Personalentwicklung für das wissenschafts-unterstützende Personal

Ob Digitalisierung, Internationalisierung oder Wertewandel: Der Arbeitsalltag der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im wissenschaftsunterstützenden Dienst unterliegt ständigen Veränderungen. Hier setzt Personalentwicklung an und fragt, welche Unterstützung Beschäftigte und Führungskräfte benötigen, um auch weiterhin ihre Aufgaben gut und gerne erledigen zu können.

Die Personalentwicklung bietet hierfür bedarfsorientierte Maßnahmen und Angebote zu folgenden Themenbereichen:

  • Ankommen an der Universität (z. B. Toolbox und Checkliste für Vorstellungsgespräche, Leitfaden und Einführungskurs für neue Beschäftigte)
  • Fortbildungsangebote zur Entwicklung der fachlichen und überfachlichen Kompetenzen (z. B. interne und externe Weiterbildungsmöglichkeiten, Staff Exchange)
  • Führungskräfteentwicklung (z. B. Qualifizierungsangebote für neue Führungskräfte, individuelle Angebote für erfahrene Führungskräfte)
  • Individuelle Förderung von MitarbeiterInnen (z. B. Mitarbeitergespräche)
  • Konfliktprävention und Konfliktlösung (z. B. Hospitationen, Teamentwicklungsmaßnahmen, psychosoziale Beratung, Mediation)
  • Betriebliche Gesundheitsförderung (Arbeitskreis Gesunde Uni)
  • Austritt aus der Universität (z. B. Wissenstransferprozesse)

Detailierte Informationen zu den Angeboten der Personalentwicklung für wissenschaftsunterstützende Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen erhalten Sie, wenn Sie sich oben rechts unter "Meine Universität" einloggen.


Aktuelles aus der Personalentwicklung für wissenschaftsuntersützende MitarbeiterInnen

Führungsgrundsätze für Verwaltung, Technik, KIM und TFA

Prozessauftakt am 18. und 19. Dezember 2017

Die Abteilungsleitungsrunde (AL), bestehend aus dem Kanzler, den LeiterInnen der Abteilungen des Universitätsverwaltung, den Leiterinnen der Stabsstellen des Rektors und der Direktorin von KIM, hat beschlossen, für ihre Bereiche Führungsgrundsätze zu entwickeln.

In einem partizipativen Prozess wird der Entwurf der AL den Führungskräften der nachfolgenden Führungsebenen und den MitarbeiterInnen vorgestellt und ihre Anregungen aufgenommen.

Die ersten Workshops für Führungskräfte der Sachgebiets- und Teamebene (bei KIM: der Abteilungs- und Sachgebietsebene) finden am 18. und 19. Dezember 2017 statt. Weitere Termine folgen.

Ergebnisse des Führungsfeedbacks

In den Workshops für wissenschaftsunterstützende MitarbeiterInnen im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung psychische Belastungen am Arbeitsplatz wurde Führung als zentrales Handlungsfeld identifiziert. Führungsverhalten steht im engen Zusammenhang mit Wohlbefinden, Zufriedenheit und Motivation bei der Arbeit und ist somit erfolgsentscheidend für die Universität. Die Abteilungsleitungsrunde hat daraufhin entschieden, die Führungskultur in ihren Bereichen aktiv weiterzuentwickeln und mit einem Führungsfeedback zu starten.

In dieser Befragung konnten MitarbeiterInnen das Führungsverhalten ihrer direkten Führungskraft und der obersten Leitung ihres Bereichs bewerten. Führungskräfte waren zudem aufgefordert, ihr eigenes Führungsverhalten einzuschätzen.

Inzwischen liegen die allgemeinen Ergebnisse über die Universitätsverwaltung, die Stabsstellen, das KIM und die TFA vor. Im Dezember haben die obersten Leitungen zudem ihre persönliche Bewertung erhalten.

An der Universität Konstanz beteiligten sich am Führungsfeedback 382 MitarbeiterInnen (dies entspricht einer Rücklaufquote von 63 Prozent) sowie 64 Führungskräfte (die Rücklaufquote liegt hier bei 76 Prozent).

Folgende Führungsaspekte wurden beleuchtet

  • Kommunikation und Information
  • Zusammenarbeit
  • Umgang mit Konflikten
  • Vorbildfunktion
  • Mitarbeitende fördern und fordern
  • Paradoxe Führung

Als übergeordnetes Ergebnis stellte sich heraus, dass 70 Prozent aller Befragten mit dem Führungsverhalten ihrer direkten Führungskraft und 73 Prozent der Führungskräfte mit ihrem eigenen Führungsverhalten zufrieden sind.

Als Führungsstärken wurden gewürdigt

  • Ein fairer und respektvoller Umgang
  • Die Berücksichtigung persönlicher Lebensumstände oder Bedürfnisse
  • Hohe Freiräume (wenig Kontrolle)
  • Vertrauen in die Leistung der MitarbeiterInnen

Als ausbaufähig wurden erachtet

  • Ein offener Umgang mit Informationen oder Erläuterungen zu Entscheidungen
  • Unterstützung bei den persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten
  • Rollen- und Erwartungsklärung, Zielsetzungen und Feedback
  • Teambuilding und Konfliktfähigkeit
  • Vorbildfunktion der Führungskräfte

Die Leitungen haben die Rückmeldungen zu ihrem Führungsverhalten erhalten. Sie besprechen nun die allgemeine Auswertung über alle teilnehmenden Bereiche mit ihren MitarbeiterInnen, um Ansatzpunkte zu finden, wie in ihrem Bereich Führung in Zukunft noch besser gelingen kann.

Die Ergebnisse des Führungsfeedback können ab Mitte Januar bis zum Ende Februar 2018 hier eingesehen werden.

Workshop für WissenschaftsmanagerInnen im Januar 2018

Wissenschaftsmanagement: Projekte erfolgreich steuern

Ganz gleich, ob Mittel für ein bestimmtes Projekt eingeworben wurden, neue Ideen umgesetzt oder Umstrukturierungen realisiert werden sollen:

Projekte im Wissenschaftsmanagement sind komplex und stellen die zuständigen KoordinatorInnen vor große Herausforderungen. Meist gilt es zahlreiche Schnittstellen zu steuern.

Eine gute Methodenkenntnis des Projektmanagements allein ist oft nicht ausreichend, um solche Projekte erfolgreich zu koordinieren und zu einem zufriedenstellenden Ende zu führen. Im Wissenschaftsbetrieb mit einem starken partizipativen Ansatz ist vor allem ein gutes Beziehungsmanagement und das nötige (Fach-)Kulturwissen gefragt, um die verschiedenen Anspruchsgruppen aktivieren, involvieren und motivieren zu können.

Der 1,5-tägige Workshop legt daher den Schwerpunkt auf Kommunikation, Konfliktmanagement und Nachhaltigkeit.

Termine:

22.01.2018 10:00-16:00 Uhr

23.01.2018 9:00-15:00 Uhr

Trainerin: Dr. Sabina Fleitmann (Organisationsberaterin/-entwicklerin, Inhaberin ProfiL / Beratung-Management-Bildung für Verbände und Hochschulen).

Weitere Informationen zum Workshop und Anmeldung unter

https://asd-veranstaltungen.uni-konstanz.de/wissenschaftsmanagement/event.php?vnr=c6-10a.

Weitere Informationen zur Trainerin unter

https://asd-veranstaltungen.uni-konstanz.de/wissenschaftsmanagement/event.php?vnr=c6-10a.

Die Fortbildungslinie für WissenschaftsmanagerInnen ist ein Kooperationsprojekt des Academic Staff Development und der Personalentwicklung für den wissenschaftsunterstützenden Dienst.

Toolbox für Vorstellungsgespräche

Für Mitglieder von Bewerbungskommissionen

Der modular aufgebaute Leitfaden erläutert anhand praktischer Tipps, wie die Eignung der KandidatInnen objektiv prüfen und vergleichen können, um tatsächlich die Person am Ende auswählen zu können, da am besten zur Stelle und zum Team passt.

Gleich einloggen und Toolbox downloaden.