Sie wollen einen DFG-Antrag stellen?

Auf diesen Seiten finden Sie Informationen, die Ihnen beim Planen und Schreiben des Antrags helfen

Generelle Informationen 

Die DFG stellt für alle Förderprogramme Merkblätter bereit. Sie finden hier sehr viele nützliche Informationen, wie den Leitfaden für die Antragstellung für Projektanträge.

Hinweise zu einzelnen Förderprogrammen

Sachbeihilfe

Im Rahmen der Sachbeihilfe können Sie den Anforderungen Ihres Forschungsvorhabens entsprechend verschiedene Module beantragen.

Ein wichtiges Modul für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler ist die „Eigene Stelle”. Mit diesem Modul können Sie Gelder für die Finanzierung Ihrer Stelle beantragen, um sich mit ganzer Arbeitskraft Ihrem Projekt zu widmen. Bitte beachten Sie, dass Sie eine Arbeitgebererklärung benötigen, wenn Sie die eigene Stelle beantragen. Mit dieser Erklärung sagt die Universität zu, Sie im Erfolgsfall für die Projektlaufzeit einzustellen. Die Arbeitgebererklärung wird vom Kanzler unterschrieben. Bitte wenden Sie sich an den Forschungssupport, wenn Sie eine Arbeitgebererklärung benötigen.

Im Rahmen des Basismoduls können Sie weitere Mittel beantragen, die für die erfolgreiche Durchführung Ihres Vorhabens notwendig sind, insbesondere Personalmittel zur Finanzierung von Promovierendenstellen, technischen AssistentInnen oder studentischen Hilfskräften. Wenn Sie Personalmittel für andere Personen beantragen, brauchen Sie keine Arbeitgebererklärung. Nichtsdestotrotz empfehlen wir, dass Sie das Gespräch in Ihrem Fachbereich suchen, um die möglicherweise notwendige Unterbringung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorzubereiten.

Forschungsstipendium

Mit einem Forschungsstipendium können Sie einen zeitlich begrenzten Forschungsaufenthalt (zwischen drei Monaten und zwei Jahren) im Ausland durchführen. Das Forschungstipendium ist besonders für frisch Promovierte eine gute Möglichkeit, das eigene Portfolio zu erweitern; es ist ein explizites Instrument der Nachwuchsförderung.

Emmy Noether-Programm

Das Emmy Noether-Programm umfasst die in der Regel fünfjährige Förderung einer Nachwuchsgruppe. Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler sollen so früh wissenschaftliche Selbständigkeit erlangen und die Berufbarkeit erhöhen. Bewerben können sich Postdocs mit in der Regel zwei bis vier Jahren Forschungserfahrung nach der Promotion. Die Bewerberinnen und Bewerber müssen über internationale Forschungserfahrung verfügen.

Gern beraten wir Sie, wenn Sie eine Bewerbung in diesem renommierten Programm erwägen. Bei einer Bewerbung um eine Emmy Noether-Gruppe ist die Unterstützung durch den Fachbereich unerlässlich. Bitte suchen Sie frühzeitig das Gespräch mit der Fachbereichsreferentin/dem Fachbereichsreferenten und der Sprecherin/dem Sprecher des Fachbereichs.

Heisenberg-Programm

Das Heisenberg-Programm richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die bereits die Voraussetzungen erfüllen, um auf eine Professur berufen werden zu können.

Mit dem Heisenberg-Stipendium fördert die DFG die Weiterqualifizierung erfolgreicher Bewerberinnen und Bewerber in der Regel bis zu fünf Jahre. Die Unterstützung durch den Fachbereich und die Universität ist dabei unerläßlich. Suchen Sie deshalb frühzeitig das Gespräch mit VertreterInnen des Fachbereichs. Bei der Heisenberg-Professur wird neben der Begutachtung durch die DFG ein Berufungsverfahren an der aufnehmenden Hochschule durchgeführt. Die Universität muss die Professur nach Ablauf der Förderung in ihren Haushalt übernehmen, weshalb hier frühzeitig Gespräche mit Fachbereich und Hochschulleitung zu führen sind.

Beide Programmlinien können mit einem Sachbeihilfeantrag zur Projektförderung verbunden werden.

Forschungsgroßgeräte nach Art. 91b GG

Gemäß Art. 91b GG  kann die DFG in Kofinanzierung mit dem jeweiligen Sitzland die Anschaffung von Forschungsgroßgeräten an Hochschulen fördern. Beachten Sie bitte, dass die Universität Antragstellerin in diesem Programm ist. Dies bedeutet, dass der Antrag über die Universitätsverwaltung eingereicht wird. Davor müssen alle nötigen Absprachen zur Kofinanzierung getroffen sein. Die internen Abläufe sind im Prozessportal der Universität zur besseren Orientierung abgebildet.

Koordinierte Programme

Unter „Koordinierte Programme” fallen die Programmlinien:

- Graduiertenkollegs
- Sonderforschungsbereiche
- DFG Forschungszentren
- Forschergruppen
- Kolleg-Forschergruppen in den Geisteswissenschaften.

Bitte binden Sie den Forschungssupport frühzeitig in die Planung eines Koordinierten Programms ein. Eine Antragstellung erfordert in der Regel eine langfristige Vorbereitung, die Absprache mit verschiedenen universitären Stellen (Rektorat, Academic Staff Development, Referat für Gleichstellung und Familienförderung, Kommunikation und Marketing) und den Gremienweg.

Informationen zum zeitlichen Ablauf und den Antragsschritten finden Sie im Prozessportal der Universität.

Forschungsdatenmanagement

Im Rahmen der Projektbeschreibung werden Sie unter anderem nach Ihrem „Umgang mit den im Projekt erzielten Forschungsdaten” gefragt (Punkt 2.4 ). Forschungsdaten stellen eine wichtige Grundlage für das wissenschaftliche Arbeiten dar. Der Umgang mit Daten ist in den verschiedenen Disziplinen sehr unterschiedlich. Im wesentlichen geht es im Antrag darum, die in Ihrem Forschungsvorhaben relevanten Daten zu identifizieren und die geplanten Maßnahmen zur langfristigen Sicherung und Bereitstellung für Dritte zu beschreiben.

Die DFG hat Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten verabschiedet. Wir möchten Ihnen auch die Seite der DFG empfehlen, die den Hintergrund zu diesen Leitlinien beschreibt, häufig gestellte Fragen zum Thema beantwortet und disziplinspezifische Regelungen sammelt.

Aktuelle Informationen und Hilfestellungen zum Beispiel zum Schreiben eines Forschungsdatenmanagementplans bietet die vom Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Forschung Baden-Württemberg (MWK) finanzierte Informationsplattform forschungsdaten.info. Das Kommunikations-, Informations-, Medienzentrum (KIM) der Universität Konstanz gestaltet die Inhalte der Webseite maßgeblich mit. Ansprechpersonen in Konstanz sind Jessica Rex oder Karlheinz Pappenberger (E-Mail).

Gerätezentren – Core Facilities

Im Rahmen des Auf- und Ausbaus einer flächendeckenden Forschungsinfrastruktur fördert die DFG die Einrichtung von Gerätezentren. Durch transparente Nutzungs- und Managementkonzepte stehen diese Zentren internen wie externen Forschenden offen. Das Portal für Forschungsinfrastrukturen: RIsources ermöglicht die Suche nach existierenden Gerätezentren.

In einem Forschungsvorhaben anfallende projektspezifische Nutzungsgebühren können im Rahmen eines Sachbeihilfeantrags in Form von Pauschalen veranschlagt werden.

Gerätezentren an der Universität Konstanz