China – ein Land mit sieben Siegeln? Oder eine aufstrebende, nicht berechenbare Weltmacht? „Im Gespräch“ hat Jürgen Osterhammel, Professor für Neuere und Neueste Geschichte mit Schwerpunkt 19. und 20. Jahrhundert, zu Details befragt.
Prof. Dr. Jürgen Osterhammel:
Da ich mich seit über 30 Jahren und noch dazu als Historiker mit China beschäftige, fallen mir sehr viele Stichworte gleichzeitig ein, die ich in keine Reihenfolge zu bringen vermag. Die Stichworte, die Sie nennen, sind diejenigen, die uns von unseren Medien vorgegeben werden. Sie haben selbstverständlich eine Grundlage in der Wirklichkeit, denn in China werden regelmäßig Menschenrechte verletzt und Medien zensiert. Aber das Bild, das dadurch suggeriert wird, ist doch sehr einseitig.
Zum Interview mit Prof. Dr. Jürgen Osterhammel
Prof. Dr. Jürgen Osterhammel:
Da ich mich seit über 30 Jahren und noch dazu als Historiker mit China beschäftige, fallen mir sehr viele Stichworte gleichzeitig ein, die ich in keine Reihenfolge zu bringen vermag. Die Stichworte, die Sie nennen, sind diejenigen, die uns von unseren Medien vorgegeben werden. Sie haben selbstverständlich eine Grundlage in der Wirklichkeit, denn in China werden regelmäßig Menschenrechte verletzt und Medien zensiert. Aber das Bild, das dadurch suggeriert wird, ist doch sehr einseitig.
Er hat in zwei Ländern einen Lehrstuhl: Professor Dr. Thomas Götz hat eine Brückenprofessur, ist Experte für Erziehungswissenschaft und Empirische Bildungsforschung und lehrt sowohl an der Universität Konstanz als auch an der Pädagogischen Hochschule Thurgau (Schweiz). „Im Gespräch“ hat sich bei dem Wissenschaftler nach Details erkundigt.
Prof. Dr. Thomas Götz:
Mit der Empirischen Bildungsforschung stellten wir in den vergangenen Jahren primär den Ist-Zustand fest. Dazu bedienten wir uns des Systemmonitorings und beurteilten, wo es Handlungsbedarf gibt. Aktuell arbeiten wir in der Empirischen Bildungsforschung daran, auf der Basis der Ergebnisse des Systemmonitorings unser Bildungssystem zu verbessern.
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Prof. Dr. Thomas Götz:
Mit der Empirischen Bildungsforschung stellten wir in den vergangenen Jahren primär den Ist-Zustand fest. Dazu bedienten wir uns des Systemmonitorings und beurteilten, wo es Handlungsbedarf gibt. Aktuell arbeiten wir in der Empirischen Bildungsforschung daran, auf der Basis der Ergebnisse des Systemmonitorings unser Bildungssystem zu verbessern.
Wie wichtig ist freiwilliges Engagement für unsere Gesellschaft? Könnte sie auch ohne auskommen? "Im Gespräch" hat bei Professor Markus Freitag, Inhaber des Lehrstuhls für Vergleichende Politik im Fachbereich Politik- und Verwaltungswissenschaft, und Leiter des Forschungszentrums „Bürgerschaftliches Engagement und Sozialkapital“ nachgefragt.
Prof. Dr. Markus Freitag:
Glaubt man den Informationen von Vereinsseite, so gibt es sicherlich insgesamt gesehen eine Tendenz, dass sich immer weniger Menschen in verantwortungsvolle Vereinsämter wählen lassen, also ehrenamtlich tätig sind. Mit Blick auf die Zahlen der rein aktiven Vereinsmitglieder können wir aber keine generelle Abnahme erkennen.
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Prof. Dr. Markus Freitag:
Glaubt man den Informationen von Vereinsseite, so gibt es sicherlich insgesamt gesehen eine Tendenz, dass sich immer weniger Menschen in verantwortungsvolle Vereinsämter wählen lassen, also ehrenamtlich tätig sind. Mit Blick auf die Zahlen der rein aktiven Vereinsmitglieder können wir aber keine generelle Abnahme erkennen.








