Millionenzuwendung aus der Industrie für die Photovoltaik-Abteilung im Fachbereich Physik: Die Wissenschaftler freut’s mächtig. "Im Gespräch" wollte von Prof. Giso Hahn, Leiter der Photovoltaik-Abteilung, Details wissen.
Prof. Dr. Giso Hahn:
Natürlich freut uns diese Unterstützung sehr, da sie ja auch eine Anerkennung der bislang geleisteten Arbeit ist. Das Geld vom Bundesumweltministerium im letzten Jahr durfte nur für die Anschaffung neuer Geräte benutzt werden, was sehr hilfreich war, um unseren teilweise sehr veralteten Gerätepark ein wenig auf Vordermann zu bringen. Die 1,25 Millionen sind zum Glück freier verwendbar.
Zum Interview mit Prof. Dr. Giso Hahn
Prof. Dr. Giso Hahn:
Natürlich freut uns diese Unterstützung sehr, da sie ja auch eine Anerkennung der bislang geleisteten Arbeit ist. Das Geld vom Bundesumweltministerium im letzten Jahr durfte nur für die Anschaffung neuer Geräte benutzt werden, was sehr hilfreich war, um unseren teilweise sehr veralteten Gerätepark ein wenig auf Vordermann zu bringen. Die 1,25 Millionen sind zum Glück freier verwendbar.
Der Begriff „Finsteres Mittelalter“ ist für sie Schnee von vorgestern. Doch damit nicht genug: Am liebsten würde sich Dorothea Weltecke, die die Professur für Geschichte der Religionen und des Religiösen in Europa an der Universität Konstanz innehat, ganz vom Begriff „Mittelalter“ verabschieden, „der mir je länger ich mich damit beschäftige, desto weniger gefällt“.
Prof. Dr. Dorothea Weltecke:
Das „finstere“ Mittelalter ist, wie „das Mittelalter“ selbst, eine Erfindung der Neuzeit. In der Hochphase der Begeisterung für die Antike seit dem 15. und 16. Jahrhundert erschien diese als das Maß aller Dinge. Die Zeit zwischen der Antike und dieser eigenen Zeit erschien als eine finstere Zwischenzeit, wo Menschen lebten, die weder Kultur noch Bildung besaßen.
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Prof. Dr. Dorothea Weltecke:
Das „finstere“ Mittelalter ist, wie „das Mittelalter“ selbst, eine Erfindung der Neuzeit. In der Hochphase der Begeisterung für die Antike seit dem 15. und 16. Jahrhundert erschien diese als das Maß aller Dinge. Die Zeit zwischen der Antike und dieser eigenen Zeit erschien als eine finstere Zwischenzeit, wo Menschen lebten, die weder Kultur noch Bildung besaßen.
China – ein Land mit sieben Siegeln? Oder eine aufstrebende, nicht berechenbare Weltmacht? „Im Gespräch“ hat Jürgen Osterhammel, Professor für Neuere und Neueste Geschichte mit Schwerpunkt 19. und 20. Jahrhundert, zu Details befragt.
Prof. Dr. Jürgen Osterhammel:
Da ich mich seit über 30 Jahren und noch dazu als Historiker mit China beschäftige, fallen mir sehr viele Stichworte gleichzeitig ein, die ich in keine Reihenfolge zu bringen vermag. Die Stichworte, die Sie nennen, sind diejenigen, die uns von unseren Medien vorgegeben werden. Sie haben selbstverständlich eine Grundlage in der Wirklichkeit, denn in China werden regelmäßig Menschenrechte verletzt und Medien zensiert. Aber das Bild, das dadurch suggeriert wird, ist doch sehr einseitig.
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Prof. Dr. Jürgen Osterhammel:
Da ich mich seit über 30 Jahren und noch dazu als Historiker mit China beschäftige, fallen mir sehr viele Stichworte gleichzeitig ein, die ich in keine Reihenfolge zu bringen vermag. Die Stichworte, die Sie nennen, sind diejenigen, die uns von unseren Medien vorgegeben werden. Sie haben selbstverständlich eine Grundlage in der Wirklichkeit, denn in China werden regelmäßig Menschenrechte verletzt und Medien zensiert. Aber das Bild, das dadurch suggeriert wird, ist doch sehr einseitig.








