Gesundheitswissenschaften

Die Gesundheitswissenschaften an der Universität Konstanz widmen sich in disziplinübergreifender Zusammenarbeit zwischen der Biologie, insbesondere Toxikologie, Psychologie, Sportwissenschaft und Informatik gesundheitlichen Herausforderungen und Belastungen, die durch Alterungsprozesse, toxische Substanzen, Risikoverhalten, körperliche Inaktivität oder Stress verursacht werden – auf molekularer Ebene sowie auf Ebene des Verhaltens. Wichtige Beiträge hierzu leisten derzeit unsere DFG-Forschungsgruppe „The Dynamics of Risk – Perception and Behavior in the Context of Mental and Physical Health” (FOR 2374), das Netzwerk „SMARTACT“, das Fördermaßnahmen für gesundes Ernährungsverhalten und körperliche Aktivität unter Einsatz mobiler Technologien entwickelt, sowie das „MARK-AGE“-Projekt, das Biomarker des menschlichen Alterns identifiziert.

Die Forschung auf diesem Gebiet wird durch das 2018 auf dem Campus eröffnete Zentrum für Trainings- und Bewegungsforschung (Human Performance Research Centre, HPRC) unterstützt, das neueste Technologien für umfassend angelegte Gesundheitsstudien bereitstellt, darunter vier sportwissenschaftliche Labore, in denen alle Aspekte körperlicher Leistungsfähigkeit und Belastung untersucht werden können.