Veranstaltungen zum Thema Diversity

Veranstaltungsarchiv

Lesung bestenfalls alles - Von pittoresken Identitätskrisen und der Suche nach dem Selbst

Die Autorin und Spoken Word-Performerin Tania Witte liest im Rahmen einer Lesereise der IBH-AG Gender & Diversity aus dem dritten Teil ihrer Romantrilogie, die von der Presse gerne mit Amistead Maupins „Stadtgeschichten“ verglichen wurde. Die Trilogie lebt von ihren queeren Charakteren und deren Suche nach einem Platz in der Gesellschaft und den Wurzeln ihrer Identität. Dabei führt bestenfalls alles zwei Protagonist*innen auf einen turbulenten Roadtrip von Berlin nach Friedrichshafen und Zürich, wo sie erkennen müssen, dass Suchen zwar spannend, Finden aber nicht immer erstrebenswert ist.

Ergänzt wird die Lesung durch Erzählsequenzen, eine Spoken-Word-Performance und eine Diskussion mit dem Publikum.

Vortrag und Workshop

On behalf of the European Network against Racism (ENAR), Dr. Natasha A. Kelly updated the current country report on racism in the employment sector in 2017. Based on many sources of data, official, unofficial, academic and experiential, Dr. Kelly will provide an overview of the current situation on Germany's labor market: Which rules and regulations apply against racism in the employment sector? Which "Best Practice Examples" have been implemented to counter racial discrimination in the workplace? Dr. Kelly's presentation will be followed by a Q&A session to invite the audience's perspective and to engage in discussion.

In the next day's workshop, she invites students to analyse three case studies due to understand the German situation and contextualize the labour market and its legal framework. The workshop is targeted at People of Colour who are prospective entrants into the German labor market. It serves as a platform to exchange experiences and to develop own strategies for action.

Natasha A. Kelly
Has a PhD in Communication Studies and Sociology with a research focus on colonialism and feminism. She served as Secretary of the European Union in the Council for Integration and Migration of the Berlin Senate (2012 - 2016). She considers herself to be an "academic activist" two important features that can be seen individually, but never separately from each other.

Bridging Gaps e. V. in cooperation with HTWG Konstanz, Referat für Gleichstellung, Familienförderung und Diversity, Universität Konstanz and VEUK - Der Alumni-Verein der Universität Konstanz

Fachgespräch

Studierende mit nicht-sichtbaren Behinderungen, wie chronischen oder psychischen Erkrankungen, stellen die Mehrzahl unter den Student_innen mit Behinderungen.

Das Internationale Fachgespräch ging den Fragen nach, welche spezifischen, für das Studium relevanten, Barrieren und Benachteiligungen sich für die Betroffenen ergeben und vor welche Herausforderungen das die Dozierenden und Beratenden an den Hochschulen stellt.

Mit fachlichen Inputs und kollegialem Austausch wurden diese Leitfragen diskutiert, für die Belange der Zielgruppe sensibilisiert und die Herausforderungen für die Hochschulen reflektiert.

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Workshop und Diskussion

Phänomen – Entwicklung – Auswirkungen

In dem Workshop reflektieren die Teilnehmenden gemeinsam über Dimensionen der anti-muslimischen, rassistischen Diskurse. In einem einführenden theoretischen Teil steht die Frage im Mittelpunkt, wie antimuslimischer Rassismus gesellschaftlich wirkt. In einem weiterführenden praktischen Teil suchen die Teilnehmenden gemeinsam nach Handlungsstrategien, um Rassismus zu erkennen und zu entgegnen.

In der Podiumsdiskussion analysieren und diskutieren die ReferentInnen Dr. Farid Hafez, Yasemin El-Menouar und Sindyan Qasem gemeinsam mit dem Publikum über das Phänomen des antimuslimischen Rassismus/der Islamfeindlichkeit sowie den Entwicklungen und Auswirkungen.

Eine Veranstaltung der Muslimischen Hochschulgruppe der Universität Konstanz und Bridging Gaps e. V.

Mit freundlicher Unterstützung der Integrationsbeauftragten der Stadt Konstanz, des Referats für Gleichstellung, Familienförderung und Diversity Universität Konstanz, HTWG Konstanz und Robert Bosch Stiftung.

Ein multimedialer Vortrag

Was ist an Haaren politisch? Ist die Frage "Woher kommst du ursprünglich?" rassistisch? Wie reagiere ich auf rassistische Witze?

Außerdem geht es um Alltagsrassismus, mediale Bilder, Schwarze deutsche Geschichte und anderes.

Mit Anne Chebu, Autorin von "Anleitung zum Schwarz sein"

Eine Veranstaltung von HTWG Konstanz, Universität Konstanz, Stadt Konstanz und Bridging Gaps e. V.

Open Space: „Aus dem gesamten Potential schöpfen - Vielfalt (er)leben an der Universität Konstanz“

Die Universität Konstanz ist vielfältig; sie fördert Vielfalt und setzt sich das Ziel, Studien-, Forschungs- und Arbeitsbedingungen zu ermöglichen, in denen sich jede und jeder Einzelne optimal entfalten und entwickeln kann.

Die Vielfalt der Universität, das sind wir: Studierende, Lehrende, Forschende, Mitarbeitende, Gäste. Wir sind Eltern oder Angehörige von Pflegebedürftigen, wir haben vielfältige Bildungshintergründe, Biografien und Identitäten, wir haben viel oder wenig Geld, wir arbeiten oder studieren in Voll- oder Teilzeit, wir sprechen viele Sprachen, wir haben Behinderungen oder werden behindert…

Wir alle gestalten den Lebens-, Lern- und Arbeitsort Universität mit und sind mitverantwortlich für eine Kultur der Anerkennung, für Chancengleichheit und den Abbau von Barrieren.

Vielfalt betrifft uns alle: wir sind alle „anders“ und alle „gleich“.

Im Namen des Rektorats laden wir alle Universitätsangehörigen ein, in einen gemeinschaftlichen Dialog zum Thema Vielfalt/Diversity zu treten, kreative Ideen zu sammeln, verschiedene Perspektiven und Anliegen kennen zu lernen und gemeinschaftlich anzugehen.

Das Konferenzformat „Open Space“ ermöglicht, passend zu unserem Thema, vielfältige Austauschräume, in denen jede und jeder willkommen ist, frei, selbstverantwortlich und gemeinschaftlich mitzudiskutieren.

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Die Universität Konstanz, die HTWG Konstanz und die Stadt Konstanz haben am 20. März 2015 gemeinsam die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet.

Bei der Veranstaltung zur „Charta der Vielfalt für Konstanz“ wurden Themen und Projekte diskutiert, die alle beteiligten Institutionen betreffen und soziale Aspekte aufgreifen. Es gab zwei World Cafés zu den Themen Barrierefreiheit und Bildungschancen. Folgende Projektpartner_innen haben sich an den World Cafés beteiligt:

Randi von Stechow - "Galerie mit Nebenwirkungen" (Diakonisches Werk des Kirchenbezirks Konstanz)

Stephan Grumbt - "Barrieren sehen, Barrrieren abbauen" (Behindertenbeauftragter der Stadt Konstanz)

Nadine Lages - „SmS - Studis mit Studis" (Projekt der Universität Konstanz)

Marlies Piper (Sozialberatung seezeit)

Alexandra Frasch und Menna el Assady - "Studieren im Asyl" (International Office Universität Konstanz)

Dirk Tinner - "Vorbereitungsklassen für zugewanderte Kinder" (Geschwister-Scholl-Schule Konstanz)

Regina Bendokat - "Flüchtlinge in Ausbildung bringen" (Save me inkl. B-Welcome)

Philipp Cinkul - "Hochschulinitiative Arbeiterkind" (Universität Konstanz)

Barbara Riedel-Bader - "Chancengleichheit an Schulen" (Ellenrieder-Gymnasium Konstanz)

Im Rahmen der World Cafés wurden bestehende Projekte vorgestellt und diskutiert. Darüber hinaus wurde die Notwendigkeit eines verstärkten Austausches zwischen den einzelnen Koordinationspartner_innen betont. Eine stärkere Vernetzung und Zusammenarbeit wird angestrebt, um Synergien besser nutzen zu können.

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Vortrag und Workshop von Dorothea Zwölfer

Erfahrungen einer evangelischen Pfarrerin

So selten direkte Begegnungen mit Transsexuellen auch sein mögen, Fairness und Unbefangenheit sollten im privaten und beruflichen Umfeld Standard sein. Diskriminierung ist am Arbeitsplatz ohnehin verboten.

In dem Workshop von Dorothea Zwölfer gibt es Informationen über Transsexualität und die Möglichkeit, Vorurteile zu reflektieren. Das dient der Vorbereitung auf professionelles Handeln im Arbeitsleben. Wer nach dem Studium Kinder unterrichten möchte, in Teams arbeiten oder Teams führen möchte, im Personalwesen oder im Rechtssystem tätig sein möchte usw., ist zu der Veranstaltung mit Dorothea Zwölfer herzlich eingeladen!

Konstanz International

Einmal jährlich ruft die »Charta der Vielfalt« zu einem bundesweiten Aktionstag auf, an dem unterschiedlichste Institutionen den Vielfaltsgedanken in den Fokus rücken.

Die Universität Konstanz, die HTWG und die Stadt Konstanz haben 2015 die Charta der Vielfalt unterschrieben. Wir wollen gemeinsam mit Ihnen und Euch den Tag der Vielfalt und Internationalisierung am 7. Juni 2016 ab 11:15 Uhr feiern.

Alle an eine Tafel! Dieses Jahr haben wir den Tag der Vielfalt unter das Motto Internationalisierung gestellt. Gemeinsames Essen, internationales Flair, Diskussionen über Gerechtigkeit im Alltag, Vorträge und vieles mehr werden diesen Tag bereichern. Eine große Tafel quer über den Campus der HTWG wird unser Ort der Begegnung sein. Wir freuen uns auf Sie und Euch!

Alltagsrassismus in Deutschland

Eine Ausstellung, die Besucher*innen dazu anregt, ihre eigenen Stereotype, Denkmuster und Sprache zu reflektieren. Die Fotos zeigen nicht nur einen Dialog zwischen Schwarzen und weißen Konstanzer*innen, sondern laden auch zum Dialog mit den Betrachter*innen ein. Sie sollen zum Nachdenken anregen, Bewusstsein schaffen und Anstoß für offene Gespräche sein.

Organisiert von Bridging Gaps e. V. mit freundlicher Unterstützung von FGL Konstanz, Stadt Konstanz, MA Studiengang Kulturelle Grundlagen Europas, Referat für Gleichstellung und Familienförderung, AStA Uni Konstanz – Gleichstellungsreferat

Öffentlicher Vortrag "Mehrsprachigkeit als Gewinn - meine Erfahrungen" von Cem Özdemir (Bundesvorsitzender der Grünen und MdB)

Diversity Ringvorlesung

  • "Bildungsgerechtigkeit und Vielfalt“: Rahmenprogramm zur Unterzeichnung der Charta der Vielfalt mit HTWG und Stadt Konstan
    Dr. Özkan Ezli, Prof. Dr. Claudia Diehl, Kathrin Muckenfuß, Tino Bargel, Dr. Waltraud Liebl-Kopitzki et al
  • Ziemlich cool und nicht behindert – Gebärdensprache-Apps als Technologien des Selbst?
    Prof. Dr. Beate Ochsner, Universität Konstanz
  • Mehrsprachigkeit als Gewinn – meine Erfahrungen
    Cem Özdemir, Bundesvorsitzender der Grünen und MdB
  • Studieren mit Prüfungsängsten: Ein Modellprojekt der Universität Konstanz
    Anna Blank und Dr. Michael Odenwald et al, Universität Konstanz
  • Antidiskriminierung an Hochschulen: Im Spannungsfeld zwischen Elitenförderung und Bildungsgerechtigkeit
    Dr. Margit E. Kaufmann, Universität Bremen
  • Mehrsprachigkeit als Teil von Vielfalt. Der Weg der Leuphana Universität Lüneburg
    Nura Miralles Andress, Leuphana Universität Lüneburg

Gefahren - Chancen - Freiräume

Artem Uspenskij (quarteera, Berlin) und Sven Stabroth (Tochka Opory, Kiev) berichten.

In Kooperation mit den Hochschulgruppen Ost|Europa und UniQueer

Podiumsdiskussion

Die Podiumsdiskussion wirft Fragen nach Bildungschancen für Kinder/ Studierende aus so genannten bildungsfernen Elternhäusern auf. Im internationalen Vergleich wird das deutsche System dafür kritisiert, dass die soziale und ethnische Herkunft individuelle Bildungsbiographien und gesellschaftliche Bildungschancen stark beeinträchtigt. Ist Bildungsgerechtigkeit an deutschen Hochschulen schon Realität oder noch Utopie? Die Podiumsgäste diskutieren realistische Lösungsideen und -strategien.

Eine Veranstaltung von: Referat für Gleichstellung und Familienförderung, Universität Konstanz und Gleichstellungsbüro, HTWG

In Kooperation mit: Arbeiterkind.de

Moderation: Marion Woelki, Referat für Gleichstellung und Familienförderung der Universität Konstanz

Workshop mit Cem Kirmizitoprak

Unsere Gesellschaft neigt dazu, Menschen in Kategorien einzuteilen. Bist du im Rollstuhl? Also gehörst du für viele in die Kategorie „behindert“. So erfahren Menschen mit einer Behinderung viel zu viel Missachtung von Ämtern, im Einkaufszentrum und in vielen anderen Situationen. Oft werden eher Angehörige als die Person selbst angesprochen.

Im Workshop werden wir zwei Videos anschauen, die zeigen, wie ein anderer Umgang möglich ist, sowie einen kleinen Theorieteil mit Info-Referat hören. Am Schluss gibt es außerdem die Möglichkeit, Rollstühle und Blindenstöcke einmal selbst auszuprobieren.

Cem Kirmizitoprak ist politischer Vertreter für Menschen mit Behinderung im Kanton St. Gallen. In dieser Position kämpft er immer wieder gegen Barrieren und diskriminierende Regelungen und Gesetze, die Menschen mit Behinderungen das Leben erschweren.

Hierbei setzt er sich für das Prinzip der Inklusion ein, bei dem unter der Anerkennung von Vielfalt und Diversität ein vollständig hindernisfreies und gleichberechtigtes Leben für alle erreicht werden soll.

Die Veranstaltung ist organisiert vom Referat für Gleichstellung des AStA der Uni Konstanz mit freundlicher Unterstützung des Gleichstellungsrats der Uni Konstanz.

Workshop

Leitung: Dr. Urmila Goel, Berlin, Wissenschaftlerin, Autorin und Trainerin mit Schwerpunkten Migration, Rassismus und Heteronormativität, www.urmila.de Teilnehmende: Studierende

Nicht alle Studierende an Hochschulen werden gleich behandelt. Manche Studierende erleben immer wieder, dass sie als anders betrachtet werden, dass ihre Biographien nicht den Erwartungen entsprechen, dass sie schlechtere Chancen haben, dass sie offen oder verdeckt diskriminiert oder ausgegrenzt werden.

Im Workshop beschäftigen wir uns mit den Diskriminierungen und Ausgrenzungen, die Menschen erfahren, weil sie als Migrant/innen wahrgenommen werden, weil ihnen einen Migrationshintergrund zugeschrieben wird, weil Andere sie nicht als Deutsch anerkennen.

Im Workshop sammeln wir zuerst Erlebnisse, bei denen Studierende aufgrund ihrer angenommenen Herkunft diskriminiert bzw. ausgegrenzt wurden. Diese Erlebnisse können von denen eingebracht werden, die die Diskriminierung erfahren haben, genauso von jenen, die ungewollt andere diskriminiert haben, und von jenen, die solche Ausgrenzungen beobachten und handeln wollen.

Mit Hilfe der kritischen Rassismusforschung werden wir analysieren, was jeweils vorgefallen ist und ob es sich um rassistische Ausgrenzung handelt. Auf der Grundlage werden wir diskutieren, wie mit rassistischen Ausgrenzungen an der Hochschule umgegangen werden kann.

Der Workshop ist prozessorientiert und interaktiv. Der Ablauf hängt davon ab, wer teilnimmt und welche Erfahrungen eingebracht werden. Es wechseln sich Diskussionen, Arbeitsgruppen und Theorie-Inputs ab. Da die Auseinandersetzung mit Rassismus schmerzhaft ist und es im Sprechen über Rassismus notwendigerweise zur Wiederholung von Rassismuserfahrungen kommt, ist es wichtig, dass alle Teilnehmenden miteinander achtsam umgehen, bereit zur Selbstreflexion und kritikfähig sind.