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Jürgen MittelstraßDr. phil. Dr. h.c. mult. Dr.-Ing. E.h., Professor Direktor des Konstanzer Wissenschaftsforums und des Zentrums Philosophie und Wissenschaftstheorie Vorsitzender des Österreichischen Wissenschaftsrates (Wien)
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Prof. Dr. Jürgen Mittelstraß
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Curriculum Vitae ausführlichere Version
geb. 1936 in Düsseldorf
1956-1961 Studium der Philosophie, Germanistik und evangelischen Theologie in Bonn, Erlangen, Hamburg und Oxford
1961 Promotion in Erlangen, 1968 Habilitation
1970-2005 Ordinarius für Philosophie und Wissenschaftstheorie in Konstanz, seit 1990 Direktor des Zentrums Philosophie und Wissenschaftstheorie
1985-1990 Mitglied des Wissenschaftsrates; 1985-1999 Mitglied des Auswahlausschusses der Alexander von Humboldt-Stiftung; 1992-1997 Mitglied des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG); 1993-1999 Mitglied (Gründungsmitglied) des Deutsch-Amerikanischen Akademischen Konzils (Bonn/Washington D.C.); 1993-1994 Mitglied des Strategiekreises beim Bundesminister für Forschung und Technologie; 1995-1998 Mitglied des Rates für Forschung, Technologie und Innovation beim Bundeskanzler; seit 2003 Mitglied, seit 2005 Vorsitzender des Österreichischen Wissenschaftsrates; 1997-1999 Präsident der Allgemeinen Gesellschaft für Philosophie in Deutschland.
Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Berlin (1987-1990), der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (Berlin, 2003-2007 Mitglied des Vorstands), der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (Halle/Saale), der Academia Europaea (London, Vizepräsident 1994-2000, Präsident 2002-2008, seit 2008 Mitglied des Board of Trustees), der Pontifical Academy of Sciences/Pontificia Academia Scientiarum (Rom, seit 2007 Mitglied des Vorstands), des Konventes für Technikwissenschaften der Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften e.V. (acatech); Korrespondierendes Mitglied der Académie Internationale d'Histoire des Sciences (Paris) und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Wien).
1989 Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG); 1992 Arthur Burkhardt-Preis; 1998 Lorenz-Oken-Medaille der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ); 2000 Preis der Dr. Margrit Egnér-Stiftung.
2000 Ehrendoktorwürde der Universität Pittsburgh/USA, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität Iaşi/Rumänien; 2003 Ehrendoktorwürde der Universität Tartu (früher Dorpat)/Estland, 2004 der Technischen Universität Berlin (Dr.-Ing. E.h.), 2007 der Universität Essen-Duisburg.
Publikationen (dazu: Auszug aus der Bibliographie)
Die Rettung der Phänomene (Berlin 1962); Neuzeit und Aufklärung (Berlin 1970); Die Möglichkeit von Wissenschaft (Frankfurt 1974); (mit P. Janich und F. Kambartel) Wissenschaftstheorie als Wissenschaftskritik (Frankfurt 1974); Wissenschaft als Lebensform (Frankfurt 1982); Der Flug der Eule (Frankfurt 1989); (mit M. Carrier) Geist, Gehirn, Verhalten (Berlin/New York 1989, engl. 1991); (mit W. Frühwald u.a.) Geisteswissenschaften heute (Frankfurt 1991); Leonardo-Welt (Frankfurt 1992); Die unzeitgemäße Universität (Frankfurt 1994); Die Häuser des Wissens (Frankfurt 1998); Wissen und Grenzen (Frankfurt 2001); (mit C. F. Gethmann u.a.) Gesundheit nach Maß? (Berlin 2004). Herausgeber: Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie, I-IV (1980-1996, 2. Aufl. 2005ff. [bisher I-III]).
Allgemeine Wissenschaftstheorie, Philosophie- und Wissenschaftsgeschichte, Erkenntnistheorie, Sprachphilosophie, Kulturtheorie
Hochschulpolitische Aktivitäten Aktuelles
last revised: Mai 2009
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