Hinweise zum Programm ERASMUS Personalmobilität

Das Erasmus-Programm der EU bietet seit 2007 die Möglichkeit der Mobilität von MitarbeiterInnen. Es unterstützt die Internatio­na­li­sie­rung der europäischen Hochschulen durch Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen von Hoch­schulpersonal (primär Verwaltungsangestellte) an europäischen Hochschulen und an Unter­nehmen/Institutionen in einem der Erasmus Teilnahmestaaten. Seit 2015 beantragt die Universität Konstanz auch Mittel für Personalmobilitäten im Rahmen der "Erasmus+ International Credit Mobility" für den Austausch mit Ländern jenseits der EU: gegenwärtig Ukraine, Serbien, Kosovo, Südafrika, Israel (Stand April 2016).

An der Universität Konstanz kann diese Mobilitätsmaßnahme grundsätzlich von allen wis­senschaftsunterstützenden Mitarbeitenden genutzt werden, unabhängig von Einstufungen und Arbeitsbereichen, weil

  • alle Mitarbeitende zum Erfolg der Universität Konstanz beitragen und kulturelle Sensibilität in allen Arbeitsgebieten einer internationalen Hochschule relevant sind
  • Fremdsprachenkenntnisse gefördert und gepflegt werden
  • Anregungen für die eigene Arbeit gewonnen werden
  • durch die Präsenz an Partnerhochschulen für die Universität Konstanz geworben wird

Eine Personalmobilität kann im Rahmen von organisierten „Staff Weeks“ (Ausschreibung erfolgt durch die gastgebende Hochschule) oder als individueller Arbeitsbesuch (Work Shadowing - Kontaktaufnahme und Arbeitsprogramm erfolgt in Eigenregie) stattfinden.

Sofern ausreichend Mittel zur Verfügung stehen, kann eine einwöchige Mobilitätsmaß­nah­me pro Fachbereich/Abteilung je Hochschuljahr gefördert werden. Reise- und Aufenthaltskosten für Arbeitstage werden anhand von Pauschalen finanziert. Personalmobilitäten kön­nen an einer der rund 230 Erasmus Partnerhochschulen durchgeführt werden, in Aus­nah­mefällen auch an anderen Hochschulen und Unternehmen in Europa.

Es stehen drei Förderlinien zur Auswahl:

  1. Teilnahme am Zertifikat Interkulturelle Kompetenz: Die Ausschreibung für 2016/2017 erfolgt voraussichtlich im Frühsommer 2016. Ein einwöchiger Auslandsaufenthalt kann im Rahmen von Staff Weeks oder individuell erfolgen.
  2. Teilnahme an Staff Weeks: Einladung der Partnerhochschulen und Informationen werden zeitnah an die Fachbereiche bzw. thematisch passende Abteilungen weitergeleitet, i.d.R. steht Internationalisierung im Focus, Zielgruppe sind häufig International Offices und KoordinatorInnen der Fachbereiche.
  3. Individuelle Aufenthalte zur thematischen Weiterbildung: Das International Office sollte so früh wie möglich in entsprechende Vorhaben eingebunden werden. Es gibt keine festen Bewerbungsfristen, doch sollten Personalmobilitäten im laufenden Hochschuljahr mit der Hochschulkoordinatorin bis Ende Januar abgestimmt sein.

Aufgrund der begrenzt zur Verfügung stehenden Mittel muss ggf. eine Auswahl stattfinden. Kriterien für die Förderungszusage sind

  • Motivation und Arbeitsvorhaben
  • Bedarf von Sprachkenntnissen für den Arbeitsalltag
  • Programm einer Staff Week
  • Bedeutung des Auslandsaufenthaltes für das jeweilige Arbeitsgebiet
  • Regionale Verteilung der gastgebenden Hochschule
  • Relevanz der Partnerhochschule für die Universität Konstanz
  • Es werden bevorzugt Mitarbeitende gefördert, die noch keine Mobilität nutzen konnten

Personalmobilitäten werden bevorzugt im Rahmen des Lehrgangs „Interkulturelle Kompetenz“ gefördert – zu diesem Lehrgang gehören Trainingseinheiten in Interkultureller Kompetenz, Sprachkurse und ein Auslandsaufenthalt. Der erste Lehrgang findet ab April 2015 statt, aufgrund der großen Nachfrage ist ein zweiter Lehrgang für 2016 geplant.