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Symbolbild Interkulturelle Kompetenz, verschiedene Sprechblasen © Dreisatz

Lehrgang Interkulturelle Kompetenz

Warum interkulturelle Kompetenz ausbauen?

Die Universität Konstanz möchte beste Bedingungen für international anerkannte Spitzenforschung bieten. Daher entwickelt sie weltweit Kooperationen mit Universitäten, richtet die Lehre international aus und fördert die Zusammenarbeit zwischen deutschen und europäischen Universitäten auf unterschiedlichen Ebenen.

Für Mitarbeiter*innen im wissenschaftsunterstützenden Dienst bedeutet dies, dass sie vermehrt auf international mobile Studierende, Forschende und Mitarbeitende treffen. Sie sind daher gefragt, ihre Kompetenzen im Umgang mit Menschen anderer Länder oder mit Migrationserfahrung auszubauen.

Mit Klick auf den Link erhalten Sie die wichtigsten Informationen zu dem Lehrgang Interkulturelle Kompetenz.


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Bewerbungsschluss bis 25.10.2019 verlängert

Was sind die Ziele?

Interkulturelle Kompetenz ist die Fähigkeit, mit Menschen anderer "Kulturen" so umgehen zu können, dass alle Beteiligten zufrieden sind. Sie ist ein zentraler Bestandteil der Willkommenskultur, Serviceorientierung und Professionalität an der Universität Konstanz.

Im Lehrgang entwickeln die Teilnehmer*innen interkulturelle Kompetenz, indem sie

  • kommunikative und persönliche Kompetenzen reflektieren und ausbauen.
  • ihre Kommunikationsfähigkeiten und Englischkenntnisse verbessern.
  • Kontakte zu europäischen Universitäten bzw. Kolleg*innen knüpfen.
  • die Universität Konstanz als Akteurin im internationalen Kontext vertreten.

An wen richtet sich der Lehrgang?

Der Lehrgang richtet sich an alle Mitarbeiter*innen des wissenschaftsunterstützenden Diensts, die

  • im Rahmen ihrer Tätigkeit auf Forschende und Studierende anderer Länder treffen, die international mobil sind oder Migrationserfahrungen haben.
  • bereit sind, ihre interkulturelle Kompetenz zu vertiefen und so ihre Handlungsmöglichkeiten am Arbeitsplatz zu erweitern.
  • die europäische Hochschullandschaft weltoffen und diskriminierungsfrei gestalten wollen.
  • bereits gute Englischkenntnisse (mindestens auf dem Niveau B1) mitbringen.

Am Lehrgang können sich Mitarbeiter*innen mit und ohne Führungsverantwortung der zentralen Verwaltung, der Stabsstellen, der zentralen Einrichtungen und der dezentralen Verwaltung beteiligen. Er bietet so die Chance, Kolleg*innen aus anderen Arbeitsbereichen kennenzulernen und sich uniintern zu vernetzen.


Dauer und Teilnahmezahl

Hochschuljahr 2019/2020
Maximal 15 Teilnehmende

Inhalte des Lehrgangs im Überblick

Der Lehrgang setzt sich aus 4 Modulen zusammen, die im Zeitraum von Dezember 2019 bis Juni 2020 absolviert werden:

  • Modul 1: Grundlagentraining Interkulturelle Kompetenz (3 Termine à 4 Stunden)
  • Modul 2: Englischkurs (ab dem Niveau B1; 4 Termine à 2 Stunden))
  • Modul 3: Aufenthalt an einer Erasmus+ Partneruniversität (2-5 Tage)
  • Modul 4: Vertiefungsworkshop Interkulturelle Kompetenz (1 Termin à 8 Stunden)

Ergänzend zu den Modulen erklären sich Sie und Ihr Arbeitsbereich bereit, im Rahmen einer möglichen Erasmus+ Personalmobilität potenziell als GastgeberIn zur Verfügung zu stehen.


Der Lehrgang ist wie folgt aufgebaut:

Modul 1: Grundlagentraining Interkulturelle Kompetenz

3 Termine à 4 Stunden (die Termine und Räume werden noch bekannt gegeben) :

  • Montag, 09.12.2019, 09.00 - 13.00, K7
  • Montag, 16.12.2019, 09.00 - 13.00, H 308
  • Montag, 27.01.2020, 09.00 - 13.00, H 308

Trainerin: Sandra Hertlein, Diplom-Sozialpädagogin, systemische Coach, interkulturelle Trainerin

Co-Trainerin: Agnieszka Vojta, International Office (Literaturwissenschaftlerin, Interkulturelle Trainerin )

Inhalt: Im Grundlagentraining werden zentrale Begriffe aus dem Bereich der interkulturellen Kompetenz geklärt (z.B. interkulturelle Öffnung, Willkommenskultur, Diskriminierung) und Sie lernen die Grundlagen interkultureller Kommunikation kennen (z.B. verschiedene Ebenen der Kommunikation, Kommunikation als Verständnisprozesses). Durch Perspektivwechsel reflektieren Sie Ihre beruflichen und persönlichen Kompetenzen und entwickeln wertvolle Handlungsperspektiven sowie Lösungsstrategien für Ihren Arbeitsalltag.

Methoden: Theoretische Inputs, Plenumsdiskussionen, Kleingruppenarbeit, praktische Übungen, kollegialer Austausch, Arbeit an praktischen Fallbeispielen mit konkretem Bezug zum persönlichen und beruflichen Alltag der TeilnehmerInnen

Modul 2: English Intercultural Seminar

  • Friday, March 6th, 9-11 am, room D 433
  • Friday, March 13th, 9-11 am, room D 433
  • Friday, March 20th, 9-11 am, room D 433
  • Friday, March 27th, 9-11 am, room D 433

Trainer: Dr. Otilia Teodorescu-Stadler (Assistant Professor of North American Studies at the University of Konstanz, experienced English Instructor).

Content: Sociolinguistic aspects of cognitive, affective, and behavioral intercultural competences in English

In different social and professional contexts we often use different kinds of language and various forms of interpersonal communication. In this course we are going to discover how we can tweak our English in a variety of situations and in an intercultural environment. Our goal is to improve our English skills for the purposes of effective intercultural interaction in formal or informal daily activities at work.

  • Why is it important to understand cultural diversity and learn about habits, stereotypes, prejudice, or bias?
  • How can we use language to build genuine and enduring interpersonal connections?
  • How do we introduce ourselves or our work in English, informally at dinner or in a formal meeting through a presentation?
  • Are there any secrets to making small talk or to expressing empathy, respect, tolerance, and flexibility in English?
  • Are there any "tips and tricks" for switching easily between German and English?

These are questions we will be answering together in a relaxed collegial atmosphere, in our discussions, games, and activities meant to bridge intercultural differences, boost your confidence in English, and show learning can be fun!

Methodology: Theoretical input, individual and group work, discussions, practical exercises, games, activities, homework.

Modul 3: Selbstorganisierter Aufenthalt an einer Erasmus+ Partneruniversität

  • 2 bis max. 5 Arbeitstage
  • Vorgesehener Zeitraum: März bis Juni 2020

Durch die Personalmobilität im Rahmen des Bildungsprogramms Erasmus+ der Europäischen Union haben Sie die Möglichkeit, die Vielfalt des europäischen Hochschulraums vor Ort kennenzulernen.

Während Ihres Aufenthalts an einer europäischen Partneruniversität erhalten Sie Einblick in die Arbeits- und Herangehensweisen von KollegInnen aus Ihrem Arbeitsbereich, tauschen gute Beispiele aus, erhalten hilfreiche Impulse für Ihre Arbeit und knüpfen Kontakte. Zudem wenden Sie das bislang im Lehrgang erworbene Wissen an und erkunden, wie an Ihrer Partnerhochschule mit gesellschaftlichen Herausforderungen umgegangen wird.

Ihr Aufenthalt erfolgt entweder im Rahmen einer

  • Hospitation in einem für Sie interessanten Arbeitsbereich oder
  • für Ihren Arbeitsbereich relevanten Staff Week.

Den Aufenthalt organisieren Sie selbst. Informationen zu möglichen Institutionen erhalten Sie bei Renate Krüßmann (International Office): Renate.Kruessmann@uni-konstanz.de, Durchwahl -5234.

Die Auswahl Ihres Auslandaufenthalts ist begründungspflichtig und muss einen Mehrwert für Ihren Arbeitsbereich erkennen lassen.

Ihr Aufenthalt wird über den sog. Mobilitätszuschuss finanziert. Es handelt sich dabei um eine Art Stipendium, das über länderbezogene Tagespauschalen die Kosten für Reise, Unterkunft und Verpflegung im Gastland decken soll (sog. „Erasmus+ Pauschalen“).

Modul 4: Vertiefungsworkshop Interkulturelle Kompetenz

Termine:

1 Termineà 8 Stunden :

  • Termin 1, 08.30 - 16.00, Raum

Trainerinnen: Agnieszka Vojta (Trainerin für interkulturelle Kompetenz, International Office), N.N.

Inhalte: Basierend auf dem Grundlagentraining stellen Sie einen Bezug zwischen den Inhalten des Lehrgangs und Ihren Arbeitsplatz her und reflektieren Ihren persönlichen Lernprozess. Sie haben dabei die Gelegenheit, noch bestehende Fragen im Austausch mit der Gruppe und den Trainerinnen zu klären. Dazu ergänzend erhalten Sie Einblick in die Strategien Internationalisierung und Diversity Management an der Universität Konstanz.

Am Ende Moduls evaluieren Sie zusammen mit den anderen TeilnehmerInnen den Lehrgang und bekommen Ihr Teilnahmezertifikat überreicht.

Methoden: Theoretische Inputs, Gruppendiskussionen, Praxis- und Reflexionsübungen, Einzelaufgaben, kollegialer Austausch

Bedingungen für die erfolgreiche Teilnahme

Nach erfolgreicher Teilnahme an allen 4 Modulen erhalten Sie ein Teilnahmezertifikat der Universität Konstanz. Die erfolgreiche Teilnahme setzt voraus, dass Sie bei

  • Modul 1 an mindestens 2 der 3 Termine mitgewirkt haben
  • Modul 2 mindestens an 3 der 4 Termine teilgenommen haben
  • Modul 3 mindestens 2 Tage an einer Partneruniversität im Ausland waren
  • Modul 4 besucht haben.

Zudem bitten wir Sie darauf zu achten, dass Sie während der angekündigten Weiterbildungszeiten durchgängig anwesend sein können.


Wie kann man sich bewerben?

Da der Lehrgang eine umfangreiche Weiterbildung ist, bitten wir  Sie, uns in einem Motivationsschreiben (max. Umfang: 1,5 Seiten) zu erläutern, warum Sie an der Entwicklung Ihrer interkulturellen Kompetenzen im Hinblick auf Ihren Tätigkeitsbereich interessiert sind.

Gehen Sie dabei z. B. auf folgende Fragen ein:

  • Welche Bedeutung haben interkulturelle Kompetenzen für Sie (beruflich und persönlich)?
  • Warum möchten Sie den Lehrgang absolvieren? Was sind Ihre Ziele?
  • Wie könnte Ihr Arbeitsbereich von Ihrer Lehrgangsteilnahme profitieren?
  • Welche Ideen bringen Sie bereits für den Auslandsaufenthalt an einer europäischen Partneruniversität mit?
  • Über welche Sprachkenntnisse verfügen Sie? Bitte beachten Sie, dass für die Teilnahme am Lehrgang Englischkenntnisse auf einem Niveau von mindestens B1 erforderlich sind.

Bitte senden Sie ein Motivationsschreiben (max. Umfang: 1,5 Seiten) bis 25. Oktober 2019 an Kerstin.Melzer@uni-konstanz.de oder Simone.Boesch@uni-konstanz.de.

  • Legen Sie Ihrer Bewerbung bitte die schriftliche Befürwortung durch den/die AbteilungsleiterIn, Leiterin Stabsstelle, LeiterIn Zentrale Einrichtung oder ProfessorIn mit (Scan oder per Hauspost an Kerstin Melzer, Fach 224). Hier finden Sie das entsprechende Formular.
  • Eine Auswahlkommission, die sich aus Vertretungen von Personalabteilung, International Office und Personalrat zusammensetzt, wählt die Teilnehmer*innen aus. Rückmeldungen erhalten Sie bis Anfang November 2019.