute Beispiele aus, erhalten Impulse für Ihre Arbeit und knüpfen Kontakte. Zudem wenden Sie das bislang im Lehrgang erworbene Wissen an und erkunden, wie an Ihrer Partnerhochschule mit gesellschaftlichen Herausforderungen umgegangen wird.

    Ihr Aufenthalt erfolgt entweder im Rahmen einer

    • Hospitation in einem für Sie interessanten Arbeitsbereich oder
    • für Ihren Arbeitsbereich relevanten Staff Week.

    Den Aufenthalt organisieren Sie selbst. Informationen zu möglichen Institutionen erhalten Sie bei Renate Krüßmann (International Office): Renate.Kruessmann@uni-konstanz.de, Durchwahl -5234.

    Die Auswahl Ihres Auslandaufenthalts ist begründungspflichtig und muss einen Mehrwert für Ihren Arbeitsbereich erkennen lassen.

    Ihr Aufenthalt wird über den sog. Mobilitätszuschuss finanziert. Es handelt sich dabei um eine Art Stipendium, das über länderbezogene Tagespauschalen die Kosten für Reise, Unterkunft und Verpflegung im Gastland decken soll. (sog. „Erasmus+ Pauschalen“).

    Modul 4: Vertiefungsworkshop Interkulturelle Kompetenz

    Termine:

    • werden noch bekannt gegeben (voraussichtlich 2 Vormittage im Juli 2019)

    Trainerinnen: Anna Blank (Trainerin für interkulturelle Kompetenz und interkulturelle Öffnungsprozesse in Organisationen, Referat für Gleichstellung, Familienförderung und Diversity) und Agnieszka Vojta (Trainerin für interkulturelle Kompetenz, International Office)

    Inhalte: Basierend auf dem Grundlagentraining stellen Sie einen Bezug zwischen den Inhalten des Lehrgangs und Ihren Arbeitsplatz her und reflektieren Ihren persönlichen Lernprozess. Sie haben dabei die Gelegenheit, noch bestehende Fragen im Austausch mit der Gruppe und den Trainerinnen zu klären. Dazu ergänzend erhalten Sie Einblick in die Strategien Internationalisierung und Diversity Management an der Universität Konstanz.

    Methoden: Theoretische Inputs, Gruppendiskussionen, Praxis- und Reflexionsübungen, Einzelaufgaben, kollegialer Austausch

    Nach erfolgreicher Teilnahme an allen 4 Modulen erhalten Sie ein Teilnahmezertifikat der Universität Konstanz.


    Jetzt bis 27.10.2018 bewerben!

    Wie kann man sich bewerben?

     Da der Lehrgang eine umfangreiche Weiterbildung ist, bitten wir  Sie, uns in einem Motivationsschreiben (max. Umfang: 1,5 Seiten) zu erläutern, warum Sie an der Entwicklung Ihrer interkulturellen Kompetenzen im Hinblick auf Ihren Tätigkeitsbereich interessiert sind.

    Gehen Sie dabei z. B. auf folgende Fragen ein:

    • Welche Bedeutung haben interkulturelle Kompetenzen für Sie (beruflich und persönlich)?
    • Warum möchten Sie den Lehrgang absolvieren? Was sind Ihre Ziele?
    • Wie könnte Ihr Arbeitsbereich von Ihrer Lehrgangsteilnahme profitieren?
    • Welche Ideen bringen Sie bereits für den Auslandsaufenthalt an einer europäischen Partneruniversität mit?
    • Über welche Sprachkenntnisse verfügen Sie? Bitte beachten Sie, dass für die Teilnahme am Lehrgang Englischkenntnisse auf einem Niveau von mindestens B1 erforderlich sind.

    Bitte senden Sie ein Motivationsschreiben (max. Umfang: 1,5 Seiten) an Fortbildung.Anmeldung@uni-konstanz.de.

    • Legen Sie Ihrer Bewerbung bitte die schriftliche Befürwortung durch den/die AbteilungsleiterIn, Leiterin Stabsstelle, LeiterIn Zentrale Einrichtung oder ProfessorIn mit (Scan oder per Hauspost an Philipp Gehrmann, Fach 224). Hier finden Sie das entsprechende Formular.
    • Eine Auswahlkommission, die sich aus Vertretungen von Personalabteilung, International Office und Personalrat zusammensetzt, wählt die TeilnehmerInnen aus. Rückmeldungen erhalten Sie bis Mitte November 2018.