Forschungsinitiativen, Infrastruktur- und Transferplattformen

Die Universität Konstanz stellt ein weit verzweigtes Netzwerk an Forschungseinrichtungen dar. So werden im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder das Zukunftskonzept, der Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ sowie zwei Graduiertenschulen gefördert. Darüber hinaus arbeiten an der Universität Konstanz viele Sonderforschungsbereiche, Forschungsinitiativen, -gruppen, und -zentren.

Forschungsinitiativen

Forschungsinitiativen sind zeitlich befristete, fachübergreifende Verbundforschungsprojekte, die aus Mitteln der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder (dritte Förderlinie) gefördert werden. Die Initiativen sollen dazu dienen, das Forschungsprofil der Universität durch interdisziplinäre Vernetzung zu ergänzen und weiter zu entwickeln, indem sie über die Fachgrenzen hinweg neue Möglichkeiten erfolgreicher Kooperationen eröffnen und die internationale Sichtbarkeit der Universität wie auch die Drittmitteleinwerbungen erhöhen. Im Ergebnis sollen so neue, zukunftsorientierte Forschungsschwerpunkte aufgebaut werden.

Transferplattformen

Transferplattformen unterstützen Forschungsvorhaben, die in Kooperation mit Anwendungspartnern aus der Wirtschaft, öffentlichen Einrichtungen oder Verbänden durchgeführt werden, sowie die Vorbereitung innovativer Gründungsvorhaben. Sie werden aus Mitteln der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert.

Infrastrukturplattformen

Aus den Fördermitteln der Exzellenzinitiative werden Infrastrukturplattformen gefördert, die durch ein gebündeltes Angebot spezieller Forschungsinfrastrukturen eine optimale Zusammenarbeit und Gerätenutzung ermöglichen sollen. Die Bewilligung erfolgt für die Dauer von zwei Jahren nach Prüfung durch den Ausschuss für Forschungsfragen. Auswahlkriterien sind die wissenschaftliche Exzellenz, Interdisziplinarität und die externe Förderperspektive.