Transferorientierte Lehre

Transferorientierte Lehrformate ermöglichen aktives, motiviertes Lernen und fördern kritisches Denken. Durch eine klare Projektorientierung können Engagement und Lernerfolg der Studierenden gefördert werden.
Generell unterscheidet man die drei Formate „ Praxisorientierte Lehre“, „Forschendes Lehren“, und „Service Learning“, die sich allerdings nicht in allen Fällen scharf voneinander abgrenzen lassen.

Praxisorientierte Lehre

Die Ausbildung an Hochschulen soll die Studierenden auf die Anforderungen der Berufswelt vorbereiten. Daher ist es von zentraler Bedeutung, die universitäre Lehre mit Praxisimpulsen anzureichern. Beispielsweise können Kooperationsprojekte mit externen Partnern aus der Wirtschaft die Studierenden anregen, sich intensiv mit der Verknüpfung von Theorie und Praxis auseinanderzusetzen.

Forschendes Lehren

Der Forschung einen größeren Stellenwert in der Lehre einzuräumen, ist Kern des Formates Forschendes Lehren. Studierende beteiligen sich am gesamten Forschungsprozess, angefangen bei der Hypothesenbildung, über die Wahl einer geeigneten Methode und deren Anwendung, bis zur Aufarbeitung und Darstellung der Ergebnisse. Der klare Realitätsbezug fördert den Erwerb fachwissenschaftlicher Kompetenzen und nachhaltiges Lernen.

Service Learning

Gesellschaftliche Verantwortung und Transfer von Gelerntem in die Berufspraxis sind Qualifikationsziele für Studierende. Die Methode Service Learning leitet Studierende an, wissenschaftliche Inhalte eines Seminares mit zivilgesellschaftlichem Engagement zu verbinden. Das Bewusstsein der Studierenden für die Relevanz des Fachwissens wird geschärft, motiviertes und engagiertes Lernen werden gefördert.