Wissenschaftliche Einbettung

„Die politische Dimension von Ungleichheit“ verbindet signifikante Beiträge der Ungleichheitsforschung aus den verschiedenen fachlichen Disziplinen zu einer neuen Perspektive auf die Zusammenhänge zwischen Ungleichheit und politischen Prozessen. Gemeinsamer Kern ist eine empirisch-analytische, sozialwissenschaftliche Ausrichtung, die alle Forschungsbeiträge teilen. Das methodische Handwerkszeug reicht von der Umfrageforschung über vergleichende Analysen, experimentelle Methoden, quantitative und qualitative Forschung, Fallstudien sowie Mixed-Methods-Designs.

Die Forschung geschieht in Anbindung an die bestehende Forschungsinfrastruktur der Universität Konstanz: Ungleichheit ist ein wichtiges Querschnittsthema in der Forschung der Graduiertenschule Entscheidungswissenschaften, die im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert wird. Inhaltliche Querverbindungen bestehen zum Forschungszweig „Cultures of the Economy“ des Exzellenzclusters „Kulturelle Grundlagen von Integration, der ebenfalls im Rahmen der Exzellenzinitiative gefördert wird. „PDie politische Dimension von Ungleichheit “ greift ferner auf Forschungseinrichtungen wie das SurveyLAB zurück und kooperiert mit der Forschungsinitiative LingVisAnn sowie dem Zentrum für Mehrsprachigkeit   der Universität Konstanz. In der Lehre findet das Forschungsthema insbesondere in den Master-Studiengängen Political Economy sowieSocial and Economic Data Analysis seinen Ausdruck.

Die Erforschung von Ungleichheit profitiert von der bestehenden Spitzenforschung der Universität Konstanz in ihren Profilbereichen der Kulturwissenschaften und der Entscheidungswissenschaften.