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Das Forschungsprojekt "Osteuropäische Zwangsarbeiter im Dritten Reich"
am Lehrstuhl Statistik der Universität Konstanz gliedert sich in
die statistische Hochrechnung der 1999 noch lebenden osteuropäischen Zwangsarbeiter,
die Erörterung einer weiteren Hochrechnung durch Dr. M. Spoerer sowie die
kritische Untersuchung der Stiftungsangaben vom Jahr 1999.
Die Unterschiede zwischen den Hochrechnungen Spoerer und Jeske belaufen sich bezogen auf die zivilen Zwangsarbeiter aus den osteuropäischen Staaten für das Jahr 2000 auf etwa 360.000 Anspruchsberechtigte. Die unabhängig von der Hochrechnung vorgenommenen Untersuchungen der Stiftungsangaben aus Polen und der Ukraine werfen Glaubwürdigkeitsfragen auf, die Angaben der Stiftungen aus Tschechien wirken sehr zuverlässig. Eine Hochrechnung der 2000 noch lebenden jüdischen Sklavenarbeiter erscheint aus statistischer Sicht unmöglich, da für diese Frage keinerlei Datenbasis vorhanden ist. Für die Frage der zu entschädigenden Zwangs- und Sklavenarbeiter ist deshalb die von den jüdischen Organisationen genannte Zahl zu addieren.
In der F.A.Z. erschienen:
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Lehrstuhl Heiler |