Fair formulieren

Wie Sie Ihre Texte und Vorträge gendergerecht und diskriminierungsfrei gestalten.

Durch die Verwendung von gendergerechter Sprache können stereotype Rollenbilder überwunden und Diskriminierungen abgebaut werden. Sie hilft eine symmetrische Wahrnehmung zu gewährleisten. Die Universität Konstanz hat sich dazu verpflichtet in allen Veröffentlichungen gendergerechte Sprache zu verwenden. 

Ihre Texte werden dikriminierungsfrei, wenn Sie

  • klar formulieren so, dass aus Ihrem Text hervorgeht, ob Sie ausschließlich Frauen meinen oder ausschließlich Männer, oder ob Sie alle Geschlechter meinen.
  • Frauen und Männern explizit benennen, wenn Sie (nur diese) beide meinen.
  • stereotype oder veraltete Rollenbilder vermeiden.
  • verständlich und lesefreundlich formulieren.
  • nicht mit einer „Generalklausel“ darauf verweisen, dass Frauen zwar gemeint sind, aus Gründen der Lesbarkeit des Textes jedoch auf die weibliche Form verzichtet wird (die sogenannte Legaldefinition).
  • die Student(in) oder Mitarbeiter(in) nicht einklammern.
  • keine Schrägstriche wie in Lehrer/inn/en  verwenden. Schrägstriche machen Ihre Texte in komplexen Satzgefügen schwer lesbar.
  •  den Genderstern * statt des Binnen-I verwenden (z.B. Student*in). So schließen Sie Menschen aller geschlechtlichen Identitäten ein.

Im Fortbildungsprogramm werden regelmäßig Seminare zur Umsetzung einer geschlechtergerechten Sprache angeboten.

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