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Die Romanistik hat in
Konstanz eine kurze Geschichte. Sie beginnt 1966 mit der
strukturellen Entscheidung, den literaturwissenschaftlichen Teil
der Romanistik in den Fachbereich Literaturwissenschaft, den
sprachwissenschaftlichen Teil der Romanistik hingegen in den
Fachbereich Sprachwissenschaft zu integrieren. Diese
Grundsatzentscheidung bedeutete, daß von vornherein die
Betrachtung der romanischen Sprachen und Literaturen in einen
neuen interdisziplinären Zusammenhang gebracht werden sollte, der
unter dem Vorzeichen gemeinsamer Arbeit an einer die
Einzelsprachen und Einzelliteraturen übergreifenden Allgemeinen
Literaturwissenschaft und Allgemeinen Sprachwissenschaft geplant
war. Hinzu kam die Delegierung von Sprachpraxis und Landeskunde,
traditionelle Aufgabe der einschlägigen Lektoren, in ein übergreifendes
Zentrum für Sprachlehrforschung, das zu einem zentralen
Sprachlehrinstitut ausgebaut wurde. |