Die Arbeitsbereiche des Forschungsverbundes gliedern die Teilprojekte nach systematischen Gesichtspunkten. Sie führen Teilprojekte entsprechend der sozialen Reichweite und der institutionellen Ausformung des in ihnen jeweils behandelten Integrationsproblems zusammen. Auf diese Weise bündeln die Arbeitsbereiche unterschiedliche Themenfelder über Epochen- und Fächergrenzen hinweg unter einem systematischen, für das gemeinsame Forschungsproblem erklärungsrelevanten Gesichtspunkt. Während sich soziale Integration auf der Mikro- und Mesoebene von Interaktionssystemen bis zu den unterschiedlichen Formen der Gruppen- und Milieubildung spannt, bezieht sich soziale Integration auf der Makroebene hingegen auf "Gesellschaft" als übergreifenden Strukturzusammenhang. Entscheidend für dieses Gliederungsprinzip ist die Überlegung, dass die Reichweite sozialer Integration wesentlichen Einfluss auf den „normativen Bedarf“ sozialer Ordnung ausübt und damit auch die Funktionsimperative für die relevanten symbolischen Repräsentationen umreißt.
Arbeitsbereich A
Formen und Symbolik gesellschaftlicher Identitätsbildung
Arbeitsbereich B
Formen und Symbolik der Herrschaft
Arbeitsbereich C
Formen und Symbolik der Identitätsbildung sozialer Gruppen
Jenseits der Ebene der Arbeitsbereiche organisiert sich die inhaltliche Zusammenarbeit der Teilprojekte in thematisch zentrierten Arbeitsgruppen, in der gemeinsamen Diskussion insbesondere im Rahmen des Kolloquiums sowie in Tagungen und Workshops, von denen einige von zwei oder mehreren Teilprojekten gemeinsam organisiert wurden bzw. werden.


