Geschichte der militärischen Zeppeline



Bei Kriegsbeginn verfügte das deutsche Heer über 12 Luftschiffe, die Marine nur über ein einziges. Die militärische Führung erwartete von ihren Zeppelinen ausgedehnte Aufklärungs- und Bombeneinsätze.

Gegenüber dem Flugzeug hatte der Zeppelin für diese Aufgaben einen erheblichen Leistungsvorsprung: er stieg höher und hatte eine größere Reichweite als damalige Flugzeuge. Dazu war er in der Lage, eine erhebliche Bombenlast zu tragen. Für den Einsatz über der Front war er dennoch zu langsam und zu verwundbar.

Ein Einsatz bei der Marine erschien den Militärs lohnender, so daß die Flotte der Marineluftschiffe stetig ausgebaut wurde.


Zerstörte Häuser in England
Die Angriffe gegen England begannen Anfang 1915. Doch trotz technischer Verbesserungen konnte der Zeppelin nicht mit der Evolution des Flugzeuges und der übrigen Waffentechnik Schritt halten.

Schon bald gelang es der britischen Abwehr, angreifende Luftschiffe abzuschießen. Trotz der hohen Verluste hielt die deutsche Führung vor allem aus propagandistischen Gründen an nächtlichen Luftschiffangriffen auf England bis kurz vor Kriegsende 1918 fest.



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