Fachbereich Biologie
Universität Konstanz

Master

Dekoration

1 Studiengang Biological Sciences - Bachelor/Master

Der Fachbereich Biologie hat im Wintersemester 2002/2003 mit neuen Studiengängen begonnen, die zu den Abschlüssen Bachelor of Science und Master of Science in Biological Sciences führen. Das Masterstudium kann sowohl im Winter- wie auch im Sommersemester begonnen werden. Die Studienplatzvergabe erfolgt durch die Universität. Die Aufteilung des Studienplans in Pflicht- und Wahlveranstaltungen ist das besondere Kennzeichen des Studiengangs. Im Bachelor- und Masterstudiengang werden zum Teil Lehrveranstaltungen auch in Englisch angeboten.
Das Studium bereitet auf Tätigkeiten in Forschungseinrichtungen, Behörden, in Wirtschaftsunternehmen, insbesondere der biomedizinischen, biotechnischen, chemischen und pharmazeutischen Industrie, in der ökologischen Praxis, sowie beim Master of Science, zusätzlich in der Lehre und Forschung an Hochschulen und vergleichbaren Einrichtungen vor.
Der akademische Grad eines Bachelor of Science ist ein berufsqualifizierende Abschluss. Er ist Voraussetzung für den Eintritt in den Masterstudiengang Biological Sciences. Der Masterstudiengang ist ein eigenständiger Studiengang mit einem eigenständigen Zulassungsverfahren. Der international vergleichbare Grad eines Bachelor of Science soll den wechselseitigen Austausch von Studierenden mit nationalen und internationalen Universitäten erleichtern.
Der akademische Grad eines Masters of Science ist Voraussetzung für die Aufnahme eines Promotionsstudiums. Durch den international vergleichbaren Grad eines Masters of Science wird den Absolventen der Wechsel in ein Promotionsstudium an einer ausländischen Hochschule erleichtert.


1.1 Studiengang Biological Sciences- Master

Die Regelstudienzeit für den Master of Science beträgt einschließlich der Masterarbeit 4 Semester. Insgesamt müssen 120 Leistungspunkte erworben werden. Es müssen 3 Vertiefungsmodule (insgesamt 51 ECTS-Credits) und Wahlveranstaltungen im Umfang von 30 Credits besucht werden. Weiterhin ist ein Betriebspraktikum im Umfang von 9 Credits vorgesehen.
Die Masterarbeit kann nach dem Abschluss des letzten Vertiefungskurses begonnen werden. Sie ist in 6 Monaten (eine Verlängerung in besonderen Fällen bis zu 3 Monaten ist möglich) abzuschließen.


1.2 Studienplan

Sem.

Veranstaltung

Typ

SWS

ECTS

1-3

Betriebspraktikum

P


9

1-3

3 Vertiefungsmodule 6 Wochen ganztägig

V/S+P

45

45+6

1-3

Wahlmodule



30

4

Master-Arbeit



30

In zwei der drei belegten Vertiefungsmodulen sind wahlweise Abschlusskolloquien zu absolvieren (siehe 1.3), für die jeweils 3 ECTS-Credits vergeben werden.

Verwendete Abkürzungen:
V: Vorlesung, S: Seminar, P: Praktikum

 

Schwerpunktstudium:

Ab dem Wintersemester 2009 wird es innerhalb des Masterstudiengangs Biological Sciences möglich sein, sich in einem der drei Schwerpunktbereiche

DISEASE BIOLOGY

CELLULAR & MOLECULAR BIOLOGY

ECOLOGY & EVOLUTION

spezialisiert und vertiefend zu qualifizieren.

Mit der Wahl eines Schwerpunktbereiches ist ein adäquates Studien- und Kursprogramm verbunden. Die Vertiefungsmodule eines Schwerpunktbereiches sind thematisch fokussiert in Kern- und Wahlprogramm gegliedert.

 

  • "Garantie" für Schwerpunktstudierende:
    2
    Vertiefungsmodule des Kernprogramms (3. Modul nach Verfügbarkeit)
    Masterarbeit in Arbeitsgruppen des Kern-/Wahlbereichs
  • "Pflicht" für Schwerpunktstudierende:
    2 Vertiefungsmodule des Kernprogramms (3. Modul präferentiell aus dem Kern-/Wahlprogramm)
    Masterarbeit thematisch entsprechend dem Kern - bzw. Wahlprogramm
Die Details zur Bewerbung und Zulassung finden Sie in der ZULASSUNGSSATZUNG.

 


 

 



1.3 Masterprüfung

 Die Masterprüfung besteht aus:

  1.  den Abschlusskolloquien über zwei Wahlgebiete aus den Wissenschaftsbereichen der gewählten Vertiefungsmodule
  2. der Masterarbeit.

Für die Abschlusskolloquien gelten folgende zu wählende Wissenschaftsbereiche:

Biochemie, Biophysik, Bioinformatik, Genetik, Immunologie, Limnologie, Mikrobiologie, Mikrobielle Ökologie, Neurobiologie, Ornithologie, Pflanzenphysiologie, Phytopathologie, Tierphysiologie, Toxikologie/Ökotoxikologie, Zellbiologie. Das Wahlgebiet Mikrobiologie kann nicht mit dem Wahlgebiet Mikrobielle Ökologie und das Wahlgebiet Pflanzenphysiologie nicht mit dem Wahlgebiet Phytopathologie kombiniert werden.

Die Prüfer für die Abschlusskolloquien sind in der Regel die jeweils verantwortlichen Leiter der belegten Vertiefungskurse.

Weitere Details sind der Prüfungsordnung zu entnehmen.